Sie sind unsere Hoffnungen für die Heim-WM im Handball.

Bundestrainer Markus Gaugisch (51) präsentierte in Dortmund die 17 Frauen, die bei der Heim-WM (ab 26. November) Handball-Deutschland begeistern sollen.

Angeführt von Kapitänin Antje Döll (37) sind dies folgende Spielerinnen. [–>Tor:[–> Katharina Filter (Team Esbjerg/DEN), Sarah Wachter (Borussia Dortmund). [–>Rückraum rechts:[–> Nina Engel (HSG Bensheim/Auerbach Flames), Julia Maidhof (Ramnicu Valcea/ROU), Viola Leuchter (Oldense Handbold/DEN). [–>Rückraum Mitte:[–> Alina Grijseels (Borussia Dortmund), Annika Lott (Brest Bretagne/FRA), Mareike Thomaier (HSG Bensheim-Auerbach Flames). [–>Rückraum links:[–> Xenia Smits (HB Metz/FRA), Emily Vogel (FTC Budapest/HUN), Aimée von Pereira (Kopenhagen Handbold/DEN), Nieke Kühne (HSG Blomberg-Lippe). [–>Linksaußen: [–>Antje Döll (Sport-Union Neckarsulm), Alexia Hauf (HSG Blomberg-Lippe). [–>Kreis:[–> Lisa Antl (Borussia Dortmund), Jolina Huhnstock (Buxtehuder SV). [–>Rechtsaußen:[–> Jenny Behrend (VfL Oldenburg).

Foto: BILD

Gaugisch zu BILD: „Natürlich gehört zu jeder Nominierung auch der Job, dass ich manchen Mädels sagen muss, dass sie nicht dabei sind. Da tue ich mich immer schwer damit und mache das natürlich nicht gern. Denn alle haben hart dafür gearbeitet, dabei zu sein, keine hat sich hängen lassen, deshalb ist es immer besonders schwer, weil da auch Träume zerplatzen.”

Managerin Anja Althaus (43): „Mit der Nominierung haben die Spielerinnen jetzt Klarheit. Als ehemalige Spielerin weiß ich, wie viel Energie so eine finale Nominierung freisetzt. Die Vorfreude ist bei allen spürbar und alle brennen darauf, dieses Turnier zu spielen.“

Interessant: Im Kader stehen mit Leuchter, Thomaier, Smits, Döll und Behrend gleich fünf Spielerinnen, die im Sommer quasi vor dem Nichts standen. Alle hatte einen Vertrag bei Pleite-Meister HB Ludwigsburg, der Insolvenz anmelden musste und alle Spielerinnen freistellte. Die gingen auf Jobsuche und kamen – zum Glück auch für den Bundestrainer – zeitnah bei neuen Klubs unter.

Serbien, Island und Uruguay sind die Vorrunden-Gegner der deutschen Frauen-Nationalmannschaft „Wir sind froh, dass wir zwei europäische Teams in der Gruppe haben, weil wir diese Art Handball kennen. Uruguay ist unbekannt, da sind wir natürlich großer Favorit“, sagte Gaugisch zu den Kontrahenten in Gruppe C. Sein Team absolviert alle Vorrundenspiele in der Porsche-Arena Stuttgart. Im Eröffnungsspiel am 26. November geht es gegen Island, zwei Tage später folgt die Partie gegen Uruguay, zum Abschluss am 30. November ist Serbien der Gegner.

Deutschland im Eröffnungsspiel gegen Island

Die ersten drei Mannschaften jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde. Für Deutschland würde es ab 2. Dezember dann in der Dortmunder Westfalenhalle weitergehen. Die Hauptrundengegner kommen aus Vorrundengruppe D, die in Trier ausgespielt wird – mit Montenegro, Spanien, den Färöer und Paraguay. Das Finale steigt am 14. Dezember in Rotterdam. Die Niederlande sind Co-Gastgeber der WM.

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Quelle: DYN/ BILD

Deutschlands Handball-Frauen, die 1903 den bisher einzigen WM-Titel holten, landeten vor zwei Jahren auf Platz 6.

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