Seit drei Jahren fragen sich Fans und Experten, wie hält der Junge das nur aus? Pro Jahr fast 80 Spiele in der Daikin Handball-Bundesliga, Champions League, Pokal und in der dänischen Nationalmannschaft bei Olympia, EM oder WM. Füchse-Star Mathias Gidsel (26) ist nicht nur Welthandballer, sondern auch der Spieler mit der höchsten Belastung.

Und dabei gehen seine Gegenspieler nicht immer zart mit dem Welthandballer um, im Gegenteil. Oft heißt es – alle gegen Gidsel. Der eher schmale Superstar muss in jedem Spiel ziemlich viel einstecken.

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Quelle: DYN MEDIA

Jetzt der Schock für die Füchse Berlin. Kurz vor dem Ende der letzten Bundesliga-Partie gegen Lemgo Lippe (33:34) passiert es: Mathias Gidsel verletzt sich an der Schulter.

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Wie schwer die Verletzung ist, wird am Dienstag bei mehreren Untersuchungen noch abgeklärt, aber für Trainer Nicolej Krickau (39) ist klar: „Wir gehen davon aus, dass wir ohne Gidsel in Kolstad spielen. Wir nehmen da kein Risiko, auch wenn er später sagen würde, er ist bereit, ist mir das egal, ich warte erst ab, was die Untersuchungen bringen. Es kann sein, dass er nicht mitreist, wir ihn hierlassen. Aber auch wenn er mitkommt, weiß ich nicht, ob ich ihn spielen lasse. Ich hoffe, es st nicht so schlimm.“

Die Füchse sind nach neun Spielen in der Champions League noch immer ungeschlagen und müssen am Donnerstag (4.12.) bei Kolstad Handball ran (18.45 Uhr/Dyn). Doch inzwischen umfasst das Lazarett schon fünf (!) Stammspieler. Es fehlen, sollte Gidsel wirklich ausfallen, schon vier Linkshänder mit Fabian Wiede (Kreuzbandriss), Nils Lichtlein (Leistenprobleme), Leo Pranter (Schulter-OP) und Kreisläufer Lukas Herburger (Rückenprobleme), Mit Matthis Langhoff, Tobias Gröndahl und Lasse Andersson sind nur noch drei Rückraumspieler im Profikader.

Krickau: „Ja, das wird eine Herausforderung, aber wir werden dann andere Möglichkeiten im Angriff finden, wir wollen auch dieses Spiel gewinnen.“

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