ER kämpfte wie ein Löwe – gegen den Einstieg von Investor Hasan Ismaik!
Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß (73) hat in der ARD-Doku-Reihe „Rise and Fall“ verraten, dass sich der jordanische Geschäftsmann, der 2011 den Münchner Traditionsklub 1860 München vor der drohenden Pleite rettete, zuvor eigentlich beim FC Bayern einsteigen wollte.
Hoeneß sagt: „Ich wurde damals gefragt. ,Ich glaube, die wollten sich bei Bayern München irgendwie beteiligen‘. Dann habe ich gesagt: Bei uns kommt das überhaupt nicht infrage.“ Der damalige Bayern-Präsident habe zu einer Investition beim Nachbar-Klub geraten: „Aber wenn er sich bei einem Fußballverein beteiligen will, der offensichtlich Geld braucht, soll er sich doch an Sechzig wenden.“
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Die Doku begleitet die Löwen von den glorreichen Zeiten der 1960er Jahre über den einmaligen Durchmarsch von der Bayern- in die Bundesliga in den Neunzigern und den stetigen Abstieg ab der 2000er Jahre bis heute.
Hoeneß spricht auch über den Absturz der Blauen, sagt über das langjährige Führungschaos: „In so einem Zustand kannst du keinen sportlichen Erfolg haben, weil du musst an einem Strang ziehen. Natürlich gibt’s überall Streit, bei uns gibt’s auch mal Streit. Aber bei Sechzig hat man immer das Gefühl: Wenn der eine so sagt, sagt der andere so.“
Neben Hoeneß kommen in der Dokumentation auch viele andere Protagonisten der 1860-Klub-Geschichte zu Wort, etwa Meister-Löwe Fredi Heiß (84), Ex-Spieler und Ex-Trainer Daniel Bierofka, Ex-Stürmer Benny Lauth bis hin zu Legende Thomas Miller – auch Investor Ismaik ist dabei. Er hält nach wie vor 60 Prozent Anteile des Klubs. 1860 München steht in der 3. Liga derzeit auf Tabellenplatz 14.
Neben 1860 München werden bei der Doku-Serie „Rise & Fall“ auch die Traditionsklubs 1. FC Kaiserslautern und VfB Stuttgart behandelt.

