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Das wäre eine Knaller-Nachricht. Trainer-Wechsel mitten in der WM? Wie der Journalist Romain Molina (veröffentlicht u.a für „The Guardian“ und „The New York Times“) auf seinem X-Account (570.000 Follower) berichtet, wurde Tunesiens Nationaltrainer Sabri Lamouchi (54) nach der gestrigen 1:5-Niederlage gegen Schweden von seinen Aufgaben entbunden. Noch fehlt die offizielle Bestätigung seitens des tunesischen Fußball-Verbandes.

Auch der tunesische Radiosender Radio „Mosaïque FM“ vermeldet, dass der Verband eine Krisensitzung nach der Schweden-Pleite vorgeschlagen hat. Weiter berichtet der Radiosender auf X, dass der ehemalige Nationalspieler und ehemalige Premier-League-Star Wahbi Khazri (35/u. a. Sunderland) interimsweise bis zum Ende der WM einspringen könnte.

Der tunesische Journalist Matteo Trabelsi schreibt: „Mit Romain Molina hatte ich bereits über das Verhalten von Sabri Lamouchi in der tunesischen Kabine und seine mangelnde Fähigkeit gesprochen, die Mannschaft hinter sich zu vereinen. Damals wurde uns vorgeworfen, zu lügen und die Gruppe destabilisieren zu wollen. Das Ergebnis: Nach dem ersten Gruppenspiel wurde er entlassen. Bravo, Trainer. Aber wahrscheinlich sind natürlich wieder die Journalisten schuld.“

Auch andere Reporter berichten über die Entlassung. So schreibt der Brite Ben Jacobs auf X: „Tunesien hat Sabri Lamouchi nach der Niederlage gegen Schweden entlassen, wie @Romain_Molina berichtete. Die Nachricht wird in den nächsten Stunden bestätigt.“

WM 2026: WM-Trainer nach nur einem Spiel entlassen?

Lamouchi war erst seit Mitte Januar Trainer von den Nordafrikanern. Gegen Schweden lieferte sein Team einen enttäuschenden Auftritt ab. Tunesischen Medienberichten zufolge wurde deshalb nach der Pleite eine Notfall-Sitzung einberufen. Unter dem Trainer gab es in den insgesamt nur fünf Spielen einen einzigen Sieg (1:0 gegen Haiti). Nun könnte Lamouchi nach nur einem WM-Spiel seinen Nationaltrainer-Job los sein.

„Richtet Chaos an“: Wird ER die WM-Entdeckung des Turniers?

Quelle: BILD

Nach der Auftakt-Niederlage zeigte sich Lamouchi selbst enttäuscht: „Es ist eine schwierige und schmerzhafte Niederlage. Mit so einem Ergebnis in ein Turnier zu starten, ist extrem hart.“ Und: „Gegen Weltklassespieler wie das schwedische Sturmduo erholt man sich nicht so leicht, wenn man so viele Fehler anbietet. Aber wir haben unseren Stolz. Wir müssen jetzt reagieren und ein anderes Gesicht zeigen.“

Die weiteren Gegner der Tunesier sind Japan (21. Juni, 6 Uhr) und die Niederlande (26. Juni, 1 Uhr).

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