Gerade mal zwei Spieltage sind in der Daikin Handball-Bundesliga absolviert. Und schon gibt es prominente Krisenherde.

Beim amtierenden Meister Füchse Berlin herrscht nach dem Personalbeben rund um Ex-Sportvorstand Stefan Kretzschmar (52) und Ex-Trainer Jaron Siewert (31) schlechte Stimmung. Bei der sieglos gestarteten SG Flensburg-Handewitt sorgt eine Aussage von Trainer Ales Pajovic (46) für Diskussionen.

Foto: BILD

Handball-Nationalspieler Luca Witzke will sofort weg aus Flensburg

Luca Witzke (26) war im Sommer vom SC DHfK Leipzig nach Flensburg gewechselt. Nach zwei Spieltagen hat der Rückraum-Nationalspieler und Silbermedaillen-Gewinner bei Olympia 2024 gerade mal 7:17 Minuten auf der Platte verbracht, Witzke ist beim Titel-Kandidaten zum Saisonstart also nur Bank-Angestellter.

Eine Aussage von SG-Trainer Pajovic gegenüber SHZ.de sorgte Ende der Woche für Aufsehen. Zum Thema, dass Witzke kaum Spielanteile hat, sagte der Slowene, dass ihm beim Rechtshänder etwas Wichtiges fehle: „Vertrauen! Das muss sich erst aufbauen und ist ein Prozess.“

Nach Informationen von SPORT BILD soll das ein weiterer Auslöser dafür gewesen sein, dass Witzke um ein Gespräch mit Flensburgs Sportchef Ljubomir Vranjes (51) gebeten hat. Witzke soll dabei sogar um die sofortige Freigabe gebeten haben. Denn ohne ausreichende Spielzeit kann sich der Rechtshänder kaum für eine Nationalmannschafts-Nominierung bei der EM 2026 empfehlen.

Dazu passen die gleichzeitigen Personalsorgen bei einem anderen Top-Klub der Bundesliga. Bei der MT Melsungen haben sich die Verletzungsprobleme nochmal verschärft. Rückraum-Spieler Vlad Kulesh (29) hat sich bei der 28:29-Niederlage der Melsunger in Gummersbach in der Schlusssekunde (!) schwer verletzt.

Kulesh traf beim letzten Wurfversuch mit der rechten Hand den Kopf des Gummersbachers Ellidi Vidarsson (26). Dabei brach sich Kulesh die Mittelhand, er wird mehrere Wochen ausfallen. Melsungen sondiert nun unter Hochdruck den Markt und ist bereits bei Witzke und dessen Situation in Flensburg gelandet.

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Quelle: DYN

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