Kylian Mbappé (27) wird den Königlichen vorerst fehlen – das berichten französische und spanische Medien übereinstimmend, allen voran die L’Équipe.
Besonders brisant dabei: Der Grund für die Zwangspause soll ein bewusstes Risiko des Stürmerstars im Clásico im Supercupfinale gegen den FC Barcelona (2:3) gewesen sein. Offenbar, um den damals stark unter Druck stehenden Trainer Xabi Alonso zu unterstützen.
Spielte Mbappé verletzt, um Alonso zu retten?
Laut L’Équipe spielte Mbappé trotz Beschwerden im linken Knie, um den scheidenden Coach vor einem potenziellen Aus zu retten. Der Franzose soll körperlich nicht bei 100 Prozent gewesen sein, zog aber dennoch durch und verschlechterte damit offenbar seinen Zustand.
Die Folge: Mbappé steht für das anstehende Ligaspiel gegen Levante nicht zur Verfügung, auch ein Einsatz im Champions-League-Spiel gegen seinen Ex-Verein Monaco steht auf der Kippe. Die medizinische Abteilung von Real Madrid hat nun einen individuellen Reha-Plan erstellt, um eine chronische Verletzung zu verhindern. Mbappé will erst dann zurückkehren, wenn das Risiko eines Rückfalls ausgeschlossen ist.
Nach dem Aus von Alonso bei Real hatte Mbappé nur rund zwei Stunden später ein Abschiedsfoto mit dem Trainer auf Instagram geteilt und dazu geschrieben: „Es war zwar nur eine kurze Zeit, aber es war mir eine Freude, für dich zu spielen und von dir zu lernen. Vielen Dank, dass du mir vom ersten Tag an Vertrauen geschenkt hast. Ich werde dich als Trainer in Erinnerung behalten, der klare Vorstellungen hatte und viel über Fußball weiß.“
Wie die spanische Marca berichtet, kam das Alonso-Aus nach dem 2:3 gegen Barça für viele Spieler völlig überraschend. Völlig aus dem Nichts kann es für Mbappé allerdings nicht gekommen sein, sollten die Berichte stimmen, dass er verletzt spielte, um Alonso zu retten. Klar ist nur: Real Madrid muss vorerst ohne seinen wichtigsten Offensivspieler planen.
