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In der Liga auf Platz eins, ins Achtelfinale der Champions League eingezogen und dennoch wirkt Paris Saint-Germain angeschlagen. Im Pokal gab es das frühe Aus gegen Stadtrivalen Paris FC und auch die Vorrunde der Königsklasse wirkte ebenso wie die Playoffs alles andere als souverän. Der ehemalige PSG-Spieler Jerome Rothen (47), der von 2004 bis 2009 für die Hauptstädter aktiv war, scheint den Grund zu kennen.

In seiner täglichen Sendung beim Radiosender „RMC“ verrät Rothen Insider-Informationen: „Die Stimmung in der Kabine ist viel träger als letztes Jahr. Die Spieler sind müde, ihnen fehlt die Energie. Das kann man spüren.“ Und weiter: „Man sieht, dass ihnen die Ausdauer fehlt. Manchmal haben sie zwar den Willen, und sie halten auch in schwierigen Situationen durch. Aber intern laufen Dinge ab, die der Mannschaft nicht guttun.“

Sinnbildlich dafür stehen die Champions-League-Playoffs gegen Ligarivalen AS Monaco. Obwohl man über beide Partien addiert 75 Minuten in Überzahl spielte, zitterte man sich in der Endabrechnung nur knapp mit 5:4 (3:2, 2:2) weiter.

Der ehemalige französische Nationalspieler erzählte eine Anekdote aus der Halbzeitpause vom Rückspiel, in dem PSG 0:1 zurücklag und Monaco somit in der Gesamtwertung ausglich: „Nur einer meldete sich zu Wort, zum Glück war er da: Marquinhos. Er versuchte, die Jungs aufzurütteln, aber sie waren lethargisch, ihnen fehlte die Energie, sie sagten kein Wort, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Das ist kein gutes Zeichen.“ Nach der Pause war es dann auch Kapitän Marquinhos (31), der voranging und Paris in der Gesamtwertung wieder in Front brachte.

Es bleibt abzuwarten, ob PSG die Erfolge der letzten Saison bestätigen kann. In der Ligue 1 kann sich der Rekordmeister auf dem Weg zum 14. Titel vermutlich nur selbst schlagen, doch im Champions-League-Achtelfinale wartet mit dem FC Chelsea ein harter Gegner. Nach dem deutlich verlorenen Klub-WM-Finale vergangenen Sommer haben die Franzosen mit den „Blues“ noch eine Rechnung offen (0:3).

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