gpt]Sen WM-Blog: Lamine Yamal vor Messi, Olises Sinn für Ästhetik, Zwayers Fitnesszustand konusunda uzman bir blog yazarısın. Bu başlığı ve sana verdiğim aşağıdaki ham metni (
Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf Vorrundengruppen mit 48 Teams. Am Samstagabend hat die deutsche Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste den Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt gemacht. Im WM-Blog halten wir euch über das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie alle weiteren Themen rund um das XXL-Turnier auf dem Laufenden.
21:05 Uhr
Jüngste WM-Torschützen: Lamine Yamal vor Messi
Lamine Yamal ist nach seinem WM-Premierentreffer beim 4:0 Spaniens gegen Saudi-Arabien nun unter den jüngsten Torschützen bei einer Endrunde. Der Brasilianer Pelé ist mit 17 Jahren, 7 Monaten und 27 Tagen Spitzenreiter, während sich der Youngster des FC Barcelona mit 18 Jahren, 11 Monaten und 8 Tagen vor Argentiniens noch aktivem Superstar Lionel Messi einreiht. Der 38-Jährige war bei seinem ersten WM-Tor 18 Jahre, 11 Monate und 23 Tage alt.
➜ Zur Statistik: Die jüngsten Torschützen bei Weltmeisterschaften!
20:03 Uhr
Spanien präsentiert sich gegen Saudi-Arabien in Torlaune
Lamine Yamal trifft bei seiner Premiere nach wenigen Minuten, Trainer Luis de la Fuente freut sich über das perfekte Geburtstagsgeschenk: Spanien hat bei seinem zweiten WM-Spiel Saudi-Arabien in Atlanta mit 4:0 (3:0) deklassiert und nach dem blamablen 0:0 gegen Kap Verde für einen Befreiungsschlag gesorgt.
An seinem 65. Geburtstag stellte de la Fuente den lange verletzten Lamine Yamal in die Startelf. Als dieser seinen Gegenspieler mit einem Trick nach nur 35 Sekunden das erste Mal von den Beinen holte, feierte ein Großteil der 68.239 Fans euphorisch.
➜ Alle Tore und Highlights im Video: Hier geht’s zum Spielbericht!
18:50 Uhr
Olises Sinn für Ästhetik: „Fußball sollte auch optisch schön sein“
Tore und Siege allein reichen Frankreichs Nationalspieler Michael Olise nicht. Der Bayern-Profi will bei der WM auch etwas fürs Auge bieten. „Fußball ist ein großartiger Sport, und deshalb sollte er auch optisch schön sein. Es kann Kunst sein. Ich selbst sehe mich aber einfach als kreativen Menschen. Ich betrachte mich nicht als Künstler“, sagte der 24-Jährige im Interview bei „L’Équipe“. Sein Sinn für Ästhetik beschränkt sich nicht nur auf das Angriffsspiel. „Auch ein schönes Defensivspiel kann großartig sein. Auch ein Zweikampf kann eine unglaublich flüssige und elegante Bewegung sein. Wenn er flüssig ist, wer sind wir, ihm die Schönheit abzusprechen?“, fragte der Angreifer.
Beim 3:1-Auftaktsieg gegen den Senegal hatte Olise die überragende Vorarbeit für Kylian Mbappés Führungstreffer geliefert. Ob sein Pass den eigenen ästhetischen Ansprüchen genügt, bleibt sein Geheimnis. Klar ist, dass der Franzose schon immer eine symbiotische Beziehung zum Ball pflegte. „Ich mag es einfach, den Ball zu haben und ihn zu spüren, bevor wir richtig loslegen. Ja, ich mag es, den Ball in den Händen oder am Fuß zu haben, das ist mir wichtig“, sagte Olise.
Gemeinsam mit Mbappé und Ousmane Dembélé bildet der Bayern-Profi in der Équipe Tricolore eine Offensive der Superlative. Dem Lob seines Teamkollegen Mbappé, dass er ein „Spieler der Gegenwart und von morgen“ sei, widersprach der Angreifer: „Im Moment würde ich sagen: Ja, ich bin ein Spieler der Gegenwart. Wenn ich weiterhin hart arbeite und bodenständig bleibe, hoffe ich, ein Spieler der Zukunft zu werden.“
➜ So äußerte sich Real Madrid zu den Gerüchten um Bayern-Star Olise!
18:00 Uhr
Deutschlands mögliche Gegner im Sechzehntelfinale
Auf welche Mannschaft trifft Deutschland im Sechzehntelfinale der WM? Das ist die große Frage, seit feststeht, dass der viermalige Weltmeister die eigene Gruppe E auf jeden Fall als Erster beenden wird. Stattfinden wird das erste K.o.-Duell für die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann am 29. Juni (22.30 Uhr MESZ) in Foxborough bei Boston. Und der Gegner wird ein Tabellendritter aus den Gruppen A, B, C, D oder F sein. Insgesamt 15 Nationen kommen deshalb noch infrage.
➜ Hier weiterlesen: Diese Gegner sind für das DFB-Team möglich!
