Der HSV Hamburg gewinnt das Mittelfeld-Duell in der Daikin Handball-Bundesliga.

Gegen den HC Erlangen gibt es einen jederzeit ungefährdeten Heimsieg – 34:26 (16:11). Der HSV ist damit auch Party-Crasher für einen Spieler des Gegners, der auf der Platte sein Jubiläum feiert.

HSV holt souveränen Heimsieg gegen Erlangen

Die Hamburger mit dem besseren Start. 5:2 steht es nach neun Minuten. Für die Führung sorgen unter anderem drei Siebenmeter, die Frederik Bo Andersen, Nicolaj Joergensen und Casper Mortensen nacheinander verwandeln. Ein ziemlich verrücktes, aber erfolgreiches Strafwurf-Roulette des Gastgebers.

Foto: BILD

Der baut den Vorsprung auf fünf Tore aus. Dann steigert sich bei den Gästen Dario Quenstedt im Tor und der HCE kann verkürzen. Christopher Bissel trifft ebenfalls mit einem Siebenmeter zum 12:10 (23). Für den Linksaußen ein durchaus besonderes Spiel. Der Sohn des HCE-Bosses Dr. Carsten Bissel ist zum 300. Mal in der Bundesliga im Einsatz. Und die absolvierte er allesamt im Erlanger Trikot.

16:11 steht es zur Pause. „In der Abwehr stehen wir gut, wir haben Probleme im Abschluss“, gibt HCE-Kreisläufer Macej Gebala in der Pause bei Dyn zu. Der verletzungsbedingte Ausfall von Top-Shooter Viggo Kristjansson schmerzt da schon sehr. Obendrein muss dann auch noch Antonio Metzner angeschlagen von der Platte. Er kommt nach der Pause jedoch zurück – um sich kurz vorm Ende erneut zu verletzen, als er unglücklich auf die Hüfte knallt.

Krasse Handball-Szene: Fan bereitet Tor in der Bundesliga vor

Quelle: DYN Handball

Der HCE kann den Rückstand in keiner Phase verkürzen. Letztlich hat der HSV, der ohne Zeitstrafe durchkommt und mit Mortensen (11 Tore) den besten Werfer hat, keine Mühe, den sechsten Saisonsieg zu holen.

Erlangens Marek Nissen bei Dyn: „Uns hat es an allem gefehlt. In der Abwehr nicht griffig genug, im Angriff zu fehleranfällig, Abschlussquote nicht gut, keine Lösungen gefunden.“ Mortensen: „Ich finde, wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir waren super eingestellt, von Anfang an.“

ttn-36