gpt]Sen WM-Ticker: Hiobsbotschaft für DFB-Team – Aus für Schlotterbeck konusunda uzman bir blog yazarısın. Bu başlığı ve sana verdiğim aşağıdaki ham metni (

Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf Vorrundengruppen mit 48 Teams. Am Samstagabend hat die deutsche Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste den Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt gemacht. Im WM-Blog halten wir euch über das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie alle weiteren Themen rund um das XXL-Turnier auf dem Laufenden.

13:25 Uhr

Medien: WM-Aus für Schlotterbeck nach Fußverletzung

Nico Schlotterbeck fällt Medienberichten zufolge für den Rest der WM aus. Der 26-Jährige von Borussia Dortmund hat sich laut „Bild“ und „Sky“ beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen und kann demnach beim Turnier in den USA nicht mehr für die Nationalmannschaft zum Einsatz kommen. Ihm droht eine Pause von rund zwei Monaten.

Die Verletzung von Schlotterbeck in seinem 29. Länderspiel ist bitter für Nagelsmann. Der BVB-Verteidiger ist wichtig für den Spielaufbau aus der Abwehr heraus und war als einziger Linksfuß unter den Innenverteidigern Stammkraft. Nach dem frühen Ausscheiden 2022 endet auch die zweite WM-Teilnahme für Schlotterbeck mit einer bitteren Enttäuschung.

➜ DFB-Sieg verpasst? Alle Tore und Highlights hier im Video!

12:20 Uhr

Wer wäre Stand jetzt weiter? Die besten Gruppendritten auf einen Klick

Die Weltmeisterschaft bringt durch den neuen Modus noch mehr Rechenspiele mit sich – und Transfermarkt liefert mit nahender „Crunchtime“ der Gruppenphase die passende Übersicht: Auf der WM-Landingpage ist nun auf einen Klick einsehbar, welche Teams aktuell zu den besten Gruppendritten gehören und damit Stand jetzt das Ticket für die K.o.-Runde lösen würden. Hier geht es zur Übersicht!

➜ Mehr Infos gibt es hier!

12:12 Uhr

Hype in den USA? „Wir sind auch eine Männer-Fußballnation“

Der erfolgreiche Turnierstart der amerikanischen Nationalmannschaft bei der Heim-WM hat den Stellenwert des Fußballs in den USA auf ein neues Niveau gebracht. „Lange Zeit waren wir eine Frauen-Fußballnation. WM-Trophäen, Goldmedaillen. Aber jetzt sind wir auch eine Männer-Fußballnation“, sagte Dallas-Präsident Dan Hunt im „Kicker“-Interview. „Die Stimmung, das Niveau des Teams – sie haben den Menschen Freude gebracht. Werden wir das Turnier gewinnen? Keine Ahnung, es gibt viele starke Teams. England, Frankreich, Holland.“ Er nannte auch das deutsche Team, mit dem er schon bei früheren Turnieren gefiebert habe.

Hunt nannte beim Blick auf die Begeisterung vor allem den 4:1-Sieg zum Start gegen Paraguay. „Wenn ich eines herausheben müsste, wäre es der erste Freitag“, sagte der Dallas-Macher. „An diesem Freitagabend wurde Amerika zu einer Männer-Fußballnation.“ Diesem Erfolg ließ das Team von Nationaltrainer Mauricio Pochettino ein 2:0 gegen Australien folgen. Zum Gruppenabschluss steht noch das Spiel gegen die bereits ausgeschiedene türkische Auswahl an. Bei den Frauen sind die USA viermaliger Weltmeister. Bei den Männern schaffte es die Auswahl nun erstmals seit fast 100 Jahren, wieder einen Start mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen zu feiern.

Aber nicht nur deshalb gefällt Hunt das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. „Die Stars liefern und zeigen, warum sie hier sind. Wenn die großen Spieler auf der großen Bühne in einem Land wie diesem performen“, sagte er, „das könnte zu einem besonderen Turnier führen. Darüber hinaus applaudiere ich der FIFA für die Entscheidung, auf 48 Teams zu erhöhen. Das hilft dabei, das Spiel voranzubringen.“ Nicht nur die WM werde das Ansehen des amerikanischen Fußballs verändern, prognostizierte Hunt. „Ab 2027 spielen wir nach dem europäischen Kalender. Das ist eine der wichtigsten Entscheidungen. Jetzt können wir auch klügere Transfers tätigen.“ Die Liga werde durch den neuen Terminkalender „extrem wachsen“.

➜ Spiel verpasst? Die Tore & Highlights aller WM-Spiele im Video

11:41 Uhr

Nach WM-Aus: Türkei-Verbandschef steht zum Trainer

Verbandschef İbrahim Hacıosmanoğlu hält nach dem vorzeitigen WM-Aus der türkischen Nationalmannschaft an Trainer Vincenzo Montella fest und will auch die Spieler nicht verdammen. „Wir werden sowohl zum Trainer dieser Mannschaft als auch zu den Spielern stehen. Das hier ist kein Verein. Wenn man sich die Vereinsmannschaften ansieht, kommt es gerade wegen der mangelnden Kontinuität zu Misserfolgen. Man kann hier nicht einfach 15 Spieler wegschicken und 15 neue holen“, erklärte Hacıosmanoğlu.

Die Türken mit ihren Stars Arda Güler, Kenan Yıldız und Kapitän Hakan Çalhanoğlu hatten zum Auftakt der Weltmeisterschaft mit 0:2 gegen Australien und anschließend 0:1 gegen Paraguay verloren. „Man kann den Trainer nicht entlassen und einen neuen holen. Man kann den Vorsitzenden nicht abberufen und einen neuen einsetzen. Deshalb stehen wir zu unseren Spielern“, ergänzte Hacıosmanoğlu. „Wir tauschen niemals diejenigen, mit denen wir gemeinsam den Weg gegangen sind, gegen andere ein, die wir unterwegs treffen.“

Das türkische Volk werde zu Trainer und Team stehen. „Danach werden uns diese Jungs wieder dieselben Erfolge bescheren“, so Hacıosmanoğlu. Der 52 Jahre alte Italiener Montella ist seit 2023 für die Auswahl verantwortlich und hatte sie nach 24 Jahren erstmals wieder zu einer Weltmeisterschaft geführt.

➜ Die Highlights vom Türkei-Aus im Video!

11:13 Uhr

DFB-Präsident Neuendorf glaubt Nmecha: Nicht homophob

In der Debatte um den auf dem Fußballplatz ausgelebten Glauben von Felix Nmecha geht DFB-Präsident Bernd Neuendorf nicht davon aus, dass der Nationalspieler homophobe und transfeindliche Einstellungen hat. „Wir haben seinerzeit diese Berichterstattung im DFB auch verfolgt, wir haben seine Einlassungen dazu gehört. Er hat das zurechtgerückt, auch sich klar positioniert und distanziert von solchen Vorwürfen der Homophobie“, sagte Neuendorf in einem Interview von „RTL/Ntv“.

Neuendorf beteuerte auf Nachfrage, dass er dem 25 Jahre alten Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund aus voller Überzeugung glaube. „Ja, das würde ich schon so sagen. So wie ich ihn kenne oder erlebe, das sehe ich so.“ In der Vergangenheit hatten Social-Media-Posts von Nmecha mehrfach auch Kritik ausgelöst. Einige BVB-Anhänger hatten sich 2023 gegen eine Verpflichtung Nmechas ausgesprochen, weil der damalige Wolfsburger in den sozialen Medien Inhalte geteilt hatte, die als homophob und queerfeindlich ausgelegt worden waren. Der bekennende Christ hatte sich gegen die Vorwürfe gewehrt und betont, dass er weder homophob noch transphob sei.

