Die Zukunft von Thomas Müller (35) beim FC Bayern ist weiter unklar. Der Vertrag des Offensivstars läuft am Saisonende aus – ob die Klub-Legende (seit 2000 im Verein) noch ein Jahr dranhängt, ist offen. Die Bosse machen sich dagegen schon jetzt Gedanken, was nach der aktiven Karriere mit dem Weltmeister von 2014 geplant wird.

Bayern-Präsident Herbert Hainer (70) auf die Frage, wie es bei Müller im Sommer weitergeht zu SPORT BILD: „Thomas macht das von seiner Fitness abhängig, davon, wie er sich fühlt. Wir wollen zudem mit ihm darüber reden, was er einmal macht, wenn er nicht mehr Fußball spielt, weil wir ihn gerne in der einen oder anderen Form beim FC Bayern einbinden wollen. Ob er das sofort will oder nach einer so langen aktiven Zeit erst einmal eine Auszeit machen möchte, muss er selbst entscheiden.“

In der aktuellen Saison kommt Müller auf 20 Bundesliga-Einsätze (1 Tore, 2 Vorlagen) – stand dabei siebenmal in der Startelf. Wie am Sonntag beim 4:0 gegen Eintracht Frankfurt als Ersatz für den angeschlagenen Harry Kane (31). Wenn Müller aufhört, kommen laut Hainer verschiedene Positionen beim FC Bayern infrage.

Herbert Hainer ist seit 2019 Präsident des FC Bayern

Foto: FC Bayern via Getty Images

Der Präsident erklärt: „Ich traue ihm viele Jobs in unserem Verein zu, weil er den FC Bayern in- und auswendig kennt. Er ist ein intelligenter Kerl, der ein einzigartiges Gespür hat, was zu tun und zu sagen ist. Fakt ist aber: Heute beim FC Bayern Entscheidungsträger zu sein, muss man sich auch erst einmal aneignen. Thomas bringt enorm viel mit, vom Management über Botschafter bis hin zu einer Art Außenminister des Vereins, das ist alles denkbar – eine Legende ist er ohnehin. Unser großer Wunsch ist es, ihn einzubinden.

In der neuen Folge „Bayern Insider“: Deswegen ärgern sich die Bayern über CL-Los

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Quelle: BILD

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