Einer, der beide Seiten kennt: Stuttgart- und Bayern-Legende Giovane Elber schwärmt vor dem DFB-Pokal-Finale von der Offensiv-Power des Rekordmeisters. Der frühere Stürmer prophezeit den Gegnern: „Sie bekommen vor dem Anpfiff Kopfschmerzen.“
Elber kennt die Wucht eines funktionierenden Bayern-Angriffs aus eigener Erfahrung. In München spielte er an der Seite von Stürmern wie Jean-Pierre Papin und Jürgen Klinsmann, später prägte Robert Lewandowski die Offensive an der Säbener Straße. Heute sind es Harry Kane und Michael Olise, die gegnerische Abwehrreihen vor Probleme stellen.
Elber im Interview mit der „Abendzeitung“: „Die drei Jungs sind einfach unglaublich gut – und besser als wir damals. Deren Gegenspieler haben vor dem Anpfiff richtig Kopfschmerzen. Sie denken sich: Wir müssen Olise aus dem Spiel nehmen! Aber da ist dieser Díaz auf der anderen Seite! Und vorne auch noch Harry Kane! Dieses Trio kannst du nicht ausschalten.“
Elber hat besondere Sicht auf das Pokal-Finale
Der frühere Torjäger blickt aus einer einzigartigen Position auf das Endspiel: Bei den Schwaben begann sein Aufstieg im deutschen Fußball, ehe er zu den Münchnern wechselte und dort zum Publikumsliebling wurde. In Stuttgart spielte er unter Joachim Löw an der Seite von Krassimir Balakow, Fredi Bobic, Adolfo Valencia und Emil Kostadinow – eine Zeit, die unter Vereinsführung von Gerhard Mayer-Vorfelder geprägt war.
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Den Transfer zum FC Bayern fädelten Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß ein. Lothar Matthäus und Agent Giovanni Branchini spielten bei dem Wechsel ebenfalls eine Rolle – der Rekordnationalspieler tätigte nach Aussage Elbers den ersten Anruf! An der Säbener Straße arbeitete Elber später unter Giovanni Trapattoni und Ottmar Hitzfeld.
Auf die Frage, was für ein Finale der Brasilianer erwarte, sagte er: „Es wird viele Tore geben, weil beide Mannschaften immer nach vorne spielen wollen, die können nicht hinten stehen und abwarten.“