17:24 Uhr
So geht es Schiri Zwayer nach seinen Krämpfen
Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer hat sich von seinen Krämpfen bei seinem WM-Debüt wieder erholt. „Felix ist untersucht und wohlauf, es lag eine Muskelkontraktion infolge einer unnormalen Bewegung vor“, sagte Schiedsrichterboss Knut Kircher auf dpa-Anfrage. „Es geht ihm gut, und er kann weiter im Turnier bleiben, was uns und ihn sehr freut.“
In der Nachspielzeit der Partie zwischen USA und Australien (2:0) saß der 45-jährige Berliner auf dem Rasen des Stadions in Seattle und ließ sich von den Profis Krämpfe aus der linken Wade drücken. Als er wieder aufstehen und die Partie regulär beenden konnte, klatschten die 66.925 Fans voller Respekt. Zwayer verließ die Arena später ohne Kommentar und damit ohne ein Update zu seinem Gesundheitszustand.
➜ Zur Übersicht: Alle Schiedsrichter bei der Weltmeisterschaft 2026!
16:52 Uhr
Matthäus formuliert Startelf-Wunsch – Vogts und der Weckruf
Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus macht sich für Torjäger Deniz Undav in der Startelf der deutschen Mannschaft bei der WM stark. „Ich glaube schon, dass man Undav jetzt von Anfang an bringen müsste – was die Leistung betrifft, was die Quote betrifft“, schrieb der Weltmeister von 1990 in einer Kolumne bei „Sky“. Zudem lobte er, genau wie Ex-Bundestrainer Berti Vogts in seiner Kolumne für die „Rheinische Post“ die Moral des DFB-Teams beim späten 2:1 (0:1)-Sieg am Samstag gegen die Elfenbeinküste.
„Undav will natürlich kein Joker sein. Das will keiner. Jeder Spieler sieht es im Endeffekt als sein Ziel an, sich dem Trainer anzubieten. Und das hat Undav gemacht“, sagte Matthäus, der auch die weiteren Einwechselspieler lobte. „Das hat alles funktioniert und das ist eine tolle Erkenntnis für den Trainer.“ Er sei sicher, dass es beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador am Donnerstag in East Rutherford Veränderungen geben werde, so Matthäus. Zugleich warnte der 65-Jährige davor, zu viel umzubauen, um die Spannung hochzuhalten.
Vogts, der Europameister-Trainer von 1996, hatte nach eigener Aussage „trotz des 0:1-Rückstands keine Bedenken, dass es noch einen deutschen Sieg gibt.“ Das Gegentor sei sogar gut für die DFB-Elf gewesen, meinte er. „Es war ein Weckruf, mancher Spieler wird gesagt haben: „Moment mal, ich will gewinnen, dafür muss ich aber mehr machen.“ Es war spürbar, dass das Gegentor die Spieler bei der Ehre gepackt hat.“
➜ Zum Ranking: Deutsche Stürmer mit den meisten WM-Toren!
16:24 Uhr
Uruguays Bielsa lästert über Trinkpausen: „Bringen nichts“
In der Debatte um die Sinnhaftigkeit der Trinkpausen bei der WM hat Uruguays Trainer Marcelo Bielsa die neue Regelung stark kritisiert. „Sie bringen nichts und nehmen dem Fußball viel weg. Ich möchte nur sagen, dass der Fußball vor dieser Entscheidung einen bestimmten Charakter hatte, jetzt hat er einen anderen“, zitierten verschiedene Medien wie „L’Équipe“ den Argentinier, der von einem „Kulturwandel“ sprach.
Das Modell wurde eingeführt, um die Belastung der Spieler zu reduzieren und sieht in jeder Halbzeit eine dreiminütige Unterbrechung vor. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Pausen ihren ursprünglichen Zweck verfehlten und der Gesundheitsschutz der Spieler in den Hintergrund gerate. Stattdessen dienten sie vor allem dem Weltverband FIFA und den TV-Sendern zur Generierung zusätzlicher Werbeeinnahmen. Viele Trainer nutzen die Unterbrechungen für taktische Anweisungen.
Zudem haben die milden Temperaturen in mehreren Spielen sie bisher überflüssig gemacht. „Wir haben nicht an die Folgen für den Sport gedacht, sondern eher an eine andere Art von Auswirkung“, sagte Bielsa weiter und spielte wohl auf die immensen Gewinne an, die durch Fernsehwerbung in diesem Zeitraum erzielt werden. „Die Schlussfolgerungen, die ich präsentiere, sind nicht meine eigenen. Ich höre sie immer wieder und stimme ihnen zu“, sagte der 70-Jährige. Das britische TV-Netzwerk ITV erwartet etwa die kommerziell erfolgreichste Fußballübertragung seiner Geschichte. In Australien haben die Trinkpausen sogar einen eigenen Sponsor und werden als „Maccas Match Break“ bezeichnet, finanziert von McDonald’s.
➜ Viermal argentinischer Meister: Zu Bielsas Trainerkarriere in Zahlen!
15:35 Uhr
„Ey, Deniz“: Was hinter Undavs Jubel steckt
Eine Torjubel-Geste von Deutschlands WM-Matchwinner Deniz Undav geht offenbar auf Basketball-Star Jalen Brunson vom frischgebackenen NBA-Meister New York Knicks zurück. Der Doppeltorschütze beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste hatte sich im Stadion von Toronto unter anderem die Hand mit drei ausgestreckten Fingern vor den Mund gehalten.

