Am Wochenende zuvor sorgte er mit seiner Leistung für Furore in der Daikin Handball-Bundesliga.

17 Paraden steuerte Torwart Till Klimpke zum sensationellen 27:25-Sieg seiner HSG Wetzlar gegen Rekordmeister THW Kiel bei. Beim 34:32 (14:16) bei der TSV Hannover-Burgdorf fehlte Klimpke in der fast ausverkauften ZAG-Arena.

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Handball-Bundesliga: Zitter-Krimi gegen Rekordsieger-Besieger

In der Nacht zum vergangenen Freitag hat es den Torwart (19 Länderspiele für Deutschland) erwischt. „Er ist von Donnerstag auf Freitag krank geworden“, teilt ein HSG-Sprecher vor dem Anwurf bei den Niedersachsen mit. Als Ersatz ist Marius Gröbner aus der zweiten Mannschaft mit nach Niedersachsen gefahren.

Durch Wetzlars Husarenstreich gegen Kiel ist Hannover-Burgdorf mehr als gewarnt. „Wir wissen um die Qualitäten der HSG Wetzlar“, sagt Hannover-Burgdorfs Sportchef Sven-Sören Christophersen (39) im Vorfeld der Partie. „Nicht nur, weil sie es zuletzt gegen den THW Kiel erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben.“

Als hätte es der Ex-Nationalspieler und TV-Experte (ZDF) geahnt – nach zehn Minuten liegt seine Mannschaft 3:6 hinten. Hannover-Burgdorf leistet sich Schwächen im Abschluss, Gäste-Keeper Anadin Suljalovic vertritt Klimpke mit Bravour. Wetzlar, das eine Zwei-Tore-Führung mit in die Pause nimmt, wird doch nicht die zweite Überraschung in Folge auf die Platte zaubern?

Aus Wetzlars Zauber-Show wird nach dem Wechsel ein Samstagabend-Krimi. Die Gastgeber robben sich ran und gleichen aus, obwohl sie immer noch klare Chancen verballern. In der 38. Minute trifft Justus Fischer vom Kreis zum 20:19, im Gegenzug sieht Hannover-Burgdorfs Lukas Stutzke Rot nach Video-Beweis. Und postwendend wechselt wieder die Führung.

Die Entscheidung fällt in den letzten drei Minuten. Erst trifft Marius Steinhauser zum 30:29 (57.), Thomas Solstad legt das 31:29 (58.), Renars Uscins das 32:29 (59.). Nach einem Sieg für die TSV Hannover-Burgdorf hat es aber lange nicht ausgesehen.

VfL Gummersbach – Rhein-Neckar Löwen 36:25 (17:11)

16 Minuten lang ist es in der ersten Hälfte bis zum 8:8 ein Duell auf Augenhöhe, dann tritt Gummersbach mal schnell auf das Gaspedal. Der zweite Teil der ersten Halbzeit geht mit 9:3 an die Gummersbacher, der Pausenrückstand ist für die Mannheimer eine schwere Hypothek. Sie wiegt zu schwer, Gummersbach macht den klaren Sieg im zweiten Durchgang richtig rund.

Kuriose HBL-Szene: Plötzlich greift der Trainer ein

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Quelle: DYN

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