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Die mexikanische Sport-Reporterin Inés Sainz (47) von „TV Azteca“ hat in ihrer Laufbahn schon viele berühmte Persönlichkeiten interviewt. Doch nicht immer lief alles glatt. Bei einigen Sport-Stars musste sie lange um ein Gespräch kämpfen, einige Treffen liefen völlig aus dem Ruder, wie sie jetzt verriet.

Im Podcast „El Reportero“ schilderte Sainz, wie sie Spaniens Torwart-Legende Iker Casillas (45) interviewte, während der unter einem heftigen Kater litt. Es sei ihr erstes Interview mit dem Ausnahme-Keeper gewesen, doch der spanische Welt- und Europameister kam nicht in die Gänge.

Es sei „furchtbar“ gewesen, erzählte die Journalistin. Casillas habe angeschlagen ausgesehen, stark geschwitzt und kaum vernünftige Antworten hervorgebracht. „Er konnte nicht mal reden, sagte im Grunde nur ‚ja‘, ‚nein‘, ‚ja‘, ‚nein‘. Man hätte die Antworten irgendwie aneinanderreihen müssen, um eine längere Aussage daraus hinzubekommen.“ Wann genau das Interview stattgefunden hat, erwähnte sie nicht.

Weltmeister mit Spanien 2010: Iker Casillas küsst den WM-Pokal

Foto: Getty Images

Jahre später haben sich die beiden dann bei einem Event von „TV Azteca“ wiedergetroffen. Auf Sainz‘ Frage, was denn damals mit ihm los gewesen sei, antwortete Casillas: „Ich hatte einen Kater.“

Ronaldo verhalf zu Zidane-Interview

Sainz schilderte auch, wie schwierig es manchmal sei, überhaupt ein Interview mit einem Sportler zu bekommen. Im Falle des großen Zinedine Zidane (53) beispielsweise war die Schützenhilfe von Brasilien-Star Ronaldo (49) notwendig. Der WM-Sieger von 2002 „zwang“ seinen damaligen Real-Madrid-Teamkollegen zu einem Interview mit der Reporterin.

Sainz im Einsatz für „TV Azteca“

Foto: picture alliance/Newscom

Sainz erklärt: „Zidane wollte keine Interviews geben. Er tat es erst, nachdem Ronaldo ihm einen Zettel gegeben und gesagt hatte: ‚Wie kannst du kein Interview geben? Du musst hier unterschreiben, dass du ihr beim nächsten Mal, wenn sie hier herkommt, ein Interview gibst‘.“

Zidane unterschrieb tatsächlich. „Als ich das nächste Mal vorbeikam, sah er mich und sagte, okay, er würde mir das Interview am Donnerstag geben“, erinnerte sich Sainz.

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