Dieser Vertrags-Poker nimmt nun richtig Fahrt auf.

Es gibt nur wenige Spieler, um die sich Jorge Mendes (59) höchstpersönlich kümmert. Der langjährige Agent von Cristiano Ronaldo (40) und Boss von Portugals größter Berater-Agentur „Gestifute“ gibt bei den meisten Profis die Kompetenzen an seine Mitarbeiter ab. Bei Karim Adeyemi (23) nicht. Der BVB-Star ist Chefsache. Und mit ihm verhandelt Borussia Dortmund in Person von Sportdirektor Sebastian Kehl (45) nun über einen neuen Kontrakt über 2027 hinaus.

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Die Dortmunder haben die Karten bereits auf den Tisch gelegt: Der Revier-Klub strebt eine Vertragsverlängerung bis 2030 oder sogar 2031 an. Im zweiten Fall dürfte der neue Vertrag erst im kommenden Sommer aktiviert werden, da in Deutschland lediglich Fünfjahres-Verträge zulässig sind. Eine enorme Wertschätzung für den Offensiv-Flitzer, der dieses Angebot ohne zusätzliche Vereinbarung aber sehr wahrscheinlich nicht unterschreiben wird.

Denn: Mendes ist bekannt dafür, dass er in langfristigen Verträgen Ausstiegsklauseln einbaut. So ist es auch bei Adeyemi geplant. Dass der Nationalspieler auf eine solche Flucht-Option verzichtet, ist quasi ausgeschlossen. Dabei versuchen die Dortmunder Verantwortlichen seit vielen Jahren, Ausstiegsklauseln zu umgehen. Nur in absoluten Ausnahmefällen brechen sie diese Regel, etwa bei Ex-Stürmer Erling Haaland (25/Manchester City) oder aktuell bei Serhou Guirassy (29), der von einigen europäischen Top-Klubs zum Festpreis geholt werden kann. Es sieht ganz danach aus, dass die Borussia auch bei Adeyemi Kompromisse eingehen werden muss.

Trotz teilweise schwankender Leistungen beweist Adeyemi auch in dieser Saison, wie wichtig er für den BVB ist. Vor allem seine extreme Geschwindigkeit sorgt immer wieder über Überraschungsmomente im Dortmunder Spiel. Der Super-Sprinter kommt in dieser Saison auf einen Top-Wert von 35,78 km/h – Platz vier im Speed-Ranking der Liga.

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