Bleibt Antonio Rüdiger (33) bei Real Madrid – oder geht es für den Abwehrchef im Sommer woanders hin? Der Vertrag des deutschen Nationalspielers läuft am 30. Juni 2026 aus. Nun haben die Königlichen offenbar ein erstes Angebot vorgelegt. Nach Informationen der „Mundo Deportivo“ soll der Innenverteidiger allerdings nur einen Einjahresvertrag bis 2027 anbieten – und das zu deutlich reduzierten Bezügen.
Aktuell kassiert Rüdiger rund 14 Millionen Euro brutto pro Saison (etwa sieben Millionen netto). Als ablösefreier Zugang vom FC Chelsea im Sommer 2022 hatte er sich damals ein Top-Gehalt gesichert und zählt seitdem zu den Bestverdienern im Kader.
Real will Gehalt deutlich drücken
Doch angesichts seines Alters und seiner Verletzungshistorie will Madrid die hohen Kosten offenbar nicht weiter tragen. Rüdiger hatte nach einer Operation im vergangenen Sommer mehrere Monate gefehlt und wurde später erneut von körperlichen Problemen ausgebremst. Erst zuletzt kämpfte er sich wieder ins Stammpersonal zurück und absolvierte mehrere Liga-Spiele in Folge.
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Real-Trainer Álvaro Arbeloa schätzt den Verteidiger offenbar sehr. Nach dem Derby am Wochenende soll er sogar scherzhaft erklärt haben, er würde Rüdiger „eine Statue in den Garten stellen“.
Trotzdem bleibt die wirtschaftliche Seite entscheidend. Laut des Berichts soll das neue Angebot deutlich unter seinem bisherigen Lohn liegen – vergleichbar mit dem Modell bei Luka Modric, der in seiner letzten Saison nur noch die Hälfte seines früheren Gehalts bekam.
Saudi-Option vom Tisch?
Zwischenzeitlich soll Rüdigers Umfeld auch den Markt in Saudi-Arabien sondiert haben. Ein Wechsel in die Saudi Pro League gilt derzeit jedoch aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten als unwahrscheinlich.
Stattdessen kursieren Gerüchte über Interesse von Juventus Turin. Klar ist: Real Madrid will verlängern – aber offenbar nur zu klar niedrigeren Konditionen. Die Entscheidung liegt bei Rüdiger. Der ist jetzt jedoch erstmal mit der Nationalmannschaft auf Länderspielreise unterwegs.