Nach dem 7:1 beim deutschen WM-Auftakt gegen Curaçao hatten Nmecha, Jonathan Tah und einige Gegenspieler auf Initiative Nmechas einen Gebetskreis auf dem Platz gebildet. Die Szene in Houston hatte für Aufsehen gesorgt. Bei Instagram schrieb Nmecha nach dem Auftaktsieg zu Bildern vom Spiel: „Thank you Jesus!“ Der DFB-Spieler spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten.

„Ich glaube auch, was hier stattfindet, sozusagen das Bekenntnis zu Gott, dieser Glaube, den er hier verkörpert und zum Ausdruck bringt – übrigens ja auch mit anderen Spielern zusammen, aus anderen Mannschaften, aber auch mit Jonathan Tah zusammen – das ist vielleicht in einer säkularisierten Welt für einige Menschen auch etwas ungewöhnlich, dass man das tut“, sagte Neuendorf. Er gehe davon aus, dass Nmecha mit seinem Glauben eine positive Intention verfolge und für Menschlichkeit sowie Respekt stehe. „Das nehme ich ihm hundertprozentig ab. Er ist wirklich, glaube ich, ein sehr sensibler Mensch und steht für diese christlichen Werte. Das ist ja zunächst mal etwas Positives“, so der DFB-Präsident.

➜ Spiel verpasst? Die Tore & Highlights aller WM-Spiele im Video

10:59 Uhr

Riesige Messi-Statue in Cutral Có eingeweiht

Die argentinische Kleinstadt Cutral Có huldigt ihrem Fußballhelden Lionel Messi mit einer riesigen Statue. Das neu eingeweihte Kunstwerk in der patagonischen Provinz Neuquén ist nach Angaben örtlicher Medien 26 Meter hoch und 70 Tonnen schwer. Der Megastar kniet dabei mit erhobener Jubelfaust und im Nationaltrikot, vor sich ein Nachbau des WM-Pokals von 2022. Die 35.000-Einwohner-Gemeinde hat vor dem zweiten Gruppenspiel des Titelverteidigers in Dallas gegen Österreich heute (19 Uhr/ARD und MagentaTV) zum Publik Viewing an der Statue aufgerufen.

Das weiße Monument wurde vom einheimischen Künstler Aldo Beroisa entworfen und befindet sich an einer der Hauptstraßen von Cutral Có. Der Ort bildet mit der Nachbarstadt Plaza Huincul ein wichtiges Zentrum der Erdöl- und petrochemischen Industrie und will mit der spektakulären Statue Touristen anlocken.

Zuletzt wurde bekannt, dass ein 21 Meter hohes Messi-Monument im indischen Kalkutta aus Sicherheitsgründen wieder abgebaut werden muss. Das Kunstwerk hatte nach Angaben lokaler Medien im Wind geschwankt und musste mit Seilen gesichert werden. Die Statue war zu Ehren von Messis Besuch auf seiner Indien-Tour im Dezember vergangenen Jahres errichtet worden.

➜ Zum Vorbericht: Argentinien gegen Österreich!

10:37 Uhr

Von Bouaddi bis Manzambi: Wer spielt sich ins Schaufenster?

Mit Anthony Gordon zum FC Barcelona, Jan Paul van Hecke zu Tottenham oder Marc Cucurella zu Real Madrid hat es bereits einige kostspielige Sommertransfers gegeben. Doch richtig rund wird es auf dem Transfermarkt erst gehen, wenn die Weltmeisterschaft Mitte Juli beendet ist. Bis dahin können sich zahlreiche Profis wie beispielsweise Yan Diomande von RB Leipzig oder Johan Manzambi vom SC Freiburg ins Schaufenster spielen – und ihren Marktwert steigern.

➜ Mehr Hintergründe hier im Artikel!

09:51 Uhr

Trotz Messi: Rangnick schlägt Wette auf Österreich vor

Österreich nur Außenseiter gegen Argentinien? Ja, aber gerade deswegen ein guter Tipp für Sportwetten – glaubt zumindest Ralf Rangnick. „Wer sehr, sehr viel Geld gewinnen möchte, der geht noch in die Wettbüros und setzt – keine Ahnung, wie viel er übrig hat – auf einen Sieg für Österreich“, sagte der ÖFB-Teamchef bei der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Weltmeister heute Abend (19 Uhr/ARD und MagentaTV) im Dallas-Stadion.

Das sei so, „weil jeder davon ausgeht und der Algorithmus, dass wir das Spiel höchstwahrscheinlich nicht gewinnen“, sagte Rangnick. „Wir spielen against all odds.“ Gegen jede Chance also. Bei den Wettanbietern liegt Österreichs Siegquote ungefähr bei 6,5. Das bedeutet: Wer zehn Euro setzt und richtig liegt, erhält 65 Euro zurück. Er halte ein Remis und auch einen Sieg dennoch für möglich, äußerte der 67-Jährige: „Weil wir reden trotzdem über eine Mannschaftssportart und wir haben die Möglichkeit, über unseren eigenen Auftritt, über unsere Strategie, über unseren Stil, wie wir spielen, gepaart mit der nötigen Energie und dem Mut, das Spiel eben auch auf unsere Seite zu ziehen, und darauf wird es ankommen.“

Mit Teamstärke will Rangnick auch Ausnahmekönner Lionel Messi stoppen. „Und klar, sie haben mit Messi wahrscheinlich den besten Spieler, den es bis heute jemals gegeben hat, und wir müssen zeigen, dass wir eins der besten Teams, eine der besten Mannschaften sind bei dieser WM“, forderte der frühere Bundesliga-Trainer. Für eine Überraschung brauche es vielleicht sogar „die beste Leistung, die wir in meiner Amtszeit bisher gezeigt haben.“ Dass Messi defensiv kaum noch mitarbeitet und Argentinien damit im Gegenpressing „schon einen Spieler weniger“ hat, macht es für seine Mannschaft nicht zwingend leichter. Dieses Verhalten mache Messi „gefährlich, weil er dann oftmals auch in einem zunächst mal vielleicht unbewachten Bereich freisteht oder parkt.“

➜ Zum Vorbericht: Argentinien gegen Österreich!

08:55 Uhr

Tunesiens Abdi rechnet mit Verband ab – Chaos auch bei Senegal

Nach zwei völlig verkorksten Auftritten und dem vorzeitigen WM-Aus hat Tunesiens Abwehrspieler Ali Abdi seinem Verband Vorwürfe gemacht. „Wir reisen zu einer Weltmeisterschaft mit Spielern, die noch nie zusammengespielt haben“, schimpfte der Abwehrspieler bei „Bein Sports Mena“. „Wir reißen jedes Mal alles ab und bauen es neu auf, anstatt die Fehler zu beheben.“ Auch rund um das senegalesische Nationalteam gibt es Unstimmigkeiten, wie Trainer Pape Thiaw bestätigte.

➜ Mehr Stimmen und Infos hier im Artikel!

08:29 Uhr

Warum sich Belgiens Trossard nicht behandeln ließ

Leandro Trossard lag mit großen Schmerzen auf dem Rasen, das medizinische Team der belgischen Nationalmannschaft stand wenige Meter entfernt bereit – und doch kam die ärztliche Hilfe beim WM-Gruppenspiel gegen den Iran nicht zum Einsatz. Der Verzicht der Belgier hatte mit einer neuen Regel bei der Weltmeisterschaft zu tun.

