Paris – [–>Das könnte noch richtig teuer für ihn werden! Ex-Profi Samir Nasri (38) ist in Paris ins Visier der französischen Steuerbehörden geraten und muss sich einer Steuerprüfung stellen. Das berichtet die französische Finanzzeitung „Les Échos“.
Der frühere Star von Manchester City (2011 bis 2016) ist steuerlich in Dubai ansässig. Dort gibt es nahezu keine Steuern. Doch laut einer Untersuchung von „Les Échos“ wird Nasri von den französischen Steuerbehörden verdächtigt, seinen Wohnsitz in Paris zu haben. Dort besitzt der ehemalige französische Nationalspieler (41 Länderspiele/5 Tore) eine Immobilie.
Nasri hat im September 2021 seine aktive Karriere beendet
Die Steuerbehörde stellte durch die genaue Überprüfung seines Lebensstils, untermauert durch Zahlen der Fluggesellschaften, fest: In den vergangenen Jahren hatte er den Großteil der Zeit in Paris verbracht – und nicht in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein weiteres Detail, das zu seiner Entlarvung beigetragen haben soll: Im Jahr 2022 hatte Nasri 212 Essensbestellungen über die Liefer-App „Deliveroo“ an eine Adresse in Paris aufgegeben.
Nasri droht eine Nachzahlung von 5,51 Mio. Euro
Nasri droht laut „Les Échos“ als in Frankreich ansässigem und nicht als im Ausland lebendem Steuerpflichtigem eine Nachzahlung von 5,51 Mio. Euro, davon unter anderem 5,25 Mio. Euro an Einkommensteuernachzahlungen für den Zeitraum 2020 bis 2022 sowie 82.000 Euro an Nachzahlungen auf Immobilienvermögen für die Jahre 2019 bis 2025.
Um die Zahlungsfähigkeit des Ex-Profis (hat 2021 seine Karriere beendet) sicherzustellen, hat das Finanzamt die gerichtliche Hypothek auf seine Pariser Immobilie sowie die Pfändung einiger seiner Bankkonten beantragt. Nasri bestreitet die ihm vorgeworfenen Tatsachen.

