Leere Gesichter nach diesem Abstiegs-Gipfel in der Daikin Handball-Bundesliga.

Der Bergische HC und der SC DHfK Leipzig trennen sich in einem wahren Krimi 28:28. Ein Punkt für jeden. Der allerdings keinem wirklich hilft. Leipzig bleibt sieglos am Tabellenende, der BHC mit nur einem Sieg Vorletzter.

Bergischer HC trennt sich Remis vom SC DHfK

Schock für Leipzig schon im Verlauf der Woche. Im Training verletzte sich Matej Klima, der sich eine Zerrung der Bauchmuskulatur zuzog und vorerst im Rückraum ausfällt. Immerhin kehrte Moritz Preuss an den Kreis zurück, sodass der Ausfall von Tim Hertzfeld (Anriss der Syndesmose) nicht so sehr ins Gewicht fiel.

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Beide Seiten mit kontrollierter Offensive, weil beide Abwehrreihen ordentlich zupacken. Gleich dreimal muss vor der Pause der Videobeweis bemüht werden. Und es ist ein Spiel auf Augenhöhe – über ein 4:4 (7.), ein 7:7 (16.) bis hin zum 12:12 (25.). Wobei die Gäste aus Sachsen gleich viermal die Chance zur Führung vergeben, weil Torwart Christopher Rudeck die Würfe von William Bogojevic, Franz Semper, Ahmed Khairi und Tomas Piroch pariert.

Kurz vor der Pause trifft Bogojevic dann doch zur erstmaligen Führung, die Tom Koschek gar auf 12:14 ausbaut. Verrückte Szene dann: Piroch kassiert eine Zwei-Minuten-Strafe und regt sich fürchterlich darüber auf. Geschäftsführer Karsten Günther muss den Tschechen hinter der Bank beruhigen. Beim Stand von 14:15 geht es in die Pause.

„Ja, bist du der Wahnsinn?!“: Heinevetter mit völlig irrem Torwart-Dribbling

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Quelle: Dyn

Doch der BHC holt sich mit einem schnellen 3:0-Lauf und weiteren Rudeck-Paraden (am Ende sind es 12) die Führung zurück. Leipzig, kurzzeitig von der Rolle, bleibt jedoch dran. Kann sich die Führung allerdings nicht zurückholen.

Immerhin: In den Schlussminuten trifft Lucas Krzikalla mit einem Siebenmeter zunächst zum Anschluss und Koschek zum Ausgleich. Der letzte Angriff des BHC bleibt erfolglos. So muss sich der Gastgeber am Ende über das Remis wohl etwas mehr ärgern.

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