Der TVB Stuttgart kommt in der Daikin Handball-Bundesliga ins Rollen. Aber diesmal nur 30 Minuten.

Freitagabend mussten die seit Saisonbeginn verletzungsgeplagten Schwaben in Nürnberg beim HC Erlangen ran. Die ebenfalls dezimierten Mittelfranken zeigten beim 24:24 (5:10) zwei verschiedene Gesichter.

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Bezirksliga-Ergebnis in der Handball-Bundesliga

In den ersten 30 Minuten fallen nur 15 Treffer. Der HC Erlangen wirf 23 Minuten lang nur drei Tore, in den letzten sieben Minuten nur zwei. Insgesamt erlaubt sich der HCE in der ersten Hälfte 12 Fehlwürfe und neun technische Fehler. Mit solchen Zahlen wird es schwer, in der Bundesliga Spiele zu gewinnen.

Die Gäste aus Stuttgart brillieren mit einer starken Abwehr, da sind acht Fehlwürfe noch zu verkraften. Der TVB macht nur sechs technische Fehler, deshalb ist die Pausenführung auch verdient. Abwehr-Chef Samuel Röthlisberger fordert in der Pause am Dyn-Mikro: „Wir dürfen kein Prozent nachlassen und müssen genauso weitermachen.“

Schockmoment in der 33. Minute: Stuttgarts Jakob Nigg wirft sich bei einem Konter in den Laufweg von Andri Mar Runarsson und fällt dabei unglücklich. Dem TVB-Spieler bleibt offensichtlich komplett die Luft weg, er muss minutenlang auf der Platte behandelt werden, kann aber zum Glück wieder aufstehen und weiterspielen.

Seine Stuttgarter Kollegen verlieren indes den Erfolgsfaden. Erlangen kommt wie verändert aus der Kabine und holt Tor um Tor auf. In der 48. Minute erzielt HCE-Kapitän Christopher Bissel das 18:18. Kippt dieses Tordiät-Spiel am Ende doch noch?

Stuttgart reißt sich am Riemen, legt wieder zwei Tore vor. Aber es bleibt beim kuriosen Verlauf dieser Partie, denn jetzt begeht der TVB zu viele technische Fehler. Mit 22:22 geht es in die letzten fünf Minuten. Da fallen nur noch vier Tore, zwei für jedes Team. Der 24:24-Endstand dürfte Stuttgart mehr ärgern als Erlangen.

ThSV Eisenach – THW Kiel 27:27 (12:14)

Dem nächsten Top-Favoriten geht der Stift in Eisenachs Werner-Assmann-Hölle. In die Pause können die Kieler noch einen knappen Vorsprung retten, nach dem Wechsel sind die Kieler lange Zeit kaum zu retten.

Fehlwurf nach Fehlwurf, Eisenachs Torwart Spikic wird zum Schreck-Gespenst, die Halle dreht durch. Der ThSV geht mit drei Toren in Führung (45.), der Rekordmeister wankt bedenklich. Aber Kiel fällt nicht und rettet mit Mühe und Not einen Punkt.

Den Song kennt fast jeder: Schlager-Star stürmt Meister-Kabine

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