Zweimal Gold – und trotzdem Zweifel, ob er weitergehen kann! Ski-Star Federica Brignone denkt nach ihrem emotionalen Doppel-Triumph bei Olympia über ein Karriereende nach.
Nur ein Jahr nach ihrem Horror-Sturz krönte sich die Italienerin in gleich zwei Wettbewerben zur Doppel-Olympiasiegerin – im Super-G und Riesenslalom. Doch hinter den Bildern des Triumphs verbirgt sich eine bittere Wahrheit.
„Wenn es eine Qual sein muss, weil es mir zu schlecht geht, werdet ihr mich nächstes Jahr wohl kaum sehen“, sagte Brignone der „Gazzetta dello Sport“. Ihre Schmerzen vom Unfall seien geblieben. „Die Wahrheit ist, dass ich nie ganz genesen werde.“
Ski-Star Brignone: Horror-Sturz mit schweren Folgen
Im April 2025 hatte sich Brignone bei den italienischen Meisterschaften einen mehrfachen Bruch des Waden- und Schienbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss zugezogen. Eine Verletzung, die eigentlich das Karriere-Aus bedeuten konnte. Zumindest aber eine sehr lange Genesungszeit nach sich zieht. Doch nur ein Jahr später raste sie zu zwei Olympiasiegen!
Trotzdem sagt sie: „Mit dieser Verletzung muss ich leben, auch wenn es nach und nach besser wird. Wenn ich morgens Ski fahre, hinke ich danach den ganzen Tag.“
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Ihre beiden Goldmedaillen würde sie sogar hergeben, wenn sie den Sturz rückgängig machen könnte. Eine Aussage, die tief blicken lässt. „Ich mag den Wettbewerb, ich versuche stets, meine Grenzen zu überwinden“, betont Brignone. Bei den Winterspielen habe sie „die Zähne zusammengebissen.“ Aber: „Jetzt weigern sich mein Körper und mein Gehirn weiterzumachen.“


