Was SPORT BILD exklusiv enthüllte, bestätigte jetzt der Boss höchstselbst.
Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning (56) hat erstmals über das Interesse an Handball-Weltstar Dika Mem (28) vom FC Barcelona gesprochen. Der Franzose zählt zu den besten Rückraumspielern der Welt – und könnte ab 2027 im Trikot des deutschen Meisters auflaufen.
„Ich kann bestätigen, dass es seitens der Füchse ein Interesse an Dika Mem gibt“, sagte Hanning am Dienstag. Er sagte aber auch: „Fakt ist, es ist gar nichts unterschrieben. Er hat viele Optionen.“
Neben Mem haben die Berliner bereits den nächsten Hammer-Transfer klargemacht: Weltmeister und Olympiasieger Simon Pytlick (24) wechselt 2027 von Flensburg nach Berlin.
Handball: Bob Hanning bestätigt Interesse an Dika Mem vom FC Barcelona
Doch Hanning hofft auf einen früheren Einstieg. „Wenn wir Pytlick 2026 kriegen können, würden wir das von unserer Seite aus tun. Wenn der Spieler und Flensburg das auch wollen. Ansonsten basteln wir aber natürlich auch an einer Lösung B“, so der Geschäftsführer.
Klar ist: Die Füchse sind zu einer Top-Adresse im Welthandball gewachsen. Hanning: „Die Angebote von Topspielern häufen sich gerade bei uns. Wir haben dieses Thema in dieser Form so noch nie erlebt.“ Und Trainer Nicolej Krickau legt nach: „Wir könnten ein Real Madrid werden, wenn wir wollten.“
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Doch ein Star-Ensemble ist nicht das Ziel. Denn: „Unsere DNA steht über allem“, betont Hanning. Der Verein will weiter auf eigene Talente setzen. Ein Rückraum mit Pytlick, Mem, Welthandballer Mathias Gidsel und Deutschlands Nationalmannschafts-Spielmacher Nils Lichtlein wäre allerdings von einer Superstar-Auswahl trotzdem nicht weit weg …
Finanzielle Möglichkeiten für große Namen sind da – und werden größer. Ein neuer Ausrüstervertrag soll den Klub auf ein neues Level heben, Adidas soll Puma ablösen und auch bereit sein, bei Transfers im Bedarfsfall zu helfen (SPORT BILD berichtete).
Außerdem wurde der Vertrag mit dem Vermarkter verlängert. Hanning: „Das gibt uns die nächsten fünf bis sieben Jahre Sicherheit.“
Zusätzlich spare der Klub Geld durch den Abgang von Lasse Andersson und die Trennung von Ex-Vorstand Stefan Kretzschmar. Hanning: „Ein Lasse Andersson hat ja bei uns nicht für ein Taschengeld gespielt. Und die Position des Vorstands Sport hat uns ja auch Geld gekostet.“


