Die Super-Serie ist gestoppt! Die BMA365 Bamberg Baskets verlieren am Donnerstagabend in der Easycredit Basketball-Bundesliga mit 93:96 bei Rasta Vechta. Die erste Pleite für den Pokalsieger nach acht Siegen (Liga und Cup) in Folge! Der Tabellenelfte schlägt den Tabellendritten! Für die Niedersachsen der fünfte Erfolg in den letzten sechs Partien – die Hoffnung auf die Play-ins lebt weiter!
Schon mit dem Tip-off wird deutsche Basketball-Geschichte geschrieben: Bambergs Erfolgscoach Anton Gavel schickt zum 27. (!) in Folge die gleiche Startaufstellung aufs Parkett. Point Guard Cobe Williams, die Flügelspieler Richard Balint und Ibi Watson sowie die Big Men Demarcus Demonia und EJ Onu. Liga-Rekord! Das gab es noch nie, seitdem die Startformationen ab der BBL-Saison 2004/05 erfasst wurden!
Hat noch keiner geschafft! Wahnsinns-Rekord in der Basketball-Bundesliga durch Bamberg
Der Dauer-Rekord wurde übrigens gar nicht weit von Vechta aufgestellt: In der Saison 2011/12 starteten Bobby Brown, Kenny Hasbrouck, Rickey Paulding, Ronald Burrell und Adam Chubb für die EWE Baskets Oldenburg 26 Ligaspiele in Serie (inklusive des Pokals sogar 27 Pflichtspiele). Headcoach war damals Predrag Krunic und ab März Ralph Held.
Vechta vermiest den Gästen allerdings gleich mal die Feier. 17:2-Start! Wow! Gavel stöhnt bei einer Auszeit über die Gastgeber: „Die sind überall!“ Mit 29:14 gewinnen die Niedersachsen das erste Viertel. Ein Statement! Mit 50:38 geht es in die Pause. Bambergs Moritz Krimmer bei Dyn: „Alles in allem ist das auf beiden Enden des Feldes zu wenig von uns!“ Vechtas Co-Trainer Marius Graf: „Wir sind sehr, sehr gut rausgekommen. Wenn wir ins Rollen kommen, dann können wir auf dieser Welle auch gut surfen. Wir haben Bamberg mit unseren Fehlern zu schnell zurückkommen lassen. Wir müssen einfach scrappy sein.“
Der Start ins dritte Viertel geht allerdings total für Vechta in die Hose. Nach vier Minuten steht es 52:53. Wahnsinn! Bamberg is back! Dreieinhalb Minuten vor Schluss liegt Vechta mit 90:77 vorne. Die Entscheidung? Nein! Bamberg ist 26 Sekunden vor Ende auf 90:93 dran. 9,1 Sekunden noch zu spielen – da steht es 94:93 für Vechta. Mega-Krimi! Vechta verwandelt zwei Freiwürfe. 96:93. Bamberg hat den Ball – doch zwei Dreier-Versuche gehen daneben!
Jena verliert mit 58:90 gegen Frankfurt.

