Mahnende Worte von Didi Hamann an Florian Wirtz!

Es ist offenkundig, dass der deutsche Nationalspieler seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool einen schweren Stand hat. Nicht nur hat sein neuer Verein bereits überraschend viele Niederlagen in der Premier League kassiert – auch Wirtz selbst bleibt oft blass. Gerade einmal drei Assists hat er gesammelt. Ein Tor gelang ihm noch nicht.

Doch so langsam wird es Zeit! Zumindest, wenn es nach „Sky“-Experte Hamann geht. Der kommt bislang zu einem bitteren Urteil: „Offensichtlich hat das Team derzeit zu kämpfen. Man muss sagen, dass die beiden wahrscheinlich besten Leistungen in der Premier League gegen Everton und dann am Samstag gegen Villa erzielt wurden. Zwei Spiele, in denen er nicht in der Startelf stand.“

Didi Hamann (52) macht sich Sorgen um Florian Wirtz

Foto: dpa

Der 22-Jährige saß bei drei der letzten vier Liga-Spiele zunächst auf der Bank. Auch wenn er beim jüngsten „Reds“-Sieg gegen Real Madrid (1:0) zurück in die Startelf rutschte, fordert Hamann nun von ihm: „Irgendwann muss er sich beweisen und zeigen, warum er zum Verein geholt wurde und warum der Verein so viel Geld für ihn bezahlt hat.“

Denn: Der Offensivspieler war im Sommer für über 140 Millionen Euro zu Liverpool gewechselt, konnte den dementsprechend hohen Erwartungen jedoch noch nicht entsprechen. In der Premier League fehlt ihm in zehn Einsätzen noch eine Torbeteiligung.

Dennoch weiß auch Hamann um seine Qualität: „Er ist ein herausragender Spieler. Ich habe ihn beobachtet und denke, dass es derzeit nicht viele andere Spieler gibt, die über seine Fähigkeiten verfügen. Aber es nützt nichts, wenn er sie nicht zeigt.“

Ähnlich sieht es bislang auch Liverpool-Trainer Arne Slot (47). Der Holländer zeigt Verständnis für den verhaltenen Start auf der Insel.

Rätsel um unser neues Trikot: „Haben die sich bei Adidas vertippt?“

Quelle: BILD

Slot über Wirtz: „Für mich hat er genau das gebracht, was wir erwartet haben – ein Spieler, der viel für die Mannschaft leisten kann und auch seine Tore schießt. Aber ich glaube, es überrascht niemanden, dass man mit 22, 23 Jahren, wenn man aus einer anderen Liga kommt, etwas Zeit braucht, um sich an diese Intensität zu gewöhnen, wenn man alle drei Tage spielt und nur zwei Tage Pause dazwischen hat.“

ttn-36