Dieses Silber glänzt wie Gold!

Deutschlands Handball-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft nur ein Spiel verloren, leider war es ausgerechnet das Finale gegen Norwegen (20:23). Die starken Auftritte beim Welt-Turnier entlockten auch Bundeskanzler Friedrich Merz lobende Worte. Der CDU-Politiker: „Danke für Leidenschaft, Zusammenhalt und starke Auftritte.“

„Kleine Tore starke Frauen“: Die Höhner dichten Kultsong um

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Das alles gibt es natürlich auch im Alltag des Liga-Spielbetriebs zu sehen. In der Alsco Frauen-Bundesliga geht es am 21. Dezember (14.30 Uhr) mit der Partie des TuS Metzingen gegen den VfL Oldenburg weiter. Alsco ist ein führendes Unternehmen für Textilreinigung und seit dieser Saison erster Namens-Sponsor der Frauen-Bundesliga.

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Handball: SPORT BILD erklärt die Frauen-Bundesliga

Der Erfolg des DHB-Teams wird umso bemerkenswerter, wenn man auf die Ereignisse im Sommer zurückblickt. Da erwischte es den amtierenden Titelträger HB Ludwigsburg, der zuvor als SG BBM Bietigheim Meisterschaften hamsterte.

Insolvenz-Antrag, Teilnahme an der neuen Saison futsch, mehrere Nationalspielerinnen wie unter anderem Antje Döll oder Xenia Smits standen plötzlich ohne Arbeitgeber und Spielpraxis da. Am Ende kamen alle bei neuen Klubs unter, die meisten ziemlich sicher zu veränderten Bedingungen und wahrscheinlich weniger Gehalt.

Ludwigsburgs Insolvenz ist der Grund, warum die Bundesliga mit nur elf Teams an den Start ging. Durch die Pleite musste auch der Modus neu gestaltet werden. Nach der Hauptrunde (22 Spieltage) ziehen die besten vier Teams in das Halbfinale ein. Dort spielen der Erste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten die Final-Besetzung aus. Alles im Modus „Best-of-3“, zwei Siege reichen zum Weiterkommen beziehungsweise Titelgewinn.

Die Mannschaften auf den Rängen 5 bis 11 spielen in einer Extra-Runde (sieben Spieltage) das Ticket für den DHB-Pokal (Platz 5) und den Teilnehmer an der Relegation aus. Dort spielen der Elfte und der Zweite der 2. Liga aus, ob es neben Ludwigsburg einen zweiten Absteiger gibt, oder ob zwei Teams den Aufstieg schaffen.

Aktueller Tabellenführer ist die verlustpunktfreie HSG Blomberg-Lippe. Im Kader der Ostwestfälinnen steht Torhüterin Nicole Roth, sie ist die Lebensgefährtin von Bundesliga-Keeper Domenico Ebner (noch SC DHfK Leipzig, ab Sommer TBV Lemgo Lippe). Malina Marie Michalczik ist die Schwester von Nationalspieler Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf).

Die Torschützinnenliste führt aktuell die Österreicherin Johanna Reichert (Thüringer HC) mit 63 Treffern an. Beste deutsche Werferin hinter Reichert ist die Nationalspielerin Nina Engel (HSG Bensheim/Auerbach) mit 60 Toren. Platz 7 dieser Statistik belegt mit Engels Bensheimer Team-Kollegin Lucie-Marie Kretzschmar (41 Tore) die Tochter von Handball-Ikone Stefan Kretzschmar.

Zuschauer-Krösus ist derzeit der VfL Oldenburg, zum Klub aus Niedersachsen kamen zu bisher vier Heimspielen 2368 Fans im Schnitt. Tabellenletzter dieser Rangordnung ist Borussia Dortmund mit 637 Zuschauern im Schnitt nach drei Heim-Auftritten.

Alle Partien der Alsco Frauen-Bundesliga zeigt Streaming-Dienst Dyn/Anzeige live. Anschauen lohnt sich, Spannung und Top-Leistungen sind garantiert.

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