Deniz Undav (l.) neben Nadiem Amiri
Brunson zeigt diese Bewegung gerne nach erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen. Hintergrund der Geste beim Stuttgarter Undav ist einem „Bild“-Bericht zufolge ein Treffen der beiden Influencern Sidney Friede und Niklas Wilson-Sommer mit dem Nationalstürmer kürzlich im deutschen Quartier Winston-Salem. Dabei sei es zu einer Absprache gekommen, wie das Duo auf Instagram berichtet: „Wir haben vorgestern Deniz Undav getroffen und am Ende habe ich zu Deniz gesagt: Ey, Deniz, wenn du ein Tor machst, mach mal bitte diesen Jubel.“
➜ 13 Torbeteiligungen in 11 Spielen: Zu Undavs Länderspielbilanz!
14:40 Uhr
Undav-Show im TV: Weniger Zuschauer als beim DFB-Auftakt
Beim zweiten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft haben deutlich weniger Zuschauer eingeschaltet als beim Auftaktspiel. Die ZDF-Übertragung aus Toronto von der Deniz-Undav-Show beim 2:1 des DFB-Teams gegen die Elfenbeinküste sahen am Samstagabend im Schnitt 18,264 Millionen Menschen. Das entsprach nach Angaben der AGF Videoforschung einem Marktanteil von 72,1 Prozent.
Das 7:1 der deutschen Mannschaft in ihrem ersten Spiel gegen Curaçao hatten am vergangenen Sonntag (Anstoß 19.00 Uhr) im Schnitt 23,427 Millionen Interessierte in der ARD verfolgt. Der Marktanteil hatte bei 70,2 Prozent gelegen. Die deutliche Differenz liegt möglicherweise daran, dass viele Fußballfans am Samstagabend in größeren Gruppen gemeinsam geschaut haben – das lässt sich von der AGF aber nicht messen.
Parallel zu den öffentlich-rechtlichen Sendern überträgt MagentaTV die WM-Spiele aus den USA, Mexiko und Kanada. Die Telekom veröffentlicht für ihren Streamingdienst keine Einschaltquoten zu einzelnen Spielen.
➜ Hier geht’s zu allen Gruppen und Spieltagen bei der WM!
14:13 Uhr
Elfenbeinküste-Trainer vermisst Fairplay bei DFB-Team
Trainer Emerse Faé hat der DFB-Auswahl nach der 1:2-Niederlage seines Teams aus der Elfenbeinküste fehlendes Fairplay vorgeworfen. „Wir nehmen uns solche Nationen als Beispiel, um uns weiterzuentwickeln, und ich war ein wenig enttäuscht über den Mangel an Fairplay dieser deutschen Mannschaft“, sagte der 42-Jährige bei der Pressekonferenz nach der WM-Partie in Toronto.
➜ Alle Aussagen von Trainer Faé gibt’s hier zu lesen!
13:01 Uhr
Messi & Mbappé jagen Kloses Torrekord
Lionel Messi erzielte beim 3:0 zum WM-Auftakt von Weltmeister Argentinien drei Treffer gegen Algerien, Kylian Mbappé war beim 3:1 Frankreichs gegen Senegal zweimal erfolgreich. Dass der Torrekord Miroslav Klose bei dieser Weltmeisterschaft fallen wird, scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Am Montag könnte es so weit sein.
➜ Was Messi und Mbappé der WM-Rekord bedeuten würde!
11:15 Uhr
Curaçao-Keeper Room stellt WM-Bestmarke auf
Wenige Tage nachdem Vozinha, Torhüter der Kap Verde, beim 0:0 gegen Spanien zum Held wurde, trumpfte der nächste Keeper eines Underdogs groß auf. Beim 0:0 Curaçaos gegen Ecuador avancierte Eloy Room zum Spieler des Tages. Der 37 Jahre alte Schlussmann, der in der zweiten amerikanischen Liga beim Miami FC spielt, stellte einen neuen WM-Rekord auf.
Mit 15 Paraden sorgte Room dafür, dass der Inselstaat überraschend seinen ersten Punkt bei einer Weltmeisterschaft feierte. Nie hatte ein Torhüter mehr Bälle bei einer WM in der regulären Spielzeit gehalten. Die WM-Bestmarke insgesamt hält der frühere US-Torwart Tim Howard, der bei der WM 2014 beim 1:2 nach Verlängerung 16 Bälle parierte.
➜ So reagierte Curaçaos Room auf seinen Rekord!
10:42 Uhr
Niederländische Medien feiern „entfesseltes“ Oranje
Das 5:1 gegen Schweden hat den Spielern der Niederlande Selbstvertrauen gegeben und wurde von den Medien gefeiert. „Was für ein Abend“, titelte die Zeitung „AD“ unmittelbar nach dem Schweden-Spiel und schrieb von einem entfachten „WM-Fieber“. Die Boulevard-Zeitung „De Telegraaf“ sah ein „entfesseltes niederländisches Team“ – und die Mannschaft sieht selbst noch Luft nach oben.
„Wir haben viele unterschiedliche Qualitäten im Team“, erklärte Doppeltorschütze Cody Gakpo, der unter anderem den gegen Schweden nur eingewechselten Rekordtorschützen Memphis Depay nannte. „Er hat seine Qualität gezeigt“, sagte der Liverpool-Profi. Auf der Bank würden zudem der frühere Bundesliga-Profi Wout Weghorst und Justin Kluivert auf ihre Einsätze warten, auch wieder unterschiedliche Spielertypen. „Es ist gut, diese Vielfalt zu haben“, so Gakpo. „Das hilft dem Team.“
➜ 5:1 der Niederlande verpasst? Alle Tore und Highlights hier im Video!