Trotz des harten Einsteigens von Alireza Jahanbakhsh in die Wade von Trossard – der Stutzen war gerissen und der Stollenabdruck am Unterbein zu sehen – gab es vom argentinischen Schiedsrichter Dario Herrera keine Gelbe Karte. Wäre Trossard behandelt worden, hätte der Spieler für eine Minute das Spielfeld verlassen müssen. Ausgenommen von dieser Regel sind lediglich Torhüter sowie Spieler, die durch ein Foul verletzt wurden, wofür es Gelb oder Rot gegeben hat.

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08:11 Uhr

So reagiert Algeriens Trainer auf Kritik an Torwart Zidane

Algeriens Trainer Vladimir Petkovic hat seinen Torwart Luca Zidane in Schutz genommen und dem Sohn des früheren Ausnahmefußballers Zinédine Zidane das Vertrauen ausgesprochen. „Jeder hat das Recht, Fehler zu machen. Ich bin sehr überzeugt von seinen Fähigkeiten“, sagte der 62-Jährige. Keeper Zidane war nach dem 0:3 gegen Argentinien mit drei Toren von Lionel Messi zum Auftakt kritisiert worden.

Eine weitere Frage nach Kritik im Anschluss an das Argentinien-Spiel bügelte Petkovic ebenfalls ab. Er habe davon nichts mitbekommen. „Ich lese nichts. Ich habe keine Social-Media-Accounts“, sagte er. Vor dem wichtigen Spiel gegen die ebenfalls noch punktlosen Jordanier am Dienstag (5 Uhr/ZDF und MagentaTV) gibt es zudem Gerüchte um einen möglichen Ausfall von Stürmer Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg. „Ich kann das noch nicht bestätigen. Wir haben immer noch eine Trainingseinheit und ich kann dazu erst morgen etwas sagen“, so Petkovic.

➜ Algeriens Auftakt verpasst? Alle Tore und Highlights hier im Video!

07:41 Uhr

Zu hart? Diskussionen um Rasen im Final-Stadion

Der Rasen im Final-Stadion der WM sorgt schon nach wenigen Spielen für Diskussionen. Er fühle sich eher wie ein Kunstrasen an, meinte Frankreichs Mittelfeldmann Adrien Rabiot. Der Untergrund sei vor allem sehr hart, erklärten mehrere Spieler und Trainer. In der imposanten Arena in East Rutherford vor den Toren New Yorks findet am 19. Juli das Endspiel statt. Die deutsche Mannschaft tritt dort am Donnerstag (22 Uhr/ARD und MagentaTV) zu ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador an.

Die FIFA beschwichtigt. Die Spielfelder aller 16 WM-Stadien befänden sich „in einem hervorragenden Zustand, sowohl was die Bespielbarkeit als auch die Sicherheit der Spieler betrifft“, teilte der Weltverband der „Deutschen Presse-Agentur“ mit. Mehr als fünf Jahre sei geforscht, getestet und mit führenden Rasenexperten und Stadionbetreibern zusammengearbeitet worden. Beim 3:1 der Franzosen gegen Senegal, dem zweiten Spiel in diesem Stadion, sah der Rasen aus größerer Entfernung an mehreren Stellen jedoch fleckig aus.

„Optische Unterschiede bei einigen Spielflächen – ob im Fernsehen oder vor Ort – spiegeln nicht zwangsläufig die Qualität, den Zustand oder die Bespielbarkeit des Rasens wider“, erklärte die FIFA dazu. Für alle Spielorte gäbe es spezielle Bewässerungspläne. Zudem würden sämtliche Spielflächen während des gesamten Turniers kontinuierlich überwacht, hieß es vom Weltverband weiter.

06:29 Uhr

FIFA-Regel hilft Nagelsmann: Keine Gelbsperre möglich

Julian Nagelsmann muss bei seinen Rotations-Überlegungen für das letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador keine Rücksicht auf drohende Sperren nehmen. Die von ihm bisher eingesetzten 18 Spieler blieben gegen Curaçao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) ohne Verwarnung. Sie würden somit auch bei einer Gelben Karte am Donnerstag (22 Uhr/ARD und MagentaTV) in der folgenden Zwischenrunde nicht zuschauen müssen.

Da die Nationalmannschaft bereits als Gruppensieger feststeht, erwägt Nagelsmann personelle Veränderungen in seiner Startelf zur Schonung der Stammkräfte. Praktisch ausgeschlossen ist ein Einsatz von Nico Schlotterbeck gegen Ecuador. Der Dortmunder Innenverteidiger hatte sich gegen die Elfenbeinküste eine Bänderverletzung am linken Fuß zugezogen. Die genaue Diagnose ist noch nicht veröffentlicht, doch der Dortmunder dürfte zumindest vorerst nicht mitwirken können.

Die FIFA hatte für die XXL-WM mit erstmals 48 Mannschaften die Regularien für Gelbsperren verändert. So werden jetzt nach dem dritten Gruppenspiel und nach dem Viertelfinale einzelne Verwarnungen aus dem persönlichen Sündenregister gestrichen. Damit wurde dem Fakt Rechnung getragen, dass die Teams in der K.-o.-Runde ein Spiel mehr bestreiten als bisher. Gültigkeit behalten natürlich Gelb-Rote und Rote Karten, die zu einer Sperre im nächsten Spiel führen. Bei direkten Platzverweisen folgen möglicherweise sogar längere Auszeiten. Einmal aussetzen muss ein Spieler erst nach der zweiten Gelben Karte. Da noch kein DFB-Spieler Gelb sah, ist eine Sperre frühestens beim Erreichen des Viertelfinales möglich, nämlich wenn ein Akteur in der Zwischenrunde und im Achtelfinale verwarnt wird. Eine Gelbe Karte gegen Ecuador würde sofort wieder aus der Wertung entfallen.

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05:02 Uhr

Ägypten feiert ersten WM-Endrundensieg

Angeführt von Stürmerstar Mohamed Salah hat Ägypten den ersten Sieg bei einer WM gelandet und damit einen riesigen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale gemacht. Beim 3:1 (0:1) gegen Außenseiter Neuseeland in Vancouver steuerte Salah einen Treffer und eine Vorlage zum verdienten Sieg bei. Nach dem frühen Rückstand durch Finn Surman (14.) glich Mostafa Ziko (58.) vor 52.497 Zuschauern zunächst für die Ägypter aus. Danach traf Salah (67.) erst zur Führung und bereitete dann das dritte Tor durch den eingewechselten Trezeguet (82.) vor.

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04:33 Uhr

Noch keine Diagnose bei verletztem Schlotterbeck

Am Tag nach dem 2:1 der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste gab es noch keine Diagnose der Verletzung von Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. Wie schwer die Blessur des Dortmunder Innenverteidigers am linken Fuß ist und welche Konsequenzen ihm für den weiteren WM-Weg drohen, soll erst am Montag im Team-Quartier in Winston-Salem bekannt gegeben werden.

Fest steht, dass Julian Nagelsmann keinen Ersatzmann in sein Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada berufen kann. Sollte Schlotterbeck für den Rest der WM aus Verletzungsgründen ausfallen, müsste der Bundestrainer mit dem vorhandenen Personal auskommen. Der Kader würde sich dann auf 22 Feldspieler und drei Torhüter reduzieren.

