US-Eishockey-Superstar Hilary Knight (36) hat bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina mit einer schweren Knie-Verletzung gespielt. Das enthüllte die Goldmedaillen-Gewinnerin jetzt in der TV-Sendung „CBS Mornings“.
Knight hatte sich vor Olympia das Innenband im Knie gerissen, wollte aber unbedingt dabei sein. „Trotz einer Verletzung spielen zu können, war definitiv eine mentale und auch physische Herausforderung für mich, aber wir haben ein fantastisches Betreuerteam, das sein Bestes gegeben hat, damit ich spielen und meine beste Leistung abrufen konnte – so gut es eben ging.“
Trotz ihrer Verletzung war Knight maßgeblich am Olympiasieg der USA beteiligt, rettete ihr Team im Finale gegen Erzrivale Kanada mit ihrem Treffer zum 1:1 kurz vor Schluss in die Verlängerung. Dort sorgte dann Megan Keller für die Entscheidung zugunsten der US-Frauen.
Eishockey-Star Hilary Knight: Olympia-Karriere beendet
Bei Olympia noch bravourös durchgehalten, muss Knight nun aber erstmal pausieren. „Ich kann gerade nicht so gut laufen und verpasse deshalb einige Spiele für die Seattle Torrent in der PWHL (Professional Women’s Hockey League).“ Neben Knight wurden auch ihre Nationalmannschaftskollegin Kendall Coyne Schofield (33/Minnesota Frost) und die Kanadierin Erin Ambrose (31/Victoire de Montréal) von ihren Teams auf die Verletztenliste gesetzt.
Für Knight waren die Winterspiele 2026 ein krönender Abschluss ihrer Olympia-Karriere. Es war ihr zweites Gold nach 2018 in Pyeongchang (Südkorea) und insgesamt ihre fünfte Medaille bei Winterspielen. Schon vor einiger Zeit hatte sie erklärt, sie habe nicht die Absicht, noch einmal an Olympischen Spielen teilzunehmen. Bei „CBS Mornings“ sagte sie, sie sei „durchaus in der Lage“, bei den Winterspielen 2030 anzutreten, fügte aber hinzu: „Ich denke, das war es. Ich verarbeite gerade das Ende dieses unglaublichen Märchens für mich.“
Sie fügte hinzu, dass sie sich über den Fan-Support, den sie und ihre Teamkolleginnen erhalten hatten, sehr gefreut habe: „Dass wir nach unserer Rückkehr von dieser Reise so viel Unterstützung erfahren haben, war einfach unglaublich.“