09:28 Uhr
Bitte keine Nahaufnahmen: Nagelsmann pflichtet Tuchel bei
Julian Nagelsmann hat wie Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel deutliche Kritik an der Situation beim Abspielen der Nationalhymnen vor den Spielen bei der WM geübt. Das Problem sind für die Coaches die Fotografen, die bei der Zeremonie unmittelbar vor ihnen stehen und den Blick auf die Mannschaften versperren. „Was hier schon krass ist, es ist super nah. Ich habe mal das Bild, das ein Riesenrohr hier mir die Nasenhaare fotografiert, aus einem Zentimeter Entfernung. Das ist schon echt super nah“, sagte der Bundestrainer nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste in Toronto.
Ähnlich hatte sich Tuchel nach dem 4:2 der Engländer gegen Kroatien geäußert und bedauert, dass ihm dadurch das spezielle Erlebnis verdorben worden sei. „Ich weiß nicht, wie viel wir uns jetzt beschweren dürfen. Aber ich will Thomas Tuchel beipflichten. Es ist schon ein emotionaler Moment, wenn man die Connection zu den Spielern herstellt bei der Nationalhymne“, erklärte Nagelsmann.
➜ Deutschlands zweiten Sieg verpasst? Alle Tore und Highlights hier im Video!
09:04 Uhr
Nagelsmanns Lob und Undavs Unwissenheit
Bundestrainer Julian Nagelsmann lobte nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste vor allem die Mentalität seiner Mannschaft, die dank zweier Treffer von Joker Deniz Undav den Sieg feierte. Im Mittelpunkt stand vor allem der VfB-Angreifer, der mit seinen beiden Treffern die Partie drehte.
„Wie ich das mache? Keine Ahnung. Ich stehe richtig, versuche, mein Selbstbewusstsein auf den Platz zu bringen. Ich weiß, dass ich in jedem Spiel treffen kann. Es gibt keine Nervosität, es ist nur ein Fußballspiel“, sagte Undav.
➜ Alle Aussagen gibt es hier im Artikel!
08:02 Uhr
Kamada eröffnet: Japan schlägt Tunesien deutlich
Tunesien hat im 1000. Spiel der WM-Geschichte gegen Japan die nächste hohe Niederlage kassiert und kann die K.o.-Phase nicht mehr erreichen. 96 Jahre nach der ersten Weltmeisterschaft unterlag die Mannschaft des erst während des Turniers engagierten Trainers Hervé Renard den Samurai Blue verdient mit 0:4 (0:2). Bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande steht fest, dass Tunesien Tabellenletzter in Gruppe F bleibt. Japan hat das Erreichen des Sechzehntelfinales im Duell mit Schweden selbst in der Hand. Im mexikanischen Monterrey erzielten Daichi Kamada (4. Minute), Ayase Ueda (31./83.) und Junya Ito (69.) die Tore für Japan.
➜ Zum Spielbericht inklusive Video!
04:01 Uhr
Dank Überraschung Curaçao: DFB-Team ist Gruppensieger
Fußball-Zwerg Curaçao hat Deutschland bei der Weltmeisterschaft vorzeitig zum Gruppensieger gemacht. Das Team von Trainer Dick Advocaat trotzte Ecuador in Kansas City ein beachtliches 0:0 ab und sorgte mit dem Überraschungscoup dafür, dass die DFB-Elf in der Gruppe E nicht mehr von Platz eins zu verdrängen ist. Zum Matchwinner wurde vor 68.598 Fans Curaçaos herausragender Torhüter Eloy Room, der zahlreiche Chancen der Südamerikaner vereitelte.
➜ Zum Spielbericht inklusive Video!
00:45 Uhr
Nagelsmann befürchtet Schlimmes bei Schlotterbeck
Nico Schlotterbeck hat sich im zweiten WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste eine Verletzung am Knie zugezogen. „Er hat irgendwas im Innenband, ich weiß noch nicht, was“, sagte Nagelsmann nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste in Toronto. „Er muss morgen ins MRT, es sieht leider nicht ganz so gut aus.“
Der 26 Jahre alte Innenverteidiger verletzte sich schon nach einer knappen Viertelstunde im Zweikampf und musste behandelt werden. Der BVB-Profi hielt dennoch bis zur Halbzeitpause durch. Dann brachte Bundestrainer Julian Nagelsmann für ihn Antonio Rüdiger von Real Madrid in die Partie. Schlotterbeck hatte im vergangenen Jahr fast ein halbes Jahr wegen eines Meniskusrisses im linken Knie gefehlt.
➜ Zur Verletzungshistorie von DFB-Verteidiger Schlotterbeck!
00:03 Uhr
Alle Tore im Video: Undav erlöst DFB-Team gegen Elfenbeinküste
Top-Joker Deniz Undav hat die deutsche Nationalmannschaft beim ersten echten WM-Härtetest zu einem hart erarbeiteten Sieg geschossen und damit vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde gelöst. Undav traf in der 68. Minute zum wichtigen Ausgleich – und in der späten Nachspielzeit (90.+4) sorgte er mit dem Siegtreffer zum 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste auch bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für den frenetischen Siegjubel in Toronto.
