Er muss es wissen …
Kingsley Coman (28) hat beim FC Bayern München mit den beiden Ausnahme-Stürmer Robert Lewandowski (jetzt FC Barcelona) und Harry Kane zusammengekickt, erlebte sie im Training und etlichen Partien auf dem Rasen hautnah.
Aber wer ist der Bessere?
Diese Frage versuchte der Franzose im Gespräch mit Ex-England-Star Rio Ferdinand (46) in dessen Podcast zu klären.
Von 2017 bis 2022 zusammen erfolgreich im Bayern-Sturm: Robert Lewandowski (36) und Coman
Coman verglich Lewandowski und Kane: „Sie sind sich beide sehr ähnlich. Aber ich persönlich würde sagen, dass Kane doch mehr Einfluss auf das komplette Spiel nimmt.“
Der Bayern-Star führte aus: „Kane ist auch am Aufbauspiel beteiligt, während Lewy ein echter Strafraumstürmer ist. Er kann den Ball zwar auch gut halten, aber Harry spielt fast wie ein Zehner. Darum fehlt er auch manchmal vorn in der Spitze. Robert ist vor dem Tor aber ein Killer, Harry ist aus der Distanz besser.“
Und wer ist der beste Außenstürmer, die Position, die auch Coman spielt? Der Bayern-Star: „Da würde ich Mohamed Salah sagen, weil er so unglaublich effektiv ist. Zudem ist er immer fit. Das ist eine besondere Qualität von ihm, weil er Flügelstürmer doch sehr viele Sprints und intensive Läufe und Dribblings machen muss.“ Ebenfalls hoch im Kurs bei Coman: Vinicius Junior von Real Madrid und Bukayo Saka vom FC Arsenal.
Zudem hat Coman über Ex-Bayern-Trainer Thomas Tuchel gesprochen – und kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Der Trainer der englischen Nationalmannschaft übernahm die Bayern im März 2023. Zuvor wurde Julian Nagelsmann in München gefeuert. Und Tuchel hinterließ auf Anhieb Eindruck.
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„Ich erinnere mich noch sehr gut an seine erste Ansprache. Er gab uns das Gefühl: Wir sind zurück! Da war so viel Kraft. Er hat uns daran erinnert, wie die Menschen uns von außen als FC Bayern sehen, wie sie sich vor Bayern fürchten. Er meinte, dass wir die nötige Intensität zurückbringen müssen“, erklärte Coman.
Die Bayern holten mit Tuchel doch noch überraschend die Meisterschaft. Allerdings blieb das Team in der darauffolgenden Saison ohne Titel. Die Bayern und Tuchel trennten sich daraufhin vorzeitig.


