Die World Series of Poker Europe ist eröffnet. Im tschechischen Rozvadov werden bis Mitte Oktober die Tische glühen und 15. Gold-Armbänder vergeben. Erfreulich: Im 2. Finale könnte es einen Titel für Deutschland geben.
Deutsche Zockerin überrascht alle
Die Amateurspielerin Sarah Link führt die verbliebenen 16 Spieler beim 350 Euro Event an. Sie liegt knapp an der Spitze vor dem Griechen Vagke Sagkinian. Nach einem soliden 1. Tag erwischte sie am Sonntag einen absoluten Traumlauf, kann deshalb jetzt vom Bracelet träumen. Aber nicht nur das: Sie ist auch die letzte Frau im Feld. Ein starkes Ausrufezeichen für die weiblichen Zocker.
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Dass Link überhaupt ganz vorne liegt, ist schon eine Riesen-Sensation. In ihrer bisherigen Karriere konnte sie rund 7.500 Euro an Preisgeldern erspielen. Schon vor dem Start des 3. Tages hat sie 4.600 Euro sicher. Klar ist: Sie will noch mehr – und im Idealfall die Siegprämie von 113.350 Euro mitnehmen.
Gut für Link: Poker-Schwergewichte sind nicht mehr im Feld. Dafür aber noch drei Landsmänner. Auch Sascha Hausner, Jan Kohl und Robin Meyer wollen ein Wörtchen um das Gold-Armband mitreden. Wobei Letzterer schon ziemlich abgeschlagen ist. Meyer braucht jetzt den Poker-Gott auf seiner Seite.
Das 1. Gold-Armband ist bereits vergeben. Der Pole Pawel Wojciechowski konnte das 1.200 Euro Bounty Opener Event für sich entscheiden. Der Deutsche Franz George schaffte es immerhin auf Platz 6.
Ein Highlight gab es dagegen bei der Triton Serie im südkoreanischen Jeju. Der britische Super-Zocker Ike Haxton konnte nach zahlreichen Versuchen seinen 1. Titel bei der High-Roller-Serie holen. Beim 150.000 Dollar Pot-Limit-Omaha-Event konnte er sich gegen 115 Spieler durchsetzen und die Siegprämie von 2,4 Mio. Euro einsacken. Damit schraubt er seine Karriere-Gewinne auf über 60 Mio. Dollar hoch.