Nach den Blamagen 2018 und 2022 erreichte die DFB-Elf erstmals seit dem Sommermärchen 2006 schon nach zwei Gruppenspielen die Alles-oder-Nichts-Phase. Wie bei dem Heimturnier vor 20 Jahren geht es wieder gegen Ecuador zum Abschluss der Gruppenphase nur noch um Platz eins. Der schien nach dem Rückstand schon verloren.
➜ Zum ausführlichen Spielbericht inklusive Video!
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Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf Vorrundengruppen mit 48 Teams. Am Samstagabend hat die deutsche Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste den Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt gemacht. Im WM-Blog halten wir euch über das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie alle weiteren Themen rund um das XXL-Turnier auf dem Laufenden.
21:05 Uhr
Jüngste WM-Torschützen: Lamine Yamal vor Messi
Lamine Yamal ist nach seinem WM-Premierentreffer beim 4:0 Spaniens gegen Saudi-Arabien nun unter den jüngsten Torschützen bei einer Endrunde. Der Brasilianer Pelé ist mit 17 Jahren, 7 Monaten und 27 Tagen Spitzenreiter, während sich der Youngster des FC Barcelona mit 18 Jahren, 11 Monaten und 8 Tagen vor Argentiniens noch aktivem Superstar Lionel Messi einreiht. Der 38-Jährige war bei seinem ersten WM-Tor 18 Jahre, 11 Monate und 23 Tage alt.
➜ Zur Statistik: Die jüngsten Torschützen bei Weltmeisterschaften!
20:03 Uhr
Spanien präsentiert sich gegen Saudi-Arabien in Torlaune
Lamine Yamal trifft bei seiner Premiere nach wenigen Minuten, Trainer Luis de la Fuente freut sich über das perfekte Geburtstagsgeschenk: Spanien hat bei seinem zweiten WM-Spiel Saudi-Arabien in Atlanta mit 4:0 (3:0) deklassiert und nach dem blamablen 0:0 gegen Kap Verde für einen Befreiungsschlag gesorgt.
An seinem 65. Geburtstag stellte de la Fuente den lange verletzten Lamine Yamal in die Startelf. Als dieser seinen Gegenspieler mit einem Trick nach nur 35 Sekunden das erste Mal von den Beinen holte, feierte ein Großteil der 68.239 Fans euphorisch.
➜ Alle Tore und Highlights im Video: Hier geht’s zum Spielbericht!
18:50 Uhr
Olises Sinn für Ästhetik: „Fußball sollte auch optisch schön sein“
Tore und Siege allein reichen Frankreichs Nationalspieler Michael Olise nicht. Der Bayern-Profi will bei der WM auch etwas fürs Auge bieten. „Fußball ist ein großartiger Sport, und deshalb sollte er auch optisch schön sein. Es kann Kunst sein. Ich selbst sehe mich aber einfach als kreativen Menschen. Ich betrachte mich nicht als Künstler“, sagte der 24-Jährige im Interview bei „L’Équipe“. Sein Sinn für Ästhetik beschränkt sich nicht nur auf das Angriffsspiel. „Auch ein schönes Defensivspiel kann großartig sein. Auch ein Zweikampf kann eine unglaublich flüssige und elegante Bewegung sein. Wenn er flüssig ist, wer sind wir, ihm die Schönheit abzusprechen?“, fragte der Angreifer.
Beim 3:1-Auftaktsieg gegen den Senegal hatte Olise die überragende Vorarbeit für Kylian Mbappés Führungstreffer geliefert. Ob sein Pass den eigenen ästhetischen Ansprüchen genügt, bleibt sein Geheimnis. Klar ist, dass der Franzose schon immer eine symbiotische Beziehung zum Ball pflegte. „Ich mag es einfach, den Ball zu haben und ihn zu spüren, bevor wir richtig loslegen. Ja, ich mag es, den Ball in den Händen oder am Fuß zu haben, das ist mir wichtig“, sagte Olise.
Gemeinsam mit Mbappé und Ousmane Dembélé bildet der Bayern-Profi in der Équipe Tricolore eine Offensive der Superlative. Dem Lob seines Teamkollegen Mbappé, dass er ein „Spieler der Gegenwart und von morgen“ sei, widersprach der Angreifer: „Im Moment würde ich sagen: Ja, ich bin ein Spieler der Gegenwart. Wenn ich weiterhin hart arbeite und bodenständig bleibe, hoffe ich, ein Spieler der Zukunft zu werden.“
➜ So äußerte sich Real Madrid zu den Gerüchten um Bayern-Star Olise!
18:00 Uhr
Deutschlands mögliche Gegner im Sechzehntelfinale
Auf welche Mannschaft trifft Deutschland im Sechzehntelfinale der WM? Das ist die große Frage, seit feststeht, dass der viermalige Weltmeister die eigene Gruppe E auf jeden Fall als Erster beenden wird. Stattfinden wird das erste K.o.-Duell für die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann am 29. Juni (22.30 Uhr MESZ) in Foxborough bei Boston. Und der Gegner wird ein Tabellendritter aus den Gruppen A, B, C, D oder F sein. Insgesamt 15 Nationen kommen deshalb noch infrage.
➜ Hier weiterlesen: Diese Gegner sind für das DFB-Team möglich!
