Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle (50) glaubt, dass VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (43) eine Zukunft beim Rekordmeister aus München hat!
In der Sendung „BILD Sport“ (läuft bei Welt TV) wurde Wehrle von BILD-Moderator Filip Thiel mit der These konfrontiert: „Sebastian Hoeneß wird – irgendwann einmal, füge ich noch hinzu – Trainer des FC Bayern München.“
Die deutliche Antwort des VfB-Bosses: „Stimmt. Weil irgendwann wird er es bestimmt, denn er ist aus meiner Sicht einer der besten Bundesliga-Trainer überhaupt. Und der Anspruch des FC Bayern ist es, die besten Trainer zu verpflichten.“
Stuttgart-Boss: „Es wird so sein“: Hoeneß wird Bayern-Trainer werden!
Wehrle schränkt allerdings ein, dass ein Wechsel zumindest in näherer Zukunft nicht vorstellbar ist: „Nur die nächsten Jahre wird er definitiv bei uns sein, weil er da weiß, dass er etwas entwickeln kann. Aber Sebastian Hoeneß hat sicherlich den Anspruch, auch mal bei einem Verein zu arbeiten – irgendwann –, der in der Lage ist, die Champions League zu gewinnen. Gerne mit dem VfB, aber in dem Fall wird er irgendwann Trainer des FC Bayern sein.“
Sebastian Hoeneß hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2028.
Wehrle weiter: „Das ist für ihn ein Projekt, und das Projekt ist noch lange nicht abgeschlossen. Und wir haben ja die letzten zwei Jahre gesehen, was man entwickeln kann. (…) Aber auf die These, dass er irgendwann mal Trainer des FC Bayern wird – er ist ein junger Trainer –, da sage ich: Ja, das wird so sein.“
Der Vorstandschef der Stuttgarter sprach auch über den Poker um Stürmer Nick Woltemade (23/Vertrag bis 2028), der vom FC Bayern umworben wird. Die Münchner scheiterten bereits mit mehreren Angeboten. Für diesen Sommer scheint ein Wechsel nun kein Thema mehr zu sein.
Hoeneß und Eberl: Die Wahrheit hinter diesem Foto!
Wehrle sagt dazu: „Es geht gar nicht um Sieg oder Niederlage. Es geht bei uns um unsere sportlichen Ziele. Wir wollen eine erfolgreiche Saison spielen – mit Nick Woltemade. Das haben wir jetzt mehrfach gesagt, und ich weiß nicht, ob man uns nicht glaubt mit den Aussagen, weil immer wieder nachgefragt wird.“
Auch wenn die Bayern-Verantwortlichen ihr Angebot bis zum Ende der Wechselfrist am 1. September noch einmal erhöhen sollten, hält Wehrle am Standpunkt des VfB fest. „Die Akte ist zu, und sie bleibt zu“, entgegnete er auf eine entsprechende Frage. „Jetzt geht gar nichts mehr.“