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03:43 Uhr

Belgien hat erstes K.-o.-Spiel schon in der Gruppenphase

Nach dem enttäuschenden zweiten Unentschieden bei der WM geht Belgien schon in der Gruppenphase in ein erstes K.o.-Spiel – daran ließ Romelu Lukaku keinen Zweifel. „Wir müssen das letzte Spiel als das Spiel unseres Lebens behandeln“, sagte der Stürmer nach dem 0:0 gegen Iran. Weil die Belgier zuvor beim 1:1 gegen Ägypten ebenfalls nur einen Punkt ergattert hatten, droht ihnen im Duell mit Neuseeland das frühe Aus bei der XXL-WM.

„Wir hatten zwei Gelegenheiten, um zu gewinnen, und haben es nicht getan. Jetzt haben wir noch eine Chance. Die müssen wir ergreifen“, sagte Lukaku nach der Begegnung, in der Belgien erst zahlreiche Chancen ungenutzt ließ und dann eine halbe Stunde lang in Unterzahl spielte. Und in der Iran schon vor der Roten Karte für Nathan Ngoy (66.) beste Gelegenheiten auf ein eigenes Tor hatte. Einzig Thibaut Courtois hielt Belgien in diesen Szenen im Spiel.

Der Torwart von Real Madrid gab sich trotz lediglich zwei Punkten aus zwei Spielen zuversichtlich, dass Belgien auch über die Gruppenphase hinaus noch an dieser WM teilnimmt: „Wir wissen, dass im nächsten Spiel viel Druck auf uns lastet. Wir müssen gewinnen und hoffentlich werden wir Erster. Falls nicht, werden wir Zweiter.“

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03:32 Uhr

Kritischer Hoeneß lobt: Nagelsmann hat gut ausgetauscht

Der zuletzt kritische Uli Hoeneß hat Bundestrainer Julian Nagelsmann für dessen taktische Entscheidungen bei der WM gelobt. Die DFB-Auswahl habe beim 2:1 am Samstag gegen die Elfenbeinküste, das letztlich den Gruppensieg brachte, „kämpferisch Unglaubliches geleistet“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern am Rande des Basketballfinales der Münchner gegen Alba Berlin beim Streamingdienst „Dyn“.

Zwar sei der Weg zum Titel noch weit, weil „noch schwere Brocken“ warteten. „Wenn sie allerdings so zu einer Mannschaft zusammenwachsen und der Trainer immer so gut austauscht wie gestern, dann könnte es etwas werden“, meinte Hoeneß. Die beiden Treffer zum Sieg hatte der von Nagelsmann eingewechselte Deniz Undav erzielt. Hoeneß hatte Nagelsmann im Mai in mehreren Interviews unter anderem vorgehalten, dass er bei dem früheren Bayern-Coach die Bereitschaft vermisse, zuzuhören und etwas anzunehmen. Nagelsmann hatte darauf im „ZDF-Sportstudio“ unter anderem mit dem Satz reagiert: „Uli darf immer etwas zu mir sagen. Ich habe großen Respekt vor seinem Lebenswerk.“

Lautsprecher Hoeneß: Alle News zum Bayern-Patron im Archiv

02:55 Uhr

Fernández-Brief an Messi: „Heute bräuchte ich Bücher“

Als Enzo Fernández 15 Jahre alt war, veröffentlichte er auf Facebook einen Brief an sein großes Idol Lionel Messi. Der argentinische Ausnahmefußballer war nach der Finalniederlage bei der Copa América 2016 gegen Chile aus der Nationalmannschaft zurückgetreten – und der junge Enzo versuchte, ihn mit emotionalen Worten zum Umdenken zu bewegen.

„Mach, was du willst, Lionel, aber bitte denke darüber nach, zu bleiben. Bleibe und habe Spaß“, schrieb der heutige Mittelfeldstar damals in seinem Brief. Er entschuldigte sich bei Messi für den Druck, den das ganze Land auf ihn ausgeübt habe. „Dich in der Albiceleste spielen zu sehen, ist der größte Stolz auf der Welt. Spiele aus Spaß, denn du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Spaß wir haben, wenn du Spaß hast.“

Messi kehrte zurück ins Nationalteam, fand seinen Spaß wieder und führte die Albiceleste 2022 zum WM-Titel – mit Fernández an seiner Seite. „Ja, ich denke oft an den Brief zurück“, sagte Fernández darauf angesprochen vor dem zweiten WM-Gruppenspiel im Dallas-Stadion gegen Österreich am Montag (19 Uhr/ARD und MagentaTV). „Und ich denke, heute würde ich noch viel emotionaler schreiben, denn ich teile so viel an Erinnerungen und Erlebnissen mit ihm“, sagte der Chelsea-Profi. „Ich glaube, heute bräuchte ich Bücher, um auszudrücken, was wir alles gemeinsam erlebt haben, was ich von ihm gelernt habe.“

02:05 Uhr

Kap Verde sorgt für nächste Überraschung

Außenseiter Kap Verde hat für die nächste große WM-Überraschung gesorgt. Nach dem 2:2 (1:2) gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay darf der weiter ungeschlagene WM-Neuling auf das Erreichen der K.-o.-Phase hoffen. Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien können die Afrikaner das Weiterkommen aus eigener Kraft perfekt machen. Es wäre die vorläufige Krönung ihres WM-Märchens, das mit dem sensationellen 0:0 gegen Europameister Spanien begonnen hatte.

Hier geht’s zum Spielbericht inklusive Video!

01:11 Uhr

Drei Torhüter? So will der Irak Mbappé, Olise & Co. stoppen

Die französische Offensive um Megastar Kylian Mbappé und Michael Olise zählt zur besten, die es auf der Welt gibt. Wie will man die nur stoppen? Graham Arnold hat da so eine Idee. „Ich habe gefragt, ob wir mit drei Torhütern spielen können, aber sie haben Nein gesagt“, erklärte der irakische Nationaltrainer vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen Frankreich am Montag (23 Uhr/ARD und MagentaTV) und lächelte.

Nur mauern will der Australier aber trotzdem nicht. „Ich bin ein Trainer, der immer in ein Spiel geht, um zu gewinnen – nicht, um es nicht zu verlieren“, stellte der 62-Jährige vor dem Duell des krassen Außenseiters gegen den Mitfavoriten klar. Dieses Mindset wolle er auch seinen Spielern mitgeben. Frankreich hatte sein erstes Spiel bei dieser WM auch dank eines Doppelpacks von Mbappé 3:1 gegen Senegal gewonnen. Der Irak unterlag Norwegen mit 1:4.

➜ Zum Vorbericht: Frankreich gegen Irak!

00:33 Uhr

Iran-Spiel: Auseinandersetzungen zwischen Ordnern und Fans

Beim zweiten Spiel des Iran bei der WM ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und Ordnungspersonal gekommen. Ein Mann versuchte, nach dem 0:0 gegen Belgien in Inglewood auf den Rasen zu gelangen, wie der Weltverband FIFA mitteilte. Wie auf Bildern zu sehen ist, trug er ein Shirt mit einem Aufdruck der iranischen Fahne aus der Zeit vor der Islamischen Revolution, die von der FIFA verboten wurde. Der Mann wurde von Ordnern abgeführt. Auch auf den Rängen griff das Sicherheitspersonal ein. Die Hintergründe blieben zunächst unklar.

