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RB Leipzig hat Union Berlin im Ost-Duell locker geschlagen. 3:1 besiegen die Sachsen harmlose Berliner und schieben sich auf zwei Punkte an den Tabellenplatz zwei heran. Bei Union muss Trainerin Marie-Luise Eta (34) hingegen die zweite Pleite im zweiten Spiel hinnehmen.

In der 22. Minute stellt Leipzig die Weichen erstmals auf Heimsieg. Union kann eine Hereingabe durch Querfeld zwar zunächst aus dem Strafraum klären, doch zu kurz. Der Ball landet bei Max Finkgräfe, der aus rund 20 Metern abzieht und an Rönnow vorbei ins Tor trifft – sein erstes für Leipzig.

Doppelschlag: In der 25. Minute unterläuft Querfeld erneut ein Fehler. Nach einem weiten Abschlag von Vandevoordt köpft er den Ball zurück zu seinem Keeper. Doch Romuopu ist wach, springt dazwischen, spitzelt den Ball an Rönnow vorbei und schiebt problemlos ins leere Tor ein. An der Seitenlinie reagiert Eta sichtlich verärgert und macht ihrem Unmut lautstark Luft.

Für Union kommt es noch dicker: Stammtorwart Frederik Rönnow verletzt sich bei einem Abschlag in der 29. Minute. Da auch Ersatzkeeper Raab ausfällt, feiert Carl Klaus (32) sein Bundesliga-Debüt.

Doch auch er muss hinter sich greifen: Nach einem präzisen Steckpass von Diomandé taucht Ridle Baku frei vor ihm auf und trifft zum 3:0 (63.). Immerhin gelingt Union noch der Ehrentreffer – Doekhi verkürzt per Kopf auf 1:3 (78.).

Mintzlaff joggt auf einem Laufband an der Seitenlinie

Zu einer kuriosen Szene kommt es neben dem Platz: Während die Leipziger Profis auf dem Rasen alles geben, joggt RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (50) das gesamte Spiel lang auf einem Laufband. Der Grund ist der „Wings for Life World Run“, für den der Klub wirbt. Damit ihm trotz Bewegung nichts vom Spiel entgeht, hat er einen Monitor direkt daneben stehen.

Union-Trainerin Eta: „Sollte um Leistung gehen…“

Quelle: AP/DFL/BILD

Bei beiden Toren stoppt Mintzlaff dennoch kurz seinen Lauf, um sich die Szenen auf dem Monitor noch einmal genauer anzusehen. Weitere Ablenkungen sind jedoch unerwünscht. In der Halbzeit erklärt er am Stadionmikrofon: „Zwischendurch haben Gomez und Klopp aus Brasilien angerufen. Da habe ich gesagt, wenn sie mich noch mal stören, müssen sie noch mal 10.000 Euro für die Stiftung spenden. Bis jetzt haben sie nicht noch mal angerufen.“

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