Der ehemalige Bayern-Spieler (2007 bis 2019) hat in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ über die Transferpolitik des Deutschen Rekordmeisters gesprochen – und sich über einen verpassten Neuzugang gewundert.
Die Rede ist von Enzo Millot (23). Der Franzose hat den VfB Stuttgart für 30 Millionen Euro verlassen und ist in die Wüste zu Saudi-Klub Al-Ahli gewechselt. Kroos betont in seinem Podcast: „Den hätte ich als Bayern geholt.“
Dann lobt unser Weltmeister: „Millot ist wirklich ein sehr, sehr guter Spieler.“ Und: „Er war entscheidend beim VfB. Ein Top-Spieler.“
Enzo Millot (23), hier noch im Trikot vom VfB Stuttgart, hat sich für einen Wüsten-Wechsel entschieden
Laut BILD-Informationen wurde Millot vor seinem Wechsel sogar den Verantwortlichen des FC Bayern angeboten. Doch der deutsche Rekordmeister zeigte kein Interesse an dem französischen Talent. Dabei wäre er für eine Ausstiegsklausel von rund 20 Millionen Euro zu haben gewesen.
Neben Kroos hatte zuletzt auch Bayerns Stürmer-Star Harry Kane (32) etwas zur Bayern-Transferpolitik zu sagen. Er betonte nach dem 2:1-Sieg im Supercup gegen Stuttgart: „Es ist vermutlich einer der kleinsten Kader, in denen ich je gespielt habe. Wir sind ein bsschen dünn besetzt, aber das liegt nicht in der Macht der Spieler.“
Mehrere Top-Klubs hatten Millot im Visier, unter anderem Atlético Madrid. Am Ende entschied sich der Mittelfeld-Star jedoch dafür, Europa zu verlassen und nach Saudi-Arabien zu wechseln.
Eine Entscheidung, die Kroos überhaupt nicht gefällt. Der Ex-Real-Star: „Das hat mir ein bisschen wehgetan.“ Dann teilt er aus: „Wahrscheinlich macht er sich da jetzt zwei Jahre die Taschen voll und kommt dann wieder und schaut, wofür es noch reicht. Das ist ein sehr guter Spieler mit einer überschaubaren Entscheidung. Da hatte ich mich geärgert.“
Wie „Sky“ berichtet, streicht Millot in Saudi-Arabien zehn Millionen Euro netto jährlich ein. Damit würde er bundesligaweit zu den absoluten Topverdienern zählen.