Irans Teilnahme bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada ist wegen des Kriegs mit den USA und Israel in den vergangenen Monaten ein Politikum. Für die iranische Nationalmannschaft gelten strengere Restriktionen unter anderem bei der Ein- und Abreise. Das Teamquartier hatte der iranische Verband nach Mexiko verlegt. Schon beim ersten WM-Spiel des Iran in dem Stadion nahe Los Angeles hatten sich in der Arena Gegner und Unterstützer Teherans versammelt.

➜ Irans 0:0 verpasst? Alle Highlights hier im Video!

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Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf Vorrundengruppen mit 48 Teams. Am Samstagabend hat die deutsche Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste den Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt gemacht. Im WM-Blog halten wir euch über das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie alle weiteren Themen rund um das XXL-Turnier auf dem Laufenden.

13:25 Uhr

Medien: WM-Aus für Schlotterbeck nach Fußverletzung

Nico Schlotterbeck fällt Medienberichten zufolge für den Rest der WM aus. Der 26-Jährige von Borussia Dortmund hat sich laut „Bild“ und „Sky“ beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen und kann demnach beim Turnier in den USA nicht mehr für die Nationalmannschaft zum Einsatz kommen. Ihm droht eine Pause von rund zwei Monaten.

Die Verletzung von Schlotterbeck in seinem 29. Länderspiel ist bitter für Nagelsmann. Der BVB-Verteidiger ist wichtig für den Spielaufbau aus der Abwehr heraus und war als einziger Linksfuß unter den Innenverteidigern Stammkraft. Nach dem frühen Ausscheiden 2022 endet auch die zweite WM-Teilnahme für Schlotterbeck mit einer bitteren Enttäuschung.

➜ DFB-Sieg verpasst? Alle Tore und Highlights hier im Video!

12:20 Uhr

Wer wäre Stand jetzt weiter? Die besten Gruppendritten auf einen Klick

Die Weltmeisterschaft bringt durch den neuen Modus noch mehr Rechenspiele mit sich – und Transfermarkt liefert mit nahender „Crunchtime“ der Gruppenphase die passende Übersicht: Auf der WM-Landingpage ist nun auf einen Klick einsehbar, welche Teams aktuell zu den besten Gruppendritten gehören und damit Stand jetzt das Ticket für die K.o.-Runde lösen würden. Hier geht es zur Übersicht!

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12:12 Uhr

Hype in den USA? „Wir sind auch eine Männer-Fußballnation“

Der erfolgreiche Turnierstart der amerikanischen Nationalmannschaft bei der Heim-WM hat den Stellenwert des Fußballs in den USA auf ein neues Niveau gebracht. „Lange Zeit waren wir eine Frauen-Fußballnation. WM-Trophäen, Goldmedaillen. Aber jetzt sind wir auch eine Männer-Fußballnation“, sagte Dallas-Präsident Dan Hunt im „Kicker“-Interview. „Die Stimmung, das Niveau des Teams – sie haben den Menschen Freude gebracht. Werden wir das Turnier gewinnen? Keine Ahnung, es gibt viele starke Teams. England, Frankreich, Holland.“ Er nannte auch das deutsche Team, mit dem er schon bei früheren Turnieren gefiebert habe.

Hunt nannte beim Blick auf die Begeisterung vor allem den 4:1-Sieg zum Start gegen Paraguay. „Wenn ich eines herausheben müsste, wäre es der erste Freitag“, sagte der Dallas-Macher. „An diesem Freitagabend wurde Amerika zu einer Männer-Fußballnation.“ Diesem Erfolg ließ das Team von Nationaltrainer Mauricio Pochettino ein 2:0 gegen Australien folgen. Zum Gruppenabschluss steht noch das Spiel gegen die bereits ausgeschiedene türkische Auswahl an. Bei den Frauen sind die USA viermaliger Weltmeister. Bei den Männern schaffte es die Auswahl nun erstmals seit fast 100 Jahren, wieder einen Start mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen zu feiern.

Aber nicht nur deshalb gefällt Hunt das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. „Die Stars liefern und zeigen, warum sie hier sind. Wenn die großen Spieler auf der großen Bühne in einem Land wie diesem performen“, sagte er, „das könnte zu einem besonderen Turnier führen. Darüber hinaus applaudiere ich der FIFA für die Entscheidung, auf 48 Teams zu erhöhen. Das hilft dabei, das Spiel voranzubringen.“ Nicht nur die WM werde das Ansehen des amerikanischen Fußballs verändern, prognostizierte Hunt. „Ab 2027 spielen wir nach dem europäischen Kalender. Das ist eine der wichtigsten Entscheidungen. Jetzt können wir auch klügere Transfers tätigen.“ Die Liga werde durch den neuen Terminkalender „extrem wachsen“.

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11:41 Uhr

Nach WM-Aus: Türkei-Verbandschef steht zum Trainer

Verbandschef İbrahim Hacıosmanoğlu hält nach dem vorzeitigen WM-Aus der türkischen Nationalmannschaft an Trainer Vincenzo Montella fest und will auch die Spieler nicht verdammen. „Wir werden sowohl zum Trainer dieser Mannschaft als auch zu den Spielern stehen. Das hier ist kein Verein. Wenn man sich die Vereinsmannschaften ansieht, kommt es gerade wegen der mangelnden Kontinuität zu Misserfolgen. Man kann hier nicht einfach 15 Spieler wegschicken und 15 neue holen“, erklärte Hacıosmanoğlu.

Die Türken mit ihren Stars Arda Güler, Kenan Yıldız und Kapitän Hakan Çalhanoğlu hatten zum Auftakt der Weltmeisterschaft mit 0:2 gegen Australien und anschließend 0:1 gegen Paraguay verloren. „Man kann den Trainer nicht entlassen und einen neuen holen. Man kann den Vorsitzenden nicht abberufen und einen neuen einsetzen. Deshalb stehen wir zu unseren Spielern“, ergänzte Hacıosmanoğlu. „Wir tauschen niemals diejenigen, mit denen wir gemeinsam den Weg gegangen sind, gegen andere ein, die wir unterwegs treffen.“

Das türkische Volk werde zu Trainer und Team stehen. „Danach werden uns diese Jungs wieder dieselben Erfolge bescheren“, so Hacıosmanoğlu. Der 52 Jahre alte Italiener Montella ist seit 2023 für die Auswahl verantwortlich und hatte sie nach 24 Jahren erstmals wieder zu einer Weltmeisterschaft geführt.

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11:13 Uhr

DFB-Präsident Neuendorf glaubt Nmecha: Nicht homophob

In der Debatte um den auf dem Fußballplatz ausgelebten Glauben von Felix Nmecha geht DFB-Präsident Bernd Neuendorf nicht davon aus, dass der Nationalspieler homophobe und transfeindliche Einstellungen hat. „Wir haben seinerzeit diese Berichterstattung im DFB auch verfolgt, wir haben seine Einlassungen dazu gehört. Er hat das zurechtgerückt, auch sich klar positioniert und distanziert von solchen Vorwürfen der Homophobie“, sagte Neuendorf in einem Interview von „RTL/Ntv“.

Neuendorf beteuerte auf Nachfrage, dass er dem 25 Jahre alten Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund aus voller Überzeugung glaube. „Ja, das würde ich schon so sagen. So wie ich ihn kenne oder erlebe, das sehe ich so.“ In der Vergangenheit hatten Social-Media-Posts von Nmecha mehrfach auch Kritik ausgelöst. Einige BVB-Anhänger hatten sich 2023 gegen eine Verpflichtung Nmechas ausgesprochen, weil der damalige Wolfsburger in den sozialen Medien Inhalte geteilt hatte, die als homophob und queerfeindlich ausgelegt worden waren. Der bekennende Christ hatte sich gegen die Vorwürfe gewehrt und betont, dass er weder homophob noch transphob sei.

