Im Sommer 2025 wechselte er vom SC DHfK Leipzig zur SG Flensburg-Handewitt. Luca Witzke (26), mit Olympia-Silber 2024 dekorierter Rückraumspieler in der Daikin Handball-Bundesliga, versprach sich vom Transfer den nächsten Schritt in seiner Karriere. Die bisherige Beschäftigung beim Klub von der Ostsee ist bisher jedoch geprägt von wenig Einsatz-Zeit (32:44 Minuten in der Bundesliga) und Verletzungen. Nach einer Schulter-Operation Ende November war klar, dass der Rechtshänder in dieser Saison nicht mehr für den Spitzenklub auflaufen kann. Ob er nach der Reha ab Sommer neu in Flensburg angreift, erscheint aktuell offener denn je.
Handball-Held macht sich wieder GEHdanken
Bereits im September und nur kurz nach dem Saisonstart hatte Witzke bei den Flensburger Bossen die Möglichkeit eines Blitz-Wechsels abgeklopft, aber ein Veto kassiert (SPORTBILD berichtete exklusiv). Jetzt soll der Rückraumspieler einen weiteren Versuch gestartet haben, um aus dem bis 30. Juni 2027 geschlossenen Vertrag bei der SG vorzeitig herauszukommen. Flensburg-Handewitt soll jedoch rund 300.000 Euro Ablöse für einen eventuellen Wechsel vor Vertragsablauf aufgerufen haben.
In der Handball-Szene verbreitet sich das Thema indes wie ein Lauffeuer. Es werden sogar bereits Klubs mit Witzke in Verbindung gebracht. So soll unter anderem der HC Erlangen am Nationalspieler Interesse zeigen, dem Klub aus Mittelfranken stünden dank einer Großzahl potenter Partner und Sponsoren die nötigen Finanzmittel auch zur Verfügung. Genannt wird auch die MT Melsungen, die Nordhessen holen aber im Sommer bereits das Schweizer Top-Talent Luca Sigrist (20) ablösefrei vom HC Kriens-Luzern.
Ironie des Bundesliga-Spielplans: Samstag (19 Uhr, live bei Dyn) empfängt Witzkes aktueller Arbeitgeber SG Flensburg-Handewitt dessen Ex-Klub SC DHfK Leipzig. Witzke ist zum Zuschauen verdammt.

