Würzburg holt nach zuletzt zwei Pleiten wieder einen Sieg in der BBL. Doch den Erfolg bekommen nicht alle in der heimische Arena mit.

Zur Halbzeit führen die Gäste aus Oldenburg mit 44:39. Doch in der Halbzeit findet Würzburgs Coach Sasa Filipovski offenbar die richtigen Worte. Innerhalb von fünf Minuten dreht sein Team das Spiel, führt in der 26. Minute nach einem spektakulären Thompson-Dunk mit mit 53:49.

Mitspieler besorgt: Basketball-Profi verletzt sich mitten im Spiel

Quelle: FIBA

„Viel Energie auf den Rängen“, bemerkt Dyn-Kommentator Florian von Stackelberg. Denn jetzt feiern die Zuschauer ihr Team – zumindest die, die da sind: Denn viele Plätze sind in der Tectake Arena noch leer. Tim Eisenberg, Dyn-Experte an der Seite von Kommentator Florian von Stackelberg erklärt, warum.

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„Das ist typisch Würzburg“, kritisiert Eisenberger die Heim-Fans. Und der Reporter der Main-Post zählt die VIPs an: „Die Hälfte der VIP-Gäste haben es nicht mitbekommen, weil sie zu lange im VIP-Raum bleiben. Die werden sich gleich wundern, wenn sie auf den Spielstand gucken.“

Bis zum Ende des Viertels füllen sich dann auch diese Plätze wieder. Und die 3140 Zuschauer sehen eine souveräne zweite Hälfte der Würzburger, die nach 30 Minuten ein Zehn-Punkte-Führung rausspielen (61:51).

Zufrieden mit der zweiten Hälfte: Sasa Filipovski, Trainer der Würzburger

Zufrieden mit der zweiten Hälfte: Sasa Filipovski, Trainer der Würzburger

Foto: picture alliance / HMB Media

Oldenburg bleibt in der bisherigen Saison weit hinter den Erwartungen zurück. Der Hauptgrund, warum die Niedersachsen im Keller der BBL-Tabelle stehen: die schwache Verteidigung. Im Defensiv-Rating stehen sie nur auf Platz 17. Und das zeigt sich auch wieder beim Spiel in Würzburg.

Foto: BILD

„Keep playing defense!“ Schreit Oldenburgs Coach Predrag Krunic sein Team immer wieder in der letzen Auszeit an. Vergeblich. Würzburg spielt den Vorsprung souverän nach Hause. Siegt mit 80:69. Und alle Würzburger Fans feiern den Sieg – auch die VIPs.

Würzburgs Coach Filipovski danach am Dyn-Mikro: „Ein sehr wichtiger Sieg für uns. In der ersten Hälfte war ich nicht zufrieden. In der 2. Hälfte waren wir aggressiver.“

[–>Beste Spieler: Davion Mintz (Würzburg/ 20 Punkte), Dakarai Tucker (Oldenburg/ 9 Punkte).

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