Nach dem 7:1 beim deutschen WM-Auftakt gegen Curaçao hatten Nmecha, Jonathan Tah und einige Gegenspieler auf Initiative Nmechas einen Gebetskreis auf dem Platz gebildet. Die Szene in Houston hatte für Aufsehen gesorgt. Bei Instagram schrieb Nmecha nach dem Auftaktsieg zu Bildern vom Spiel: „Thank you Jesus!“ Der DFB-Spieler spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten.

„Ich glaube auch, was hier stattfindet, sozusagen das Bekenntnis zu Gott, dieser Glaube, den er hier verkörpert und zum Ausdruck bringt – übrigens ja auch mit anderen Spielern zusammen, aus anderen Mannschaften, aber auch mit Jonathan Tah zusammen – das ist vielleicht in einer säkularisierten Welt für einige Menschen auch etwas ungewöhnlich, dass man das tut“, sagte Neuendorf. Er gehe davon aus, dass Nmecha mit seinem Glauben eine positive Intention verfolge und für Menschlichkeit sowie Respekt stehe. „Das nehme ich ihm hundertprozentig ab. Er ist wirklich, glaube ich, ein sehr sensibler Mensch und steht für diese christlichen Werte. Das ist ja zunächst mal etwas Positives“, so der DFB-Präsident.

➜ Spiel verpasst? Die Tore & Highlights aller WM-Spiele im Video

10:59 Uhr

Riesige Messi-Statue in Cutral Có eingeweiht

Die argentinische Kleinstadt Cutral Có huldigt ihrem Fußballhelden Lionel Messi mit einer riesigen Statue. Das neu eingeweihte Kunstwerk in der patagonischen Provinz Neuquén ist nach Angaben örtlicher Medien 26 Meter hoch und 70 Tonnen schwer. Der Megastar kniet dabei mit erhobener Jubelfaust und im Nationaltrikot, vor sich ein Nachbau des WM-Pokals von 2022. Die 35.000-Einwohner-Gemeinde hat vor dem zweiten Gruppenspiel des Titelverteidigers in Dallas gegen Österreich heute (19 Uhr/ARD und MagentaTV) zum Publik Viewing an der Statue aufgerufen.

Das weiße Monument wurde vom einheimischen Künstler Aldo Beroisa entworfen und befindet sich an einer der Hauptstraßen von Cutral Có. Der Ort bildet mit der Nachbarstadt Plaza Huincul ein wichtiges Zentrum der Erdöl- und petrochemischen Industrie und will mit der spektakulären Statue Touristen anlocken.

Zuletzt wurde bekannt, dass ein 21 Meter hohes Messi-Monument im indischen Kalkutta aus Sicherheitsgründen wieder abgebaut werden muss. Das Kunstwerk hatte nach Angaben lokaler Medien im Wind geschwankt und musste mit Seilen gesichert werden. Die Statue war zu Ehren von Messis Besuch auf seiner Indien-Tour im Dezember vergangenen Jahres errichtet worden.

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10:37 Uhr

Von Bouaddi bis Manzambi: Wer spielt sich ins Schaufenster?

Mit Anthony Gordon zum FC Barcelona, Jan Paul van Hecke zu Tottenham oder Marc Cucurella zu Real Madrid hat es bereits einige kostspielige Sommertransfers gegeben. Doch richtig rund wird es auf dem Transfermarkt erst gehen, wenn die Weltmeisterschaft Mitte Juli beendet ist. Bis dahin können sich zahlreiche Profis wie beispielsweise Yan Diomande von RB Leipzig oder Johan Manzambi vom SC Freiburg ins Schaufenster spielen – und ihren Marktwert steigern.

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09:51 Uhr

Trotz Messi: Rangnick schlägt Wette auf Österreich vor

Österreich nur Außenseiter gegen Argentinien? Ja, aber gerade deswegen ein guter Tipp für Sportwetten – glaubt zumindest Ralf Rangnick. „Wer sehr, sehr viel Geld gewinnen möchte, der geht noch in die Wettbüros und setzt – keine Ahnung, wie viel er übrig hat – auf einen Sieg für Österreich“, sagte der ÖFB-Teamchef bei der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Weltmeister heute Abend (19 Uhr/ARD und MagentaTV) im Dallas-Stadion.

Das sei so, „weil jeder davon ausgeht und der Algorithmus, dass wir das Spiel höchstwahrscheinlich nicht gewinnen“, sagte Rangnick. „Wir spielen against all odds.“ Gegen jede Chance also. Bei den Wettanbietern liegt Österreichs Siegquote ungefähr bei 6,5. Das bedeutet: Wer zehn Euro setzt und richtig liegt, erhält 65 Euro zurück. Er halte ein Remis und auch einen Sieg dennoch für möglich, äußerte der 67-Jährige: „Weil wir reden trotzdem über eine Mannschaftssportart und wir haben die Möglichkeit, über unseren eigenen Auftritt, über unsere Strategie, über unseren Stil, wie wir spielen, gepaart mit der nötigen Energie und dem Mut, das Spiel eben auch auf unsere Seite zu ziehen, und darauf wird es ankommen.“

Mit Teamstärke will Rangnick auch Ausnahmekönner Lionel Messi stoppen. „Und klar, sie haben mit Messi wahrscheinlich den besten Spieler, den es bis heute jemals gegeben hat, und wir müssen zeigen, dass wir eins der besten Teams, eine der besten Mannschaften sind bei dieser WM“, forderte der frühere Bundesliga-Trainer. Für eine Überraschung brauche es vielleicht sogar „die beste Leistung, die wir in meiner Amtszeit bisher gezeigt haben.“ Dass Messi defensiv kaum noch mitarbeitet und Argentinien damit im Gegenpressing „schon einen Spieler weniger“ hat, macht es für seine Mannschaft nicht zwingend leichter. Dieses Verhalten mache Messi „gefährlich, weil er dann oftmals auch in einem zunächst mal vielleicht unbewachten Bereich freisteht oder parkt.“

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08:55 Uhr

Tunesiens Abdi rechnet mit Verband ab – Chaos auch bei Senegal

Nach zwei völlig verkorksten Auftritten und dem vorzeitigen WM-Aus hat Tunesiens Abwehrspieler Ali Abdi seinem Verband Vorwürfe gemacht. „Wir reisen zu einer Weltmeisterschaft mit Spielern, die noch nie zusammengespielt haben“, schimpfte der Abwehrspieler bei „Bein Sports Mena“. „Wir reißen jedes Mal alles ab und bauen es neu auf, anstatt die Fehler zu beheben.“ Auch rund um das senegalesische Nationalteam gibt es Unstimmigkeiten, wie Trainer Pape Thiaw bestätigte.

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08:29 Uhr

Warum sich Belgiens Trossard nicht behandeln ließ

Leandro Trossard lag mit großen Schmerzen auf dem Rasen, das medizinische Team der belgischen Nationalmannschaft stand wenige Meter entfernt bereit – und doch kam die ärztliche Hilfe beim WM-Gruppenspiel gegen den Iran nicht zum Einsatz. Der Verzicht der Belgier hatte mit einer neuen Regel bei der Weltmeisterschaft zu tun.

