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Für beide Teams geht es schon um alles! Nach den Auftakt-Niederlagen bei der WM kommen Tschechien und Südafrika im Duell der Verlierer der Gruppe A nicht über ein 1:1 hinaus. Damit stehen beide Nationen vor dem letzten Gruppenspiel bereits unter enormem Druck.

Die beiden Trainer-Routiniers Miroslav Koubek und Hugo Broos (beide 74) hatten ihre Mannschaften nach den Pleiten zum WM-Start kräftig umgebaut. Doch vor allem Südafrika präsentierte sich zunächst erneut anfällig. Bereits in der 6. Minute brachte Sadílek die Tschechen in Führung. Ein harmloser Einwurf aus der eigenen Hälfte genügte, um die Defensive der „Bafana Bafana“ komplett auszuhebeln.

Danach gibt Tschechien aber das Spiel aus der Hand und Südafrika kommt besser ins Spiel. Allerdings schafft es das Team nicht, sich klare Torchancen zu erspielen. Bitter: Mittelfeld-Abräumer Mokoena sieht als erster Spieler des Turniers die 2. Gelbe Karte. Er fehlte somit im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea.

Das Niveau des Spiels bleibt auch in der 2. Halbzeit erschreckend schwach. Torszenen? Nicht erwähnenswert. Daran ändert zunächst auch die 2. Trinkpause des Spiels nichts. Südafrika ist taktisch und technisch limitiert.

Auch der Mann von Schiedsrichterin Tori Penso (39) ist als Schiedsrichter tätig

Foto: Ulrik Pedersen/NurPhoto/Shutterstock

► 81. Minute: [–>Handelfmeter für Südafrika – quasi aus dem Nichts. Sulc wehrt einen Schuss mit der Hand ab. Gelb-Sünder Mokoena schnappt sich den Ball und verwandelt souverän zum Ausgleich. Dabei bleibt es schließlich auch.

Im Blickpunkt beim Elfmeter: die US-Amerikanerin Tori Penso (39). Die dreifache Mutter ist die erst zweite Frau, die ein WM-Endrundenspiel leitet. Bis zur fragwürdigen Elfmeter-Entscheidung eine unauffällige Partie der Schiedsrichterin.

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Quelle: BILD

Für Tschechien wird das abschließende Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko zur echten Bewährungsprobe. Wollen die Osteuropäer erstmals seit 1990 wieder die K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft erreichen, muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Damals war erst im Viertelfinale gegen Deutschland Endstation.

Auch Südafrika steht unter Zugzwang. Die „Bafana Bafana“ brauchen gegen Südkorea einen Sieg, um bei ihrer dritten WM-Teilnahme überhaupt erstmals den Sprung in die K.-o.-Runde zu schaffen.

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