17:24 Uhr
So geht es Schiri Zwayer nach seinen Krämpfen
Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer hat sich von seinen Krämpfen bei seinem WM-Debüt wieder erholt. „Felix ist untersucht und wohlauf, es lag eine Muskelkontraktion infolge einer unnormalen Bewegung vor“, sagte Schiedsrichterboss Knut Kircher auf dpa-Anfrage. „Es geht ihm gut, und er kann weiter im Turnier bleiben, was uns und ihn sehr freut.“
In der Nachspielzeit der Partie zwischen USA und Australien (2:0) saß der 45-jährige Berliner auf dem Rasen des Stadions in Seattle und ließ sich von den Profis Krämpfe aus der linken Wade drücken. Als er wieder aufstehen und die Partie regulär beenden konnte, klatschten die 66.925 Fans voller Respekt. Zwayer verließ die Arena später ohne Kommentar und damit ohne ein Update zu seinem Gesundheitszustand.
➜ Zur Übersicht: Alle Schiedsrichter bei der Weltmeisterschaft 2026!
16:52 Uhr
Matthäus formuliert Startelf-Wunsch – Vogts und der Weckruf
Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus macht sich für Torjäger Deniz Undav in der Startelf der deutschen Mannschaft bei der WM stark. „Ich glaube schon, dass man Undav jetzt von Anfang an bringen müsste – was die Leistung betrifft, was die Quote betrifft“, schrieb der Weltmeister von 1990 in einer Kolumne bei „Sky“. Zudem lobte er, genau wie Ex-Bundestrainer Berti Vogts in seiner Kolumne für die „Rheinische Post“ die Moral des DFB-Teams beim späten 2:1 (0:1)-Sieg am Samstag gegen die Elfenbeinküste.
„Undav will natürlich kein Joker sein. Das will keiner. Jeder Spieler sieht es im Endeffekt als sein Ziel an, sich dem Trainer anzubieten. Und das hat Undav gemacht“, sagte Matthäus, der auch die weiteren Einwechselspieler lobte. „Das hat alles funktioniert und das ist eine tolle Erkenntnis für den Trainer.“ Er sei sicher, dass es beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador am Donnerstag in East Rutherford Veränderungen geben werde, so Matthäus. Zugleich warnte der 65-Jährige davor, zu viel umzubauen, um die Spannung hochzuhalten.

Vogts, der Europameister-Trainer von 1996, hatte nach eigener Aussage „trotz des 0:1-Rückstands keine Bedenken, dass es noch einen deutschen Sieg gibt.“ Das Gegentor sei sogar gut für die DFB-Elf gewesen, meinte er. „Es war ein Weckruf, mancher Spieler wird gesagt haben: „Moment mal, ich will gewinnen, dafür muss ich aber mehr machen.“ Es war spürbar, dass das Gegentor die Spieler bei der Ehre gepackt hat.“
➜ Zum Ranking: Deutsche Stürmer mit den meisten WM-Toren!
16:24 Uhr
Uruguays Bielsa lästert über Trinkpausen: „Bringen nichts“
In der Debatte um die Sinnhaftigkeit der Trinkpausen bei der WM hat Uruguays Trainer Marcelo Bielsa die neue Regelung stark kritisiert. „Sie bringen nichts und nehmen dem Fußball viel weg. Ich möchte nur sagen, dass der Fußball vor dieser Entscheidung einen bestimmten Charakter hatte, jetzt hat er einen anderen“, zitierten verschiedene Medien wie „L’Équipe“ den Argentinier, der von einem „Kulturwandel“ sprach.
Das Modell wurde eingeführt, um die Belastung der Spieler zu reduzieren und sieht in jeder Halbzeit eine dreiminütige Unterbrechung vor. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Pausen ihren ursprünglichen Zweck verfehlten und der Gesundheitsschutz der Spieler in den Hintergrund gerate. Stattdessen dienten sie vor allem dem Weltverband FIFA und den TV-Sendern zur Generierung zusätzlicher Werbeeinnahmen. Viele Trainer nutzen die Unterbrechungen für taktische Anweisungen.
Zudem haben die milden Temperaturen in mehreren Spielen sie bisher überflüssig gemacht. „Wir haben nicht an die Folgen für den Sport gedacht, sondern eher an eine andere Art von Auswirkung“, sagte Bielsa weiter und spielte wohl auf die immensen Gewinne an, die durch Fernsehwerbung in diesem Zeitraum erzielt werden. „Die Schlussfolgerungen, die ich präsentiere, sind nicht meine eigenen. Ich höre sie immer wieder und stimme ihnen zu“, sagte der 70-Jährige. Das britische TV-Netzwerk ITV erwartet etwa die kommerziell erfolgreichste Fußballübertragung seiner Geschichte. In Australien haben die Trinkpausen sogar einen eigenen Sponsor und werden als „Maccas Match Break“ bezeichnet, finanziert von McDonald’s.
➜ Viermal argentinischer Meister: Zu Bielsas Trainerkarriere in Zahlen!
15:35 Uhr
„Ey, Deniz“: Was hinter Undavs Jubel steckt
Eine Torjubel-Geste von Deutschlands WM-Matchwinner Deniz Undav geht offenbar auf Basketball-Star Jalen Brunson vom frischgebackenen NBA-Meister New York Knicks zurück. Der Doppeltorschütze beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste hatte sich im Stadion von Toronto unter anderem die Hand mit drei ausgestreckten Fingern vor den Mund gehalten.

