Spieler- und Trainer-Legende Zinédine Zidane (53) hat sich zu den Gründen für seinen Rücktritt im Sommer 2006 geäußert – und seinen Wunsch bekräftigt, eines Tages Frankreichs Nationalcoach zu werden.

Beim „Festival dello Sport di Trento“ blickte der frühere Weltklassespieler und dreifache Weltfußballer auf das Ende seiner Karriere zurück – und auf seine Trainerlaufbahn.

Aus nach dem WM-Finale 2006

Zidane beendete seine aktive Laufbahn nach der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland – seine letzte Aktion als Profi: die legendäre Rote Karte im Finale gegen Italien in Berlin.

Dabei hätte der damalige Mittelfeldstratege körperlich durchaus weitermachen können. „Ich habe diese Entscheidung damals so getroffen, weil es das war, was ich unbedingt wollte“, sagte Zidane. Und weiter: „Was mir nicht mehr gefallen hat, waren die Auswärtsspiele, die Hotels und alles, was damit zusammenhing. Das ist mit 20 okay. Aber wenn man älter wird, dann wird es unerträglich! Ich hätte noch zwei, drei Jahre spielen können.“

Trainerkarriere kam überraschend – mit großem Erfolg

Eigentlich hatte Zidane nach dem Karriereende keine konkreten Trainerpläne. Doch das änderte sich schnell. „Ich habe viele Dinge ausprobiert“, erklärte er, „aber das lag mir am meisten“.

Mit Real Madrid feierte er in zwei Amtszeiten (2016 – 2018 und 2019 – 2021) große Erfolge: dreimal Champions-League-Sieger, zweimal spanischer Meister, dazu zahlreiche weitere Titel.

Klarer Wunsch: Trainer der „Équipe Tricolore“

Zidanes Zukunftswunsch ist eindeutig: Er will die französische Nationalmannschaft übernehmen. Nach der WM 2026 hört Didier Deschamps (56) als Frankreich-Trainer auf. In der „Gazzetta dello Sport“ bringt sich Zidane schon in Stellung.

„Ich habe das Gefühl, dass ich mit der Nationalmannschaft etwas erreichen kann, das würde ich gerne eines Tages tun“, sagte „Zizou“.

Der Weltmeister von 1998 spekuliert schon länger auf den Job. „Ich fühle mich in der französischen Nationalmannschaft zu Hause, wo ich fast 12, 13 oder 14 Jahre als Spieler verbracht habe. Natürlich ist das ein Traum, ich freue mich darauf“, hatte er zuletzt in einem Beitrag in der französischen Sportzeitung „L‘Équipe“ geschrieben. „Wenn es so weit ist, wird es mir eine große Freude sein, wenn sich die Gelegenheit ergibt.“

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Quelle: greifswalder.fc/ sfvnossentinerhuette/ Philipp Weickert

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