In diesem aktuellen Ranking der Daikin Handball-Bundesliga ist die TSV Hannover-Burgdorf tatsächlich schon auf Champions-League-Kurs.
Bei den Zuschauerzahlen ist und bleibt Rekordmeister THW Kiel unangefochten an der Spitze der Liga. Die Kieler begrüßten bisher 9943 Besucher im Schnitt. Auf Rang 2 folgt bereits die TSV Hannover-Burgdorf mit 8691. Die Wucht des Ansturms bleibt stabil.
Fans rennen Handball-Klub die Bude ein
Nach der Weltmeisterschaft geht es in der Bundesliga bereits am zweiten Februar-Wochenende weiter. Hannover-Burgdorf hat am 9. Februar (16.30 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) Heimrecht gegen den SC DHfK Leipzig – viele Tickets sind für diese Partie nicht mehr auf dem Markt.
Stand Montagabend waren bereits 8956 Karten weg. Fehlt nicht mehr viel bis 9900 und zur Ausverkauft-Meldung. Hannover-Burgdorfs Geschäftsführer Eike Korsen freut sich über den ungebrochenen Zuspruch: „Der Transport der Handball-Begeisterung in die Rückrunde scheint uns zu gelingen.“
Korsens These wird durch die Vorverkaufszahlen der weiteren Rückrunden-Heimspiele gestützt. Für die Partie gegen die HSG Wetzlar (22. Februar, 19 Uhr) sind fast 7000 Tickets weg, beim Nord-Derby gegen den HSV Hamburg (9. März, 16.30 Uhr) sind jetzt schon 7500 Zuschauer dabei.
Selbst gegen nicht als Zuschauer-Magneten bekannte Keller-Klubs wie die SG BBM Bietigheim (27. März, 19 Uhr) und Frisch Auf Göppingen (6. April, 16.30 Uhr) rattern die Verkäufe blendend. Die TSV Hannover-Burgdorf steuert so auf einen neuen Klub-Rekord zu.
Eine schöne Momentaufnahme: Platz 1 für Kiel, Rang 2 für Hannover-Burgdorf. Dritter der Zuschauer-Rangliste sind aktuell die Rhein-Neckar Löwen (8237) vor den Füchsen Berlin (8066). Den letzten Platz belegt wie in der sportlichen Tabelle der 1. VfL Potsdam (1988) mit der kleinsten Halle der Liga.
Die bislang höchste Zuschauerzahl (19.000) verzeichnete der VfL Gummersbach gegen die Füchse Berlin. Die Partie wurde in der Kölner Lanxess-Arena ausgetragen.

