Spaniens Mittelfeld-Chef und Ballon-d’Or-Preisträger Rodri Hernández (28) hat sich vor dem EM-Duell mit der Türkei nicht nur zu seinem Fitnesszustand nach der schweren Kreuzbandverletzung geäußert, sondern auch verraten, wer für ihn die Favoriten auf den Ballon d’Or sind.

Für Rodri führt am französischen Meister Paris Saint-Germain kaum ein Weg vorbei: „Der PSG war das Team der Saison. Es wäre schwer, den Ballon d’Or nicht an einen Spieler dieses Vereins zu geben.“

Damit bringt er vor allem die Pariser Stars ins Gespräch, die mit ihrer Dominanz in Frankreich und den starken Auftritten in der Champions League überzeugten. PSG holte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Henkelpott. Zuvor war man nach Milliarden-Investitionen immer wieder beim Versuch, den Wettbewerb zu gewinnen, gescheitert.

Rodri sieht seine spanischen Kollegen als Nachfolger

Trotzdem denkt der Kapitän der „Roja“ auch an seine eigenen Teamkollegen: „Aus Sympathie würde ich es Lamine Yamal oder Pedri gönnen.“

Die beiden Supertalente vom FC Barcelona gelten in Spanien als Gesichter der Zukunft. Mit Barça haben sie in der vergangenen Saison die Meisterschaft und den Pokal geholt. In der Champions League sind sie aber im Halbfinale gescheitert.

Daher sieht Rodri rein sportlich andere Spieler vorne: „Wenn man die Saison anschaut, dann sind es vielleicht eher Ousmane Dembélé oder Vitinha.“ Damit hebt er erneut Akteure hervor, die in Paris in dieser Spielzeit herausragten. Dembélé und Vitinha haben mit PSG das Triple geholt. Sie werden damit bei der Wahl eine gewichtige Rolle spielen.

Fußball-Comeback mit 82!: Dieser Torwart-Opa bringt Zuschauer zum Staunen

Quelle: instagram/@panathlonclubperugia

Für Rodri selbst war das vergangene Jahr kein leichtes – die Verletzung war ein harter Rückschlag. Den Ballon d’Or, den er bereits einmal gewinnen konnte, bezeichnet er rückblickend als „Ballon d’oxygène“ – als Lebensretter in einer schwierigen Phase. Nun will er nur eines: zurück zu alter Stärke.

Mit Blick auf die nächsten Monate betont der Mittelfeld-Motor, dass er vor allem wieder Spaß am Fußball haben möchte. „Alles andere ergibt sich von allein, wenn man Leistung bringt“, so Rodri. Der Traum vom erneuten Ballon d’Or bleibt für ihn persönlich im Hintergrund – wichtiger sei es, mit Spanien und seinem Klub wieder Titel zu holen.

ttn-36