Die Rückschläge für Marc-André ter Stegen (33) nehmen kein Ende. Laut dem katalanischen Sender „Cadena SER“ kämpft der deutsche Nationaltorhüter mit einer erneuten Verletzung.
Bei der 0:1 Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Real Oviedo zog sich der Keeper eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Für ter Stegen bedeutet das die nächste Auszeit – zwei weitere Monate Pause drohen. Damit hätte sich die WM im Sommer für ihn vermutlich erledigt. Und es könnte noch schlimmer kommen: Ist auch die Oberschenkelsehne von der Verletzung betroffen, wäre unter Umständen auch eine Operation nötig.
Eine schnelle Rückkehr zum FC Barcelona ist ebenfalls möglich. Wie der Sender berichtet, wurden die Katalanen von der Verletzung bereits in Kenntnis gesetzt. Trotz aller Panik möchte Girona Ruhe bewahren und die Diagnose abwarten – danach soll eine gemeinsame Entscheidung getroffen werden. Ursprünglich sollte die Leihe von ter Stegen bis zum Sommer andauern.
Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) wurde laut BILD-Informationen von der Nachricht überrascht.
Zeigt ter Stegen auf einen möglichen schnellen Abschied aus Girona?
Vom Verletzungspech verfolgt
Das Leiden von Marc-André ter Stegen gehört mittlerweile fast zu seinem Alltag. Erst Anfang Dezember meldete sich der Torhüter nach seines[–> [–>Patellasehnen-Abrisses wieder einsatzbereit. Außerdem musste sich der Deutsche bereits 2021 von einer Knie-OP erholen. Ausgerechnet im WM-Jahr droht nun die nächste verletzungsbedingte Pause. Bei der Weltmeisterschaft sollte er eigentlich das Tor hüten – nun folgte die nächste Hiobsbotschaft.
Nach seinem Wechsel hat der ehemalige Mönchengladbacher sofort das Vertrauen bei seinem neuen Arbeitgeber aus Girona bekommen. Sein neuer Teamkollege Paulo Gazzaniga (34) musste seinen Posten als Stammtorhüter aufgeben. Allerdings scheint nach nur zwei Partien, zwei Gegentreffern und einem einzigen Punktgewinn schon wieder alles vorbei zu sein.
Zwei Monate Verletzungspause laut Cadena SER – Die Euphorie über einen möglichen Neuanfang? Schnell verflogen.