Deniz Undav (l.) neben Nadiem Amiri
Brunson zeigt diese Bewegung gerne nach erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen. Hintergrund der Geste beim Stuttgarter Undav ist einem „Bild“-Bericht zufolge ein Treffen der beiden Influencern Sidney Friede und Niklas Wilson-Sommer mit dem Nationalstürmer kürzlich im deutschen Quartier Winston-Salem. Dabei sei es zu einer Absprache gekommen, wie das Duo auf Instagram berichtet: „Wir haben vorgestern Deniz Undav getroffen und am Ende habe ich zu Deniz gesagt: Ey, Deniz, wenn du ein Tor machst, mach mal bitte diesen Jubel.“
➜ 13 Torbeteiligungen in 11 Spielen: Zu Undavs Länderspielbilanz!
14:40 Uhr
Undav-Show im TV: Weniger Zuschauer als beim DFB-Auftakt
Beim zweiten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft haben deutlich weniger Zuschauer eingeschaltet als beim Auftaktspiel. Die ZDF-Übertragung aus Toronto von der Deniz-Undav-Show beim 2:1 des DFB-Teams gegen die Elfenbeinküste sahen am Samstagabend im Schnitt 18,264 Millionen Menschen. Das entsprach nach Angaben der AGF Videoforschung einem Marktanteil von 72,1 Prozent.
Das 7:1 der deutschen Mannschaft in ihrem ersten Spiel gegen Curaçao hatten am vergangenen Sonntag (Anstoß 19.00 Uhr) im Schnitt 23,427 Millionen Interessierte in der ARD verfolgt. Der Marktanteil hatte bei 70,2 Prozent gelegen. Die deutliche Differenz liegt möglicherweise daran, dass viele Fußballfans am Samstagabend in größeren Gruppen gemeinsam geschaut haben – das lässt sich von der AGF aber nicht messen.
Parallel zu den öffentlich-rechtlichen Sendern überträgt MagentaTV die WM-Spiele aus den USA, Mexiko und Kanada. Die Telekom veröffentlicht für ihren Streamingdienst keine Einschaltquoten zu einzelnen Spielen.
➜ Hier geht’s zu allen Gruppen und Spieltagen bei der WM!
14:13 Uhr
Elfenbeinküste-Trainer vermisst Fairplay bei DFB-Team
Trainer Emerse Faé hat der DFB-Auswahl nach der 1:2-Niederlage seines Teams aus der Elfenbeinküste fehlendes Fairplay vorgeworfen. „Wir nehmen uns solche Nationen als Beispiel, um uns weiterzuentwickeln, und ich war ein wenig enttäuscht über den Mangel an Fairplay dieser deutschen Mannschaft“, sagte der 42-Jährige bei der Pressekonferenz nach der WM-Partie in Toronto.
➜ Alle Aussagen von Trainer Faé gibt’s hier zu lesen!
13:01 Uhr
Messi & Mbappé jagen Kloses Torrekord
Lionel Messi erzielte beim 3:0 zum WM-Auftakt von Weltmeister Argentinien drei Treffer gegen Algerien, Kylian Mbappé war beim 3:1 Frankreichs gegen Senegal zweimal erfolgreich. Dass der Torrekord Miroslav Klose bei dieser Weltmeisterschaft fallen wird, scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Am Montag könnte es so weit sein.
➜ Was Messi und Mbappé der WM-Rekord bedeuten würde!
11:15 Uhr
Curaçao-Keeper Room stellt WM-Bestmarke auf
Wenige Tage nachdem Vozinha, Torhüter der Kap Verde, beim 0:0 gegen Spanien zum Held wurde, trumpfte der nächste Keeper eines Underdogs groß auf. Beim 0:0 Curaçaos gegen Ecuador avancierte Eloy Room zum Spieler des Tages. Der 37 Jahre alte Schlussmann, der in der zweiten amerikanischen Liga beim Miami FC spielt, stellte einen neuen WM-Rekord auf.
Mit 15 Paraden sorgte Room dafür, dass der Inselstaat überraschend seinen ersten Punkt bei einer Weltmeisterschaft feierte. Nie hatte ein Torhüter mehr Bälle bei einer WM in der regulären Spielzeit gehalten. Die WM-Bestmarke insgesamt hält der frühere US-Torwart Tim Howard, der bei der WM 2014 beim 1:2 nach Verlängerung 16 Bälle parierte.
➜ So reagierte Curaçaos Room auf seinen Rekord!
10:42 Uhr
Niederländische Medien feiern „entfesseltes“ Oranje
Das 5:1 gegen Schweden hat den Spielern der Niederlande Selbstvertrauen gegeben und wurde von den Medien gefeiert. „Was für ein Abend“, titelte die Zeitung „AD“ unmittelbar nach dem Schweden-Spiel und schrieb von einem entfachten „WM-Fieber“. Die Boulevard-Zeitung „De Telegraaf“ sah ein „entfesseltes niederländisches Team“ – und die Mannschaft sieht selbst noch Luft nach oben.
„Wir haben viele unterschiedliche Qualitäten im Team“, erklärte Doppeltorschütze Cody Gakpo, der unter anderem den gegen Schweden nur eingewechselten Rekordtorschützen Memphis Depay nannte. „Er hat seine Qualität gezeigt“, sagte der Liverpool-Profi. Auf der Bank würden zudem der frühere Bundesliga-Profi Wout Weghorst und Justin Kluivert auf ihre Einsätze warten, auch wieder unterschiedliche Spielertypen. „Es ist gut, diese Vielfalt zu haben“, so Gakpo. „Das hilft dem Team.“
➜ 5:1 der Niederlande verpasst? Alle Tore und Highlights hier im Video!
