Markovic, die zuletzt bei Sporting Braga unter Vertrag stand und auf Leihbasis für SF Damaiense spielte, entschied sich für den Schritt nach Nordamerika – und sie ging ihn nicht allein: Auch ihre Schwester Kristina Markovic (24) trägt nun das Trikot von Brooklyn FC.
Für die Jüngere ist es die erste Station im Ausland. Sie spielte zuletzt für Rapperswil-Jona in der Schweizer Women’s Super League.
Kann losgehen! Ana Maria (l.) und Kristina im Dress ihres neuen Klubs
Die Entscheidung fiel den Schwestern leicht, wie Ana Maria Markovic gegenüber „20 Minuten“ erklärt: „Als sich die Chance ergeben hat, zusammen bei Brooklyn FC in den USA zu unterschreiben, mussten wir keine Sekunde überlegen.“
Weiter sagt sie: „Wir sind nicht nur stolz darauf, die ersten Schwestern in der USL-Liga zu sein, sondern auch darauf, diesen Schritt gemeinsam zu gehen: als Familie, als Team und als Vorbild für alle Mädchen, die große Träume haben.“
Der Klub aus New York ist Teil eines wachsenden Projekts im US-Fußball. Die USL Super League wurde erst vor wenigen Jahren gegründet und verfolgt ambitionierte Ziele. Hinter Brooklyn FC stehen Investoren mit internationalen Verbindungen – auch Anteile an europäischen Klubs sollen dazugehören.
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Ana Maria Markovic sieht darin eine große Chance – sportlich wie persönlich: „Das Projekt in Brooklyn ist riesig. Ich denke, ich kann etwas bewegen, und ich bin megagespannt auf die Liga.“
Der Wechsel in die USA bedeutet für die Markovic-Schwestern nicht nur einen sportlichen Neuanfang, sondern auch einen gemeinsamen Karriereschritt in einem aufstrebenden Fußballmarkt.
Beim Liga-Auftakt feierte Brooklyn einen 2:1-Sieg gegen Tampa Bay Sun. Während Ana Maria in der 86. Minute eingewechselt wurde, stand Schwester Kristina noch nicht im Kader der New Yorkerinnen.


