Wirbel vor dem Afrika-Cup!

Beim Turnier in Marokko, das am 21. Dezember beginnt und bis zum 18. Januar andauert, will Kamerun den prestigeträchtigen Wettbewerb zum sechsten Mal gewinnen.

Nur wenige Tage vor der Auftaktpartie gegen Gabun (24. Dezember um 20.30 Uhr) herrscht jedoch Unruhe bei den unbezähmbaren Löwen.

Der Grund: Ex-Trainer Marc Brys (63), der nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr von Verbandsboss Samuel Eto‘o (44) gefeuert wurde, macht einfach weiter!

Der Belgier verweist darauf, dass er vom Sportministerium zum Nationaltrainer ernannt wurde. Daher könne Eto‘o ihn gar nicht rausschmeißen.

Marc Brys (63) will einfach weitermachen

Foto: IMAGO/Shengolpixs

Brys wähnt sich daher weiter im Amt. Und nominierte wie Nachfolger David Pagou (56) pflichtgemäß einen 28-köpfigen Kader für den Afrika-Cup.

Laut Brys habe Eto‘o Pagous Auswahl „diktiert“. Dessen Liste zeichnet sich unter anderem durch das Fehlen von Torwart André Onana (29/Trabzonspor) und Stürmer Vincent Aboubakar (33/Neftchi PFK in Aserbaidschan) aus.

Besonders die Nichtnominierung von Aboubakar sorgt in den sozialen Medien für Spekulationen. Fans vermuten etwa, dass Eto‘o vermeiden wolle, dass Aboubakar ihn als kamerunischen Rekordtorschützen ablösen könnte.

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Quelle: BILD/ Insta @arynasabalenka

Eto‘os Bestwert liegt bei 56 Länderspieltreffern, während Aboubakar bislang mit 45 Toren auf dem zweiten Rang lauert.

In der belgischen Sendung „VTM Nieuws“ sagte Brys über Eto‘o: [–>„Es kommt von jemandem, der narzisstisch ist und sich für den Besten hält. Eto’o hatte von Anfang das Ziel, mich loszuwerden, schon von der ersten Minute an hat er mich beleidigt. Ich war ihm einfach zu stark.“

Im französischen Fernsehen legte er noch mal nach. Beim Sender „TV5 Monde“ macht er deutlich: [–>„Solange es vom Präsidenten des Landes kein unterschriebenes Dokument gibt, auf dem er David Pagou zum Trainer erklärt, bleibe ich, Marc Brys, Trainer. Darüber gibt es keine Diskussionen, und so läuft es in Kamerun seit 30 Jahren.“

Bleibt abzuwarten, wer beim Anpfiff gegen Gabun an der Seitenlinie steht …

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