Barça gibt auch in der Liga Gas – doch einer tritt auf die Bremse…
Nach dem 7:1-Kantersieg des FC Barcelona gegen den FC Valencia wollte Trainer Hansi Flick die Gala nicht überbewerten – und die unglaubliche Treffer-Bilanz seines Teams in dieser Saison auch nicht.
„Das bedeutet gar nichts“, sagte Flick: „Was wir wollen, ist Leistung bringen und Trophäen gewinnen. Das ist, was zählt.“
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Die stolze Bilanz von schon jetzt 101 Saisontoren der Katalanen ließ Hansi Flick äußerlich ungerührt – und das obwohl nur ein anderer Trainer in der Geschichte des spanischen Traditionsclubs diese Marke schneller erreichte. Gerade mal 32 Saisonspiele brauchte Barça unter dem früheren Bundestrainer zum Erreichen des 100-Tore-Meilensteins. Nur in den 50ern unter dem damaligen Coach Helenio Herrera knackte ein Team der Katalanen diese Marke noch ein Spiel früher.
Für das Ergebnis und den deutlichen Sieg gegen Valencia fand Flick hingegen deutliches Lob. „Für mich war das ein perfektes Spiel und wir haben viel von Spielern gesehen, die noch nicht viel gespielt haben“, sagte er. „Ich liebe den Hunger, den mein Team hat, und jetzt zeigen sie es.“
Für Barça war es nach zuletzt vier sieglosen Liga-Spielen in Folge eine Befreiung auch auf nationaler Ebene, nachdem das Team bereits im spanischen Supercup (5:2 gegen Real Madrid), im Pokalachtelfinale (5:1 gegen Real Betis) und in der Champions League beim 5:4 in Lissabon gegen Benfica Tor-Partys gefeiert hatte.
Gegen Kellerkind Valencia traf Frenkie de Jong bereits nach zwei Minuten und 24 Sekunden. Noch in der Anfangsviertelstunde legten der Ex-Valencia-Profi Ferran Torres (8.) und Kapitän Raphinha (14.) nach. Fermin erzielt noch vor der Pause einen Doppelpack (24./45. +4), stellt auf 5:0.
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Nach dem Seitenwechsel nahm sich die Flick-Elf eine kleine Auszeit, Valencia kam durch Hugo Duro zum Ehrentreffer (59.). Dann rollte die Barça-Offensive weiter: Lewandowski schloss im Strafraum trocken ab, traf flach ins linke Eck.
Für den Polen ist es der 17. Saisontreffer, er führt die Torjägerliste in Spanien vor Real Madrids Kylian Mbappé (15 Tore) und seinem Teamkollegen Raphinha (12) an. Valencias Tarrega per Eigentor (75.) sorgte für den Endstand.
In der Tabelle bleiben die Katalanen weiterhin auf Platz 3, haben sieben Punkte Rückstand auf Tabellenführer Real und drei Punkte Rückstand auf Atlético. Immerhin der erste Liga-Sieg seit Anfang Dezember. Valencia, spanischer Meister von 2004, steckt tief im Tabellenkeller fest. Aufs rettende Ufer fehlen vier Zähler.


