Die Uefa hat die Königlichen bestraft. Wegen rassistischen Verhaltens seiner Fans im Champions-League-Rückspiel der Zwischenrunde muss Real 30.000 Euro Strafe zahlen. Das teilte der europäische Fußballverband am Freitagabend mit.
Zudem wurde auf zweijährige Bewährung die Sperrung von ganzen Tribünen des Estadio Santiago Bernabéu angeordnet. Sollte Real noch einmal gegen die Richtlinien der Uefa verstoßen, könnte sogar ein Geisterspiel fällig werden. Allerdings könnten es auch nur mindestens 500 Rängen sein, die betroffen sein könnten.
Das hat die Beschwerdekammer der Uefa erklärt.
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Was genau vorgefallen sein soll, wird hingegen nicht verraten. Verwiesen wird lediglich auf Artikel 14.2 der Uefa-Disziplinarordnung. Erst beim jüngsten Clásico gegen den FC Barcelona hatte es rassistische Verunglimpfungen von den Rängen aus gegeben.
Dieser besagt: „Falls sich ein oder mehrere Fans eines Mitgliedsverbands oder Vereins der in Punkt 1 beschriebenen Verhaltensweise schuldig machen, wird der verantwortliche Mitgliedsverband oder Verein mindestens mit einer teilweisen Schließung des Stadions bestraft.“
Selbst spanische Medien sind von der Strafe überrascht, weil im Stadion angeblich nichts zu hören war. Die „AS“ verweist lediglich auf Gesänge, die ManCity-Trainer Pep Guardiola verhöhnt hatten. Real selbst hat sich dazu noch nicht geäußert.