Trotz des harten Einsteigens von Alireza Jahanbakhsh in die Wade von Trossard – der Stutzen war gerissen und der Stollenabdruck am Unterbein zu sehen – gab es vom argentinischen Schiedsrichter Dario Herrera keine Gelbe Karte. Wäre Trossard behandelt worden, hätte der Spieler für eine Minute das Spielfeld verlassen müssen. Ausgenommen von dieser Regel sind lediglich Torhüter sowie Spieler, die durch ein Foul verletzt wurden, wofür es Gelb oder Rot gegeben hat.

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08:11 Uhr

So reagiert Algeriens Trainer auf Kritik an Torwart Zidane

Algeriens Trainer Vladimir Petkovic hat seinen Torwart Luca Zidane in Schutz genommen und dem Sohn des früheren Ausnahmefußballers Zinédine Zidane das Vertrauen ausgesprochen. „Jeder hat das Recht, Fehler zu machen. Ich bin sehr überzeugt von seinen Fähigkeiten“, sagte der 62-Jährige. Keeper Zidane war nach dem 0:3 gegen Argentinien mit drei Toren von Lionel Messi zum Auftakt kritisiert worden.

Eine weitere Frage nach Kritik im Anschluss an das Argentinien-Spiel bügelte Petkovic ebenfalls ab. Er habe davon nichts mitbekommen. „Ich lese nichts. Ich habe keine Social-Media-Accounts“, sagte er. Vor dem wichtigen Spiel gegen die ebenfalls noch punktlosen Jordanier am Dienstag (5 Uhr/ZDF und MagentaTV) gibt es zudem Gerüchte um einen möglichen Ausfall von Stürmer Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg. „Ich kann das noch nicht bestätigen. Wir haben immer noch eine Trainingseinheit und ich kann dazu erst morgen etwas sagen“, so Petkovic.

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07:41 Uhr

Zu hart? Diskussionen um Rasen im Final-Stadion

Der Rasen im Final-Stadion der WM sorgt schon nach wenigen Spielen für Diskussionen. Er fühle sich eher wie ein Kunstrasen an, meinte Frankreichs Mittelfeldmann Adrien Rabiot. Der Untergrund sei vor allem sehr hart, erklärten mehrere Spieler und Trainer. In der imposanten Arena in East Rutherford vor den Toren New Yorks findet am 19. Juli das Endspiel statt. Die deutsche Mannschaft tritt dort am Donnerstag (22 Uhr/ARD und MagentaTV) zu ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador an.

Die FIFA beschwichtigt. Die Spielfelder aller 16 WM-Stadien befänden sich „in einem hervorragenden Zustand, sowohl was die Bespielbarkeit als auch die Sicherheit der Spieler betrifft“, teilte der Weltverband der „Deutschen Presse-Agentur“ mit. Mehr als fünf Jahre sei geforscht, getestet und mit führenden Rasenexperten und Stadionbetreibern zusammengearbeitet worden. Beim 3:1 der Franzosen gegen Senegal, dem zweiten Spiel in diesem Stadion, sah der Rasen aus größerer Entfernung an mehreren Stellen jedoch fleckig aus.

„Optische Unterschiede bei einigen Spielflächen – ob im Fernsehen oder vor Ort – spiegeln nicht zwangsläufig die Qualität, den Zustand oder die Bespielbarkeit des Rasens wider“, erklärte die FIFA dazu. Für alle Spielorte gäbe es spezielle Bewässerungspläne. Zudem würden sämtliche Spielflächen während des gesamten Turniers kontinuierlich überwacht, hieß es vom Weltverband weiter.

06:29 Uhr

FIFA-Regel hilft Nagelsmann: Keine Gelbsperre möglich

Julian Nagelsmann muss bei seinen Rotations-Überlegungen für das letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador keine Rücksicht auf drohende Sperren nehmen. Die von ihm bisher eingesetzten 18 Spieler blieben gegen Curaçao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) ohne Verwarnung. Sie würden somit auch bei einer Gelben Karte am Donnerstag (22 Uhr/ARD und MagentaTV) in der folgenden Zwischenrunde nicht zuschauen müssen.

Da die Nationalmannschaft bereits als Gruppensieger feststeht, erwägt Nagelsmann personelle Veränderungen in seiner Startelf zur Schonung der Stammkräfte. Praktisch ausgeschlossen ist ein Einsatz von Nico Schlotterbeck gegen Ecuador. Der Dortmunder Innenverteidiger hatte sich gegen die Elfenbeinküste eine Bänderverletzung am linken Fuß zugezogen. Die genaue Diagnose ist noch nicht veröffentlicht, doch der Dortmunder dürfte zumindest vorerst nicht mitwirken können.

Die FIFA hatte für die XXL-WM mit erstmals 48 Mannschaften die Regularien für Gelbsperren verändert. So werden jetzt nach dem dritten Gruppenspiel und nach dem Viertelfinale einzelne Verwarnungen aus dem persönlichen Sündenregister gestrichen. Damit wurde dem Fakt Rechnung getragen, dass die Teams in der K.-o.-Runde ein Spiel mehr bestreiten als bisher. Gültigkeit behalten natürlich Gelb-Rote und Rote Karten, die zu einer Sperre im nächsten Spiel führen. Bei direkten Platzverweisen folgen möglicherweise sogar längere Auszeiten. Einmal aussetzen muss ein Spieler erst nach der zweiten Gelben Karte. Da noch kein DFB-Spieler Gelb sah, ist eine Sperre frühestens beim Erreichen des Viertelfinales möglich, nämlich wenn ein Akteur in der Zwischenrunde und im Achtelfinale verwarnt wird. Eine Gelbe Karte gegen Ecuador würde sofort wieder aus der Wertung entfallen.

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05:02 Uhr

Ägypten feiert ersten WM-Endrundensieg

Angeführt von Stürmerstar Mohamed Salah hat Ägypten den ersten Sieg bei einer WM gelandet und damit einen riesigen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale gemacht. Beim 3:1 (0:1) gegen Außenseiter Neuseeland in Vancouver steuerte Salah einen Treffer und eine Vorlage zum verdienten Sieg bei. Nach dem frühen Rückstand durch Finn Surman (14.) glich Mostafa Ziko (58.) vor 52.497 Zuschauern zunächst für die Ägypter aus. Danach traf Salah (67.) erst zur Führung und bereitete dann das dritte Tor durch den eingewechselten Trezeguet (82.) vor.

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04:33 Uhr

Noch keine Diagnose bei verletztem Schlotterbeck

Am Tag nach dem 2:1 der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste gab es noch keine Diagnose der Verletzung von Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. Wie schwer die Blessur des Dortmunder Innenverteidigers am linken Fuß ist und welche Konsequenzen ihm für den weiteren WM-Weg drohen, soll erst am Montag im Team-Quartier in Winston-Salem bekannt gegeben werden.

Fest steht, dass Julian Nagelsmann keinen Ersatzmann in sein Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada berufen kann. Sollte Schlotterbeck für den Rest der WM aus Verletzungsgründen ausfallen, müsste der Bundestrainer mit dem vorhandenen Personal auskommen. Der Kader würde sich dann auf 22 Feldspieler und drei Torhüter reduzieren.

