Der volle Turnier-Wahnsinn!

Auch einen Tag vor Weihnachten ging es beim Afrika-Cup in Marokko weiter rund. Im Fokus: Ein Bayern-Star.

Hier finden Sie die Spiele im Überblick.

Senegal – Botswana 3:0

Neben Marokko ist Senegal DER Top-Favorit auf den Titel. Und gegen Außenseiter Botswana gibts einen lockeren Auftakt-Sieg.

Vor allem dank Bayern-Star Nicolas Jackson (24). Der belohnt einen starken Auftritt in der 1. Halbzeit, verwertet eine Hereingabe von Ex-Köln-Juwel Ismail Jakobs aus neun Metern flach ins Eck (40.) In der 2. Halbzeit schnürt er sogar den Doppelpack (58.).

Und während es für die Chelsea-Leihgabe in München eher mittelmäßig läuft, ist Jackson beim Senegal weiter in herausragender Verfassung. Seine starke Bilanz in den letzten 5 Spielen: 5 Tore, 2 Vorlagen. Kein Wunder, dass Trainer Pape Thiaw konsequent auf ihn setzt.

Für Botswana, die überhaupt erst zum 2. Mal beim Afrika-Cup mit dabei sind, ist so gegen aufmerksame Senegalesen nichts zu holen. In der 90. Minute kassieren sie auch noch das 0:3 durch Cherif Ndiaye.

DR Kongo – Benin 1:0

Für Gernot Rohr (72) ist es kein guter Start ins Turnier.

Der deutsche Coach, der seit 2023 die Nationalmannschaft des Benin betreut, verlor mit seiner Truppe gegen den Favoriten Kongo 0:1.

Bitter: Das entscheidende Gegentor entsteht durch einen dicken Patzer der beninischen Abwehr.

Sah keinen besonders guten Auftritt seiner Mannschaft: Benin-Coach Gernot Rohr (72)

Foto: SEBASTIEN BOZON/AFP

16. Minute:[–> Premier-League-Star Arthur Masuaku (32/Sunderland) kommt an der Mittellinie an den Ball und spielt von dort einen langen Ball in den Strafraum. Dort steht eigentlich Abwehrmann Yohan Roche (28), könnte die Kugel locker wegköpfen – und duckt sich einfach weg! So muss Stürmer Théo Bongonda (30) nur noch eiskalt einschieben.

Rohr, der bereits Gabun, den Niger, Burkina Faso und Nigeria trainierte, hatte vor dem Spiel gesagt:[–> „Wir werden sehen, was morgen auf dem Platz passiert. Wir dürfen nicht unterschätzt werden.“

Doch gegen die DR Kongo – die im März im Playoff-Turnier aufs WM-Ticket hofft – bleiben die Geparden zu unpräzise und zu ungefährlich. Immerhin: Als Nächstes wartet mit Botsuana (Sa, 13.30) ein machbarer Gegner. Kongo trifft am 2. Spieltag auf den Senegal (Sa, 16 Uhr).

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Quelle: BILD/Sportdigital

Die weiteren Spiele vom Dienstag im Überblick

Nigeria – Tansania 2:1

Tunesien – Uganda 3:1

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