09:28 Uhr
Bitte keine Nahaufnahmen: Nagelsmann pflichtet Tuchel bei
Julian Nagelsmann hat wie Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel deutliche Kritik an der Situation beim Abspielen der Nationalhymnen vor den Spielen bei der WM geübt. Das Problem sind für die Coaches die Fotografen, die bei der Zeremonie unmittelbar vor ihnen stehen und den Blick auf die Mannschaften versperren. „Was hier schon krass ist, es ist super nah. Ich habe mal das Bild, das ein Riesenrohr hier mir die Nasenhaare fotografiert, aus einem Zentimeter Entfernung. Das ist schon echt super nah“, sagte der Bundestrainer nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste in Toronto.
Ähnlich hatte sich Tuchel nach dem 4:2 der Engländer gegen Kroatien geäußert und bedauert, dass ihm dadurch das spezielle Erlebnis verdorben worden sei. „Ich weiß nicht, wie viel wir uns jetzt beschweren dürfen. Aber ich will Thomas Tuchel beipflichten. Es ist schon ein emotionaler Moment, wenn man die Connection zu den Spielern herstellt bei der Nationalhymne“, erklärte Nagelsmann.
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09:04 Uhr
Nagelsmanns Lob und Undavs Unwissenheit
Bundestrainer Julian Nagelsmann lobte nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste vor allem die Mentalität seiner Mannschaft, die dank zweier Treffer von Joker Deniz Undav den Sieg feierte. Im Mittelpunkt stand vor allem der VfB-Angreifer, der mit seinen beiden Treffern die Partie drehte.
„Wie ich das mache? Keine Ahnung. Ich stehe richtig, versuche, mein Selbstbewusstsein auf den Platz zu bringen. Ich weiß, dass ich in jedem Spiel treffen kann. Es gibt keine Nervosität, es ist nur ein Fußballspiel“, sagte Undav.
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08:02 Uhr
Kamada eröffnet: Japan schlägt Tunesien deutlich
Tunesien hat im 1000. Spiel der WM-Geschichte gegen Japan die nächste hohe Niederlage kassiert und kann die K.o.-Phase nicht mehr erreichen. 96 Jahre nach der ersten Weltmeisterschaft unterlag die Mannschaft des erst während des Turniers engagierten Trainers Hervé Renard den Samurai Blue verdient mit 0:4 (0:2). Bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande steht fest, dass Tunesien Tabellenletzter in Gruppe F bleibt. Japan hat das Erreichen des Sechzehntelfinales im Duell mit Schweden selbst in der Hand. Im mexikanischen Monterrey erzielten Daichi Kamada (4. Minute), Ayase Ueda (31./83.) und Junya Ito (69.) die Tore für Japan.
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04:01 Uhr
Dank Überraschung Curaçao: DFB-Team ist Gruppensieger
Fußball-Zwerg Curaçao hat Deutschland bei der Weltmeisterschaft vorzeitig zum Gruppensieger gemacht. Das Team von Trainer Dick Advocaat trotzte Ecuador in Kansas City ein beachtliches 0:0 ab und sorgte mit dem Überraschungscoup dafür, dass die DFB-Elf in der Gruppe E nicht mehr von Platz eins zu verdrängen ist. Zum Matchwinner wurde vor 68.598 Fans Curaçaos herausragender Torhüter Eloy Room, der zahlreiche Chancen der Südamerikaner vereitelte.
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00:45 Uhr
Nagelsmann befürchtet Schlimmes bei Schlotterbeck
Nico Schlotterbeck hat sich im zweiten WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste eine Verletzung am Knie zugezogen. „Er hat irgendwas im Innenband, ich weiß noch nicht, was“, sagte Nagelsmann nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste in Toronto. „Er muss morgen ins MRT, es sieht leider nicht ganz so gut aus.“
Der 26 Jahre alte Innenverteidiger verletzte sich schon nach einer knappen Viertelstunde im Zweikampf und musste behandelt werden. Der BVB-Profi hielt dennoch bis zur Halbzeitpause durch. Dann brachte Bundestrainer Julian Nagelsmann für ihn Antonio Rüdiger von Real Madrid in die Partie. Schlotterbeck hatte im vergangenen Jahr fast ein halbes Jahr wegen eines Meniskusrisses im linken Knie gefehlt.
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00:03 Uhr
Alle Tore im Video: Undav erlöst DFB-Team gegen Elfenbeinküste
Top-Joker Deniz Undav hat die deutsche Nationalmannschaft beim ersten echten WM-Härtetest zu einem hart erarbeiteten Sieg geschossen und damit vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde gelöst. Undav traf in der 68. Minute zum wichtigen Ausgleich – und in der späten Nachspielzeit (90.+4) sorgte er mit dem Siegtreffer zum 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste auch bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für den frenetischen Siegjubel in Toronto.
Nach den Blamagen 2018 und 2022 erreichte die DFB-Elf erstmals seit dem Sommermärchen 2006 schon nach zwei Gruppenspielen die Alles-oder-Nichts-Phase. Wie bei dem Heimturnier vor 20 Jahren geht es wieder gegen Ecuador zum Abschluss der Gruppenphase nur noch um Platz eins. Der schien nach dem Rückstand schon verloren.
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