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03:43 Uhr

Belgien hat erstes K.-o.-Spiel schon in der Gruppenphase

Nach dem enttäuschenden zweiten Unentschieden bei der WM geht Belgien schon in der Gruppenphase in ein erstes K.o.-Spiel – daran ließ Romelu Lukaku keinen Zweifel. „Wir müssen das letzte Spiel als das Spiel unseres Lebens behandeln“, sagte der Stürmer nach dem 0:0 gegen Iran. Weil die Belgier zuvor beim 1:1 gegen Ägypten ebenfalls nur einen Punkt ergattert hatten, droht ihnen im Duell mit Neuseeland das frühe Aus bei der XXL-WM.

„Wir hatten zwei Gelegenheiten, um zu gewinnen, und haben es nicht getan. Jetzt haben wir noch eine Chance. Die müssen wir ergreifen“, sagte Lukaku nach der Begegnung, in der Belgien erst zahlreiche Chancen ungenutzt ließ und dann eine halbe Stunde lang in Unterzahl spielte. Und in der Iran schon vor der Roten Karte für Nathan Ngoy (66.) beste Gelegenheiten auf ein eigenes Tor hatte. Einzig Thibaut Courtois hielt Belgien in diesen Szenen im Spiel.

Der Torwart von Real Madrid gab sich trotz lediglich zwei Punkten aus zwei Spielen zuversichtlich, dass Belgien auch über die Gruppenphase hinaus noch an dieser WM teilnimmt: „Wir wissen, dass im nächsten Spiel viel Druck auf uns lastet. Wir müssen gewinnen und hoffentlich werden wir Erster. Falls nicht, werden wir Zweiter.“

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03:32 Uhr

Kritischer Hoeneß lobt: Nagelsmann hat gut ausgetauscht

Der zuletzt kritische Uli Hoeneß hat Bundestrainer Julian Nagelsmann für dessen taktische Entscheidungen bei der WM gelobt. Die DFB-Auswahl habe beim 2:1 am Samstag gegen die Elfenbeinküste, das letztlich den Gruppensieg brachte, „kämpferisch Unglaubliches geleistet“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern am Rande des Basketballfinales der Münchner gegen Alba Berlin beim Streamingdienst „Dyn“.

Zwar sei der Weg zum Titel noch weit, weil „noch schwere Brocken“ warteten. „Wenn sie allerdings so zu einer Mannschaft zusammenwachsen und der Trainer immer so gut austauscht wie gestern, dann könnte es etwas werden“, meinte Hoeneß. Die beiden Treffer zum Sieg hatte der von Nagelsmann eingewechselte Deniz Undav erzielt. Hoeneß hatte Nagelsmann im Mai in mehreren Interviews unter anderem vorgehalten, dass er bei dem früheren Bayern-Coach die Bereitschaft vermisse, zuzuhören und etwas anzunehmen. Nagelsmann hatte darauf im „ZDF-Sportstudio“ unter anderem mit dem Satz reagiert: „Uli darf immer etwas zu mir sagen. Ich habe großen Respekt vor seinem Lebenswerk.“

Lautsprecher Hoeneß: Alle News zum Bayern-Patron im Archiv

02:55 Uhr

Fernández-Brief an Messi: „Heute bräuchte ich Bücher“

Als Enzo Fernández 15 Jahre alt war, veröffentlichte er auf Facebook einen Brief an sein großes Idol Lionel Messi. Der argentinische Ausnahmefußballer war nach der Finalniederlage bei der Copa América 2016 gegen Chile aus der Nationalmannschaft zurückgetreten – und der junge Enzo versuchte, ihn mit emotionalen Worten zum Umdenken zu bewegen.

„Mach, was du willst, Lionel, aber bitte denke darüber nach, zu bleiben. Bleibe und habe Spaß“, schrieb der heutige Mittelfeldstar damals in seinem Brief. Er entschuldigte sich bei Messi für den Druck, den das ganze Land auf ihn ausgeübt habe. „Dich in der Albiceleste spielen zu sehen, ist der größte Stolz auf der Welt. Spiele aus Spaß, denn du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Spaß wir haben, wenn du Spaß hast.“

Messi kehrte zurück ins Nationalteam, fand seinen Spaß wieder und führte die Albiceleste 2022 zum WM-Titel – mit Fernández an seiner Seite. „Ja, ich denke oft an den Brief zurück“, sagte Fernández darauf angesprochen vor dem zweiten WM-Gruppenspiel im Dallas-Stadion gegen Österreich am Montag (19 Uhr/ARD und MagentaTV). „Und ich denke, heute würde ich noch viel emotionaler schreiben, denn ich teile so viel an Erinnerungen und Erlebnissen mit ihm“, sagte der Chelsea-Profi. „Ich glaube, heute bräuchte ich Bücher, um auszudrücken, was wir alles gemeinsam erlebt haben, was ich von ihm gelernt habe.“

02:05 Uhr

Kap Verde sorgt für nächste Überraschung

Außenseiter Kap Verde hat für die nächste große WM-Überraschung gesorgt. Nach dem 2:2 (1:2) gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay darf der weiter ungeschlagene WM-Neuling auf das Erreichen der K.-o.-Phase hoffen. Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien können die Afrikaner das Weiterkommen aus eigener Kraft perfekt machen. Es wäre die vorläufige Krönung ihres WM-Märchens, das mit dem sensationellen 0:0 gegen Europameister Spanien begonnen hatte.

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01:11 Uhr

Drei Torhüter? So will der Irak Mbappé, Olise & Co. stoppen

Die französische Offensive um Megastar Kylian Mbappé und Michael Olise zählt zur besten, die es auf der Welt gibt. Wie will man die nur stoppen? Graham Arnold hat da so eine Idee. „Ich habe gefragt, ob wir mit drei Torhütern spielen können, aber sie haben Nein gesagt“, erklärte der irakische Nationaltrainer vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen Frankreich am Montag (23 Uhr/ARD und MagentaTV) und lächelte.

Nur mauern will der Australier aber trotzdem nicht. „Ich bin ein Trainer, der immer in ein Spiel geht, um zu gewinnen – nicht, um es nicht zu verlieren“, stellte der 62-Jährige vor dem Duell des krassen Außenseiters gegen den Mitfavoriten klar. Dieses Mindset wolle er auch seinen Spielern mitgeben. Frankreich hatte sein erstes Spiel bei dieser WM auch dank eines Doppelpacks von Mbappé 3:1 gegen Senegal gewonnen. Der Irak unterlag Norwegen mit 1:4.

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00:33 Uhr

Iran-Spiel: Auseinandersetzungen zwischen Ordnern und Fans

Beim zweiten Spiel des Iran bei der WM ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und Ordnungspersonal gekommen. Ein Mann versuchte, nach dem 0:0 gegen Belgien in Inglewood auf den Rasen zu gelangen, wie der Weltverband FIFA mitteilte. Wie auf Bildern zu sehen ist, trug er ein Shirt mit einem Aufdruck der iranischen Fahne aus der Zeit vor der Islamischen Revolution, die von der FIFA verboten wurde. Der Mann wurde von Ordnern abgeführt. Auch auf den Rängen griff das Sicherheitspersonal ein. Die Hintergründe blieben zunächst unklar.

Irans Teilnahme bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada ist wegen des Kriegs mit den USA und Israel in den vergangenen Monaten ein Politikum. Für die iranische Nationalmannschaft gelten strengere Restriktionen unter anderem bei der Ein- und Abreise. Das Teamquartier hatte der iranische Verband nach Mexiko verlegt. Schon beim ersten WM-Spiel des Iran in dem Stadion nahe Los Angeles hatten sich in der Arena Gegner und Unterstützer Teherans versammelt.

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