Dieses Debüt wird mit Spannung erwartet!
Am kommenden Wochenende startet in den USA die neue Saison in der IndyCar. Alle Augen liegen dann auf dem Debüt von Mick Schumacher (26). Der Ex-Formel-1-Fahrer wechselte dieses Jahr von der Langstrecken-WM in die IndyCar-Serie. In St. Petersburg, Florida, startet Mick so in sein neues Kapitel. Auch der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (95) wird sein erstes Rennen genau beobachten.
Dabei weiß Ecclestone um die Schwierigkeit dieser Motorsport-Serie. „Große Hilfe darf er da nicht erwarten. Alle wollen gewinnen. Aber wir hoffen, dass er die Meisterschaft holt.“ Für den 95-Jährigen war der Schritt allerdings richtig. „Es ist gut, dass er die Formel 1 jetzt hinter sich gelassen hat.“ Und weiter: „Sein Name war ein Nachteil in der Formel 1. In Amerika und der IndyCar macht der Name keinen Unterschied. Da geht es für ihn nur um das Gewinnen.“
Bernie Ecclestone (95) war lange Zeit der Formel-1-Boss
Allerdings ist der Wechsel weg vom Formelsport auch eine große Hürde. Schumacher: „Im Moment geht es vor allem um das Vokabular, das sehr anders ist. Die Metriken sind schon sehr unterschiedlich. Statt über Meter, reden wir über Yards und Fuß und solche Sachen.“ Bereits beim offiziellen Test auf dem Phoenix Raceway lotete Mick die Grenzen seines Hondas aus.
Mick beim Test bester Rookie
Als Fahrer des Teams Rahal Letterman Lanigan Racing erlebte Mick fast seinen ersten Mauer-Kuss im Oval. Insgesamt spulte Schumacher 222 Runden ab und wurde im Zeitenklassement 18. Allerdings war er damit auch der beste Rookie.
Die Vorbereitung auf den Saisonstart steht dabei aber im Mittelpunkt. „Mich interessiert vor allem zu sehen, wie die anderen Jungs es machen. Ihnen auf der Strecke zuzusehen und zu beobachten, wie sie einige dieser Kurven angehen, ist beeindruckend. Hoffentlich werden wir bis zum Rennwochenende auf diesem Niveau sein.“
Der Start in die neue Saison der IndyCar ist am 1. März. Schumacher dazu: „Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil es mich interessiert hat. Hier in Amerika zu fahren, macht Spaß. Ich bin mir sicher, dass ich eine gute Zeit haben werde.“
