Kommt sie wirklich wieder zurück?

Zuletzt gab es zahlreiche Gerüchte um ein Comeback von UFC-Ikone Ronda Rousey (38). Ausgelöst wurden die Spekulationen durch neue Trainingsvideos der US-Amerikanerin und entsprechende Kommentare von Fans und MMA-Insidern wie Ariel Helwani.

Der hatte über Rousey, die letztmals 2016 im Oktagon stand, gesagt: „Ich glaube wirklich, dass da etwas passiert. Sie schien so angewidert von MMA, von der Community und den Fans. Jetzt zu sehen, dass sie wieder mit dem Gedanken spielt, hätte ich nie erwartet – aber ich denke, da steckt was dahinter.“

Nun äußerte sich Rousey selbst. Im Podcast „Breakfast Club“ sagte sie, dass sie u.a. durch einen ihrer Trainer wieder mit dem Training begonnen habe. Der hätte sie gefragt, ob sie ihm dabei helfen könne, den schwarzen Gürtel im Judo zu bekommen.

Zur Erklärung: Rousey nahm 2004 und 2008 an den Olympischen Spielen teil, holte beim zweiten Mal die Bronzemedaille. Sie war die erste US-Amerikanerin, die eine olympische Medaille im Frauen-Judo gewann.

Rousey bei der Premiere der Fox-Serie „Stars on Mars“ 2023 in Los Angeles

Foto: picture alliance / Newscom

Rousey über das große Interesse an ihrer Rückkehr ins Training. „Es ist wirklich lustig, dass ich trainiere und alle fragen: ‚Wofür trainierst du denn?‘ Und ich frage mich zu meiner eigenen Freude: ‚Ist es denn schlimm?‘“

Die ehemalige UFC-Weltmeisterin im Bantamgewicht weiter: „Sie sagen: ‚Du siehst so gut aus.‘ Ich sage: ‚Na ja, weil ich die Größte aller Zeiten bin‘.“

Letztlich sei der Grund für ihre Trainingseinheiten aber ganz simpel. „Es macht mir einfach wieder Spaß“, erklärte Rousey und machte deutlich, dass kein tieferer Sinn dahinterstecke: „Ich muss keinen Plan zur Weltherrschaft im Kopf haben.“

Die Ex-Kampfsportlerin gab zu, dass sie nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im Jahr 2021 keine Energie mehr hatte: „Ich fühlte mich behindert, verglichen mit einer fein abgestimmten athletischen Maschine, die alles kann, und plötzlich dachte ich, bei einer Vorwärtsrolle würde ich mir den Rücken verrenken. So fing es an.“

Und weiter: „Ich bin so weit gegangen, dass ich nicht mehr trainieren wollte. Ich wollte überhaupt nichts mehr machen.“ Jetzt aber wolle sie ihre „körperliche Identität zurückgewinnen. Einfach diese Bewegungsfreiheit zurück. Ich habe wieder mit MMA-Training angefangen, weil ich das Gefühl habe, meine Identität als Kämpferin verloren zu haben.“

Eine Hintertür für ein Comeback ließ sie dann doch offen: „Dass Mike Tyson zurückkommt und es der größte Kampf des letzten Jahres war, beweist irgendwie, dass meiner Meinung nach niemand jemals wirklich fertig ist.“

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Quelle: Instagram: mmacortez

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