Letzte Saison konnte der SC Magdeburg ein Lied davon singen. Und verpasste letztlich die Meisterschaft.
Nun hat das Verletzungspech bei den Füchsen Berlin zugeschlagen. Und das gleich richtig! Gleich sieben Profis gehen derzeit mehr oder weniger am Stock. Zuletzt in der Champions League gegen Kolstad erwischte es auch noch den dänischen Weltmeister Lasse Andersson (31), der sich eine Bauchmuskelzerrung zuzog.
Füchse Berlin in der Bundesliga unter Druck
Das Spiel beim norwegischen Meister ging 24:28 verloren. Was nicht weiter schlimm war. Denn die direkte Qualifikation für das Viertelfinale ist nach der ersten Vorrunden-Pleite noch locker stemmbar. In der Handball-Bundesliga dagegen setzte es schon vier Niederlagen, was das Unternehmen Titelverteidigung im Grunde schon jetzt unmöglich macht.
Allerdings: Die Champions-League-Plätze sollen keinesfalls aus den Augen verloren werden. Hoffnung deshalb: Beim Spiel am Sonntag in Hannover (15 Uhr, live bei Dyn und Welt TV) soll Welthandballer Mathias Gidsel (26) nach seiner leichten Schulterverletzung wieder im Kader stehen. Neben Andersson werden jedoch Kreisläufer Lukas Herburger (30, Rücken-Probleme), Rechtsaußen Leo Prantner (23, Schulter-OP), Rückraumspieler Fabian Wiede (31, Kreuzbandriss), Spielmacher Nils Lichtlein (23, Leisten-Probleme) und Torhüter Dejan Milosavljev (29, Adduktoren-Probleme) weiter fehlen.
Trainer Nicolej Krickau analysierte nach der Pleite in Norwegen übrigens: „Kolstad hat heute mehr auf die Platte gebracht als wir. Das Ergebnis macht mich nicht so unzufrieden wie die fehlende Bereitschaft vom Start weg. Unser Rückzug war nicht gut. Neue Konstellationen machten es im Angriff aber auch schwierig. Das vielleicht einzig Positive heute war, dass unser Torhüter Lasse Ludwig gut aufgespielt hat.“
Diskussion im Handball: Regel rettet Torwart vor Eigentor
Ein Ludwig allein wird aber auch in Hannover kaum reichen.


