Die sportliche Talfahrt hat jetzt überraschende Folgen.
Die MLP Academics Heidelberg trennen sich von Marcus Weathers (28). Das Schlusslicht der Easycredit Basketball-Bundesliga zieht damit die erste personelle Konsequenz aus der Krise. Der Klub gab die Entscheidung in einer Pressemitteilung bekannt.
Weathers war erst im Sommer nach Heidelberg gekommen. Der Forward wechselte aus Polen in die BBL, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. In durchschnittlich 24 Minuten pro Spiel kam er auf 9,0 Punkte und 4,4 Assists. Seine beste Leistung zeigte Weathers mit 15 Punkten im Auswärtsspiel beim Syntainics MBC. Ob sich die Heidelberger nach einem Ersatz umsehen, ließ der Verein offen. In der Mitteilung gab es dazu keine Angaben.
„Die MLP Academics Heidelberg bedanken sich bei Marcus für seinen Einsatz und wünschen ihm privat und beruflich alles Gute für seine Zukunft.“ So Eva Birkelbach von „Medien und Kommunikation“ der MLP Academics Heidelberg in der offiziellen Klub-Erklärung.
Sein Bruder bleibt im Team: Rauswurf-Überraschung bei BBL-Schlusslicht
Brisant: Marcus Weathers wechselte auch deshalb nach Heidelberg, weil dort bereits sein Zwillingsbruder Michael Weathers unter Vertrag steht. Nun ist das Brüder-Duo wieder getrennt.
Seinen letzten Einsatz hatte Weathers am zweiten Weihnachtsfeiertag. In Mannheim kassierten die Academics gegen die Telekom Baskets Bonn eine deutliche 67:100-Niederlage. Weathers stand dabei 25 Minuten auf dem Feld, länger als jeder andere Heidelberger, und erzielte acht Punkte sowie drei Rebounds.
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In der Vorsaison hatte Heidelberg noch für eine Überraschung gesorgt. Die Academics erreichten sensationell das Halbfinale und unterlagen dort dem FC Bayern München mit 1:3. In dieser Spielzeit läuft es dagegen überhaupt nicht. Das Team von Coach Danny Jansson gewann bislang nur zwei von zwölf Saisonspielen und steht damit auf dem letzten Platz der Bundesliga. International präsentieren sich die Heidelberger stabiler. In der Champions League überstand das Team die Gruppenphase und trifft nun in den Play-Ins auf den tschechischen Meister Nymburk.


