Nachdem der sechsfache Super-Bowl-Sieger in einem Interview mit dem „Boston Globe“ gegen seinen langjährigen Arbeitgeber und insbesondere gegen Patriots-Besitzer Robert Kraft (84) gestichelt hatte, reagierten zwei bekannte Radiomoderatoren aus Boston mit einem regelrechten Rundumschlag und üblen Beleidigungen.
Mike Felger (56) und Tony Massarotti (57), Hosts der erfolgreichen Sportsendung Felger & Mazz auf „98.5 The Sports Hub“, ließen kaum ein gutes Haar am ehemaligen NFL-Coach. Besonders Felger wurde deutlich – er nannte Belichick einen „geilen, halbverrückten alten Mann“ und spielte damit auch auf dessen Beziehung zu Ex-Cheerleaderin Jordon Hudson (24) an.
Hintergrund des Ganzen: Belichick hatte in dem Artikel erklärt, wie viel einfacher es sei, ein College-Team wie aktuell die North Carolina Tar Heels zu führen, da man dort „keinem Besitzer oder dessen Sohn“ Rechenschaft schuldig sei. Ein klarer Seitenhieb gegen Kraft und dessen Sohn Jonathan, die bei den Patriots eine zentrale Rolle spielen.
Felger legte nach: „Wenn er mit all seiner Arroganz und dem Chaos drumherum in der NCAA Erfolg hat – Respekt. Aber sein Auftreten ist einfach bizarr.“ Trotz aller Kritik zeigte er sich gespannt, wie sich Belichick im College Football schlagen wird.
Tony Massarotti wurde noch deutlicher: Er bezeichnete Belichick als „Arschloch“ und warf ihm mangelnde Einsicht in den eigenen Anteil am sportlichen Absturz der Patriots vor. Der Coach habe jahrelang alle Entscheidungen allein getroffen, dann aber die Kontrolle verloren – und nun wolle er anderen die Schuld geben.
Massarotti vermutet hinter den Aussagen sogar eine versteckte Botschaft an seine neuen Vorgesetzten bei den North Carolina Tar Heels: „Das war ein Warnschuss – mischt euch nicht ein, ich mache hier mein Ding.“
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Jim Murray, Sidekick der beiden Haupt-Moderatoren, vergriff sich ebenfalls Ton. Er bezeichnete Belichicks Freundin Jordon als „junge Tussi, die sein Leben auf und neben dem Spielfeld kontrolliert“.
Ob es nach den öffentlichen Beleidigungen gegen Belichick Konsequenzen für die Moderatoren gab, ist nicht bekannt.

