Von Gisli Kristjansson (25) erwartet man in Magdeburg immer Großes. Doch der Spielmacher des SCM weiß: Ohne Mannschaftsleistung geht gar nichts.

Manuel Zehnder hat recht: Wir müssen als Team noch besser zusammenspielen und unsere Chancen nutzen, wenn sie da sind!“, sagt Kristjansson vor dem Bundesliga-Topspiel bei den Füchsen Berlin am Sonntag (18 Uhr/Dyn) zu BILD.

Es ist ein Derby, das elektrisiert! Vizemeister gegen Meister. Beide Teams im Kampf um die Tabellenspitze, beide voller Emotionen.

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Und für Kristjansson persönlich? „Ich freue mich immer auf das Derby gegen die Füchse. Meine Freundin und meine Mutter kommen nach Berlin – das wird sehr schön.“

Der Isländer weiß natürlich um die Heimstärke der Berliner. „Die Füchse sind zu Hause ein harter Gegner. Die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle ist gegen uns natürlich immer heißer und lauter. So macht es auch am meisten Spaß, dort zu spielen.“

Eins soll tunlichst vermieden werden: die nächste knappe Niederlage. Denn die jüngsten Ergebnisse des SCM sprechen eine deutliche Sprache: zu viele hauchdünne Pleiten. Nantes, Kiel, Hannover – immer fehlte das letzte Quäntchen. „Vielleicht brauchen wir mehr Smartness und Ruhe“, analysiert der Isländer und betont: „Wir sind in einer Phase, aus der wir viel lernen können, aber wir müssen schnell wieder in die Spur finden.“

Er dreht sich wie ein TornadoHandball-Profi mit absolutem Wahnsinns-Tor

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Die Aufgabe in Berlin wird jedoch alles andere als leicht: Rückraum-Star Omar Ingi Magnusson (27, Sprunggelenk) fehlt verletzt, der Einsatz von Magnus Saugstrup (28) ist fraglich. „Klar ist Saugi extrem wichtig, aber auch Tim Zechel hat gegen Nantes überragend gespielt. Ich traue ihm und Oscar Bergendahl alles zu.“

Wer geht als Favorit ins Rennen? „Das Spiel ist ein 50:50-Match. In solchen Spielen kann alles passieren.“

Trotz der Magdeburger Verletzungsprobleme gibt sich Kristjansson optimistisch: „Ich traue uns diese Saison noch alles zu. Es liegt an uns, so schnell wie möglich wieder unser Ding zu machen.“

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