MMA-Kämpferin Maycee Barber (27) ging am Samstagabend bei der UFC-Fight-Night in Seattle brutal zu Boden. Schon in der ersten Runde brach die US-Amerikanerin nach einer Schlagserie ihrer Rivalin Alexa Grasso (32) aus Mexiko zusammen. Obwohl Barber bereits ausgeknockt schien, setzte Grasso noch einen Würgegriff an. Der Referee griff sofort ein und brach den Kampf ab. Eine volle Minute lang blieb Barber bewusstlos auf dem Rücken liegen.
Grasso betete für ihre Gegnerin
Grasso beendete ihren Jubel abrupt, kniete sich neben Barber und betete offenbar für sie. Sanitäter eilten herbei und untersuchten die regungslose Athletin. Mit ausgestreckten Armen und starr geöffneten Augen lag Barber da. Eine äußerst besorgniserregende Szene, die heftige Reaktionen in den sozialen Netzwerken auslöste.
Vor dem Kampf noch zuversichtlich: MMA-Star Maycee Barber
Der ehemalige UFC-Kämpfer Brendan Schaub kommentierte auf der Plattform „X“: „Ich habe noch nie jemanden gesehen, der ausgeknockt und dann zur Aufgabe gezwungen wurde. Wahnsinn.“ Der noch aktive Tim Elliott schrieb sogar: „Sie ist tot.“
Nachdem Barber das Bewusstsein wiedererlangt hatte, konnte sie den Ring ohne Hilfe verlassen. Später kehrte sie zurück, als Grasso zur Siegerin erklärt wurde. Damit endete Barbers Siegesserie von sieben Kämpfen.
„Ich sehe aus, als wäre ich tot“
Nun meldete sich die Kämpferin schwer gezeichnet in den sozialen Medien mit einem emotionalen Video: „Das ist nicht der Beitrag oder das Video, das ich heute machen wollte, aber ich wollte hierherkommen und mich bei der UFC und bei Alexa für die Gelegenheit bedanken. Ich wollte rausgehen, meine Chance auf ein Rematch nutzen, dominieren und mir den Sieg zurückholen – aber leider war es nicht mein Abend. Ich wurde erwischt und Alexa hat etwas Unglaubliches geleistet. Sie ist eine herausragende Kämpferin.“
Barber erklärte, dass sie sich nicht mehr an besonders viel erinnern könne. „Alles, was ich weiß, ist, dass ich jedes Mal, wenn ich in die sozialen Medien schaue, so aussehe, als wäre ich tot – und das ist nicht besonders schön anzusehen, deshalb versuche ich, mich von sozialen Medien fernzuhalten. Aber ich wollte wenigstens kurz hier sein und euch sagen, dass es mir gut geht.“

