Das Debüt: erwartungsgemäß erfolgreich. Benfica gewann mit 3:0 (1:0) bei AVS Futebol SAD, das nun Tabellenletzter ist. „Das Wichtige heute war der Sieg“, sagte Mourinho. Er wolle den Spielern dabei helfen, sich von den jüngsten Negativerlebnissen zu befreien. Das sei in der zweiten Halbzeit besser gelungen.
Was soll das denn?: Eishockey-Prügelei direkt nach Spielbeginn
Bereits am Dienstag kann der Rekordmeister mit einem Heimsieg gegen Rio Ave Vila de Conde bis auf zwei Punkte an Spitzenreiter FC Porto heranrücken. An Mourinhos ehemalige große Liebe – und den Klub, den der Trainer noch immer im Herzen trägt.
In einer bemerkenswerten Rede wandte sich Mourinho nach seinem Benfica-Debüt an den Rivalen, sagte: „Wenn Sie mich fragen, ob der FC Porto einer der größten Vereine der Welt ist, dann sage ich ja. Wenn Sie mich fragen, ob der FC Porto ein Gigant ist, dann sage ich ja. Ich bin nicht zu Benfica gekommen, um den FC Porto zu ärgern, sondern um die Tatsache zu genießen, einen großen Verein mit großen Ambitionen zu trainieren. Ich hoffe, sie sind mir nicht böse.“
Er habe direkt nach seiner Unterschrift bei Benfica „mit (Porto-Trainer André) Villas-Boas und (Frederico) Varandas, dem Präsidenten von Sporting, gesprochen. Die Tatsache, dass ich Trainer von Benfica bin, bedeutet nicht, dass ich gekommen bin, um Krieg zu führen. Ob ich glaube, dass ich im Dragão (dem Heim-Stadion des FC Porto, d.Red.) wieder bejubelt werde? Natürlich nicht. Der FC Porto ist ein sehr wichtiger Teil meiner Geschichte und ich ein wichtiger Teil der Geschichte des FC Porto.“
Bei Benfica, das er im Jahr 2000 für kurze Zeit nach der Trennung vom damaligen Coach Jupp Heynckes betreut hatte, hatte Mourinho Mitte der Woche einen Vertrag bis zum Sommer 2027 unterschrieben. Er übernahm vom bisherigen Coach Bruno Lage, der nach der bitteren 2:3-Heimblamage in der Champions League gegen FK Karabach Agdam gefeuert